1. Advent – aus meiner Sicht

1. Advent – aus meiner Sicht

Es ist Advent. Der Duft von Glühwein und Plätzchen steigt in die Nase, weihnachtliche Musik dringt ans Ohr, rote Nasen- und Ohrenspitzen verraten die kalte Jahreszeit.

Advent – eine besinnliche Zeit?

Gemütlich in geselliger Runde am Weihnachtsmarkt bummeln, gebrannte Mandeln oder heiße Maroni schmecken und ein Heißgetränk genießen. Oh, die fröhliche Adventszeit, eine Zeit, die aber auch ganz anderes bedeutet:

Die Kinder zur Gemeinde fahren, dort wird das Krippenspiel und Lieder geübt. Einkaufen der Lebensmittel für zusätzliche Gäste im Haushalt und mehrere Feiertage. Geschenke überlegen, was wem wohl am besten gefallen könnte. Liste schreiben, über die zu kaufenden Sachen. Die gekaufte Ware verpacken, wenn sie nicht schon vom Verkäufer im Schnellverfahren eingepackt wurde. Letzte Beratungstermine im Büro vereinbaren. Weihnachtsgrüße schreiben. Unterlagen für Jahresabschluss vorbereiten. Statistiken vervollständigen. Umsatzzahlen zum Ende des Weihnachtsgeschäftes ermitteln. Mit den Kindern Plätzchen backen. Wohnzimmer weihnachtlich dekorieren. Christbaum einkaufen. Hausputz. Und ein riesiger Berg weiterer Arbeiten steht an. Wie soll da Ruhe und Besinnlichkeit aufkommen, bei all den laut dudelnden Werbeslogans mit Christkind & Co.?

Gleichzeitig häufen sich aus meiner Sicht vor dem Festabend Gala- und Spendenaktionen für viele gute Zwecke. Diese haben durchaus ihre Berechtigung, ich finde das gut, aber ich überlege dabei, wird da ein schlechtes Gewissen beruhigt oder kommt es von ganzem Herzen? Befinden sich tatsächlich vor Weihnachten mehr Spendenfreiwillige, als unterm Jahr? Oder braucht es einen Termin für eine gute Tat? Warum nicht viermal oder fünfmal im Jahr solch ein Date im Timeplaner vormerken?

Für viele Unternehmer ist das Weihnachtsgeschäft eine lohnenswerte wenn nicht sogar notwendige Zeit zur Kostendeckung. Klar, ich hab dafür Verständnis. Gleichzeitig aber erstaunlich, dass ein religiöses Ereignis eine solche Welle über zwei Jahrtausende auslöst und wohl in Zukunft nie stoppen wird:

Ein kleines Baby kommt zur Welt. Nicht irgend eines, nein.

Aber ein Wunder der Natur ist und bleibt es, von der Entstehung über die Geburt bis zum Tode: ein Menschenleben.

Das Wunder, der Mensch, ist zu vielem fähig. Nach bisherigen positiven Erfahrungen das bestmöglichste Wissen anwenden und weitergeben. Mehr und mehr Menschen einigen und verabreden sich untereinander beim kommenden Fest auf Geschenke zu verzichten.  Aus persönlichen oder finanziellen Gründen, vielleicht auch bewußt gegen den sonstigen Strom zu schwimmen. Da fällt mir gerne ein Lieblingszitat ein:

„Wer zur Quelle will, muß gegen den Strom schwimmen“ (Hermann Hesse, deutsch-schweizerischer Dichter und Schriftsteller, *1877  +1962)

So ist es eine wertvolle Übung, standhaft und aus eigener Überzeugung gegen anderer Meinungen sich durchzusetzen und sich seiner selbst treu zu bleiben. Nicht nur in der kommenden Adventszeit, auch zu anderen Themen unterm Jahr. Keinesfalls egoistisch andere Meinungen überfahren, dies nicht ernst- und wahrzunehmen, nein, stets im Sinne der Menschen und der Umwelt, dass die Schätze der Erde lange erhalten bleiben.

So wünsche ich Ihnen einen besinnlichen und ruhigen Adventstag. Kommen Sie angenehm in die kommende Woche und der eine oder andere mag sich an die Gedanken erinnern.

Wie gehen Sie mit der Hektik und dem Weihnachtstrubel im Advent um?

Erzählen Sie es, jeder kommt mit anderen Lösungen und Schritten voran und gemeinsam können wir davon  wachsen.

Die erste Kerze brennt. Und wie es weitergeht… einfach dranbleiben 🙂

 

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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