Madeira

Madeira – gehört wie die Kanaren, die Azoren, die Kapverden, zu den „glückseligen Inseln“ im Atlantischen Ozean. Das angenehm milde Klima im Dezember und Januar mit ca. 18 Grad, im August bei etwa 25 Grad, und den einen oder anderen Regenschauer lassen die Insel zu einer „Grünen Pracht“ erblühen.

Nur etwa gute 3 Flugstunden von Süddeutschland entfernt, eröffnet sich dem Natur- und Wanderfreund ein Paradies. All jene, die gerne in ihrem Urlaub unterwegs sind, Neues zu entdecken, sind mit einem Mietwagen ab Flughafen am besten unterwegs. Gleich bei Buchung daran zu denken, spart vor Ort die Zeit für einen Preisvergleich. Gut ausgebaute Straßen verbinden die Orte relativ schnell, jedoch ist mit engen, steilen Straßen selbst in der Hauptstadt zu rechnen. Auf einer Länge von ca. 57 km und einer Breite von ca. 22 km wird dem aufmerksamen Beobachter einiges geboten.

In etwa 40 Kilometern Entfernung liegt die kleinere Nachbarinsel Porto Santo, diese lädt mit langen Sandstränden zu Badeurlaub ein, entweder per Flugzeug in ungefähr 20 Minuten von Funchal aus entfernt oder mit der Fähre in ca. 2-3 Stunden.

Los geht’s, nun heißt es die Insel entdecken!

Nach ersten Rundgängen rund um die Unterkunft, der erste Besuch des einen oder anderen Restaurants oder Cafes in der Nähe, ist es Zeit bisschen Kultur und Botanik zu schnuppern.

Da bietet Funchal einiges. Den Namen hat die Stadt übrigens von den Portugiesen erhalten, als diese auf ihrer Entdeckung auf Fenchel stießen.

Mit der Seilbahn von Funchal gelangt man mühelos nach Monte, dort lohnt ein Abstecher in den Botanischen und Japanischen Garten, zur Erholung eine Teepause, um anschließend mit richtig viel Schwung im Korbschlitten nach Funchal zurückzukehren.
Noch frisches Obst, Gemüse, Fisch oder Sonstiges in der Markthalle gekauft, ein bunter Blumenstrauß dazu, führt unser Weg über die Carreterra zurück ins Urlaubsdomizil.

Das Dorf Santana im Norden ist aufgrund des eigenen Baustils der Häuser sehr sehenswert, aber nicht nur das, atemberaubende Ausblicke auf die zerklüftete Steilküste wecken das Gefühl von Freiheit und einer unbeschreiblichen Weite.
Vom Norden über den kargen und zerklüfteten Osten kommt man über die gutausgebauten Strassen relativ schnell wieder zur Hauptstadt zurück.

Möchtest du das zweithöchste Kap der Welt besuchen? Den einzigartigen Blick von oben genießen? Im Süden am Kap Girao kannst du das erleben. Seit 2003 gelangen die Besucher über einen Lift von einer Höhe von 580m in die Tiefe.

Im Westen erhebt sich die Paul do Mar Hochebene. Während dickem Nebel sind wir über das Hochland gefahren, durch große Schafherden, und als ein Weiterkommen aufgrund des Nebels unmöglich wurde, wärmten wir uns in einer Berghütte am Feuer und einer heißen Tasse Tee.

Ein Abstecher von Funchal in das Nonnental – Cural das Freiras – lohnt, zum einen wird aus Kastanien ein wohlschmeckender Kastanienlikör gewonnen und die wirklich einzigartige Landschaft lädt zu unvergesslichen Wanderungen ein.

Apropo Wanderungen, da bietet Madeira mit den Levada-Wanderungen einiges an. Die Levadas sind ein künstlich angelegtes Bewässerungssystem. Einst wurden die Kanäle zur Bewässerung des trockenen Südens gebaut, um Wasser aus dem regenreichen Norden und den Bergen zu transportieren. Daneben wurden Wirtschaftswege angelegt, über diese kann der Wanderer heute zahlreiche Naturschönheiten entdecken.

Aufgrund der geringen Steigung eignen sich viele Wege auch für ungeübte Wanderer. Bitte informiere dich vor einer geplanten Wanderung über den Zustand der Levada, den aktuellen Wetterprognosen und den Transport zum Einstieg, bzw. Abholung vom Ende einer geplanten Wanderung, am besten in deinem Hotel, oder der örtlichen Reiseleitung.

Rund um Funchal haben sich einige sehr sehenswerte Gärten angesiedelt, unter anderem der Orchideengarten. Aus diesem fiel ein Abschied mir sehr schwer, gehören diese bezaubernden Blumen doch zu meinen Lieblingsblumen.

Lohnenswerte Ausflugsziele: in Porto Moniz die Naturschwimmbäder im Nordwesten, und der künstlich angelegte kleine Sandstrand bei Calheta. Ebenso sehenswert die Cathedrale in Funchal, der große Hafen, besonders attraktiv, wenn große Kreuzfahrtschiffe ankern.

Am letzten Urlaubstag einer Reise suche ich gerne einen meiner beliebtesten Orte oder Plätze nochmal auf, trinke gemütlich in aller Ruhe einen Kaffee, ziehe meine Bahnen im Meer, atme die Meerluft, „fotografier“ mit dem „inneren Auge“ die Umgebung zur Erinnerung, und sage ein ganz bewußtes:

„DANKE – wie schön, daß ich hier sein konnte und die Insel kennenlernen durfte!
Wann komme ich wieder?“

(Foto bei Canico de Baixo)

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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