Zeit haben und Plätzchen backen

Zeit haben und Plätzchen backen

Die Zutaten für einen leckeren Plätzchenteig auf der Küchenplatte zusammen mischen, dann anfangen vom Rand in die Mitte kneten. Nun wird so nach und nach eine runde Kugel. Diese eine Zeit lang kühl ruhen lassen.

Mit Kinderaugen hab ich früher zugesehen. Und hat meine Mutter mal weggeguckt, schnappte ich mir ein Stückchen Plätzchenteig. Zwischen Daumen und Zeigefinger formte ich nochmal eine winzige Kugel und es roch so herrlich süß! Dann, schwups, weg war sie, die Kugel, im Mund. Mmmmmh!

Wie sieht es heute aus mit Kuchen und Plätzchen backen?

Den Ausspruch, ich hab keine Zeit, hat jeder in irgendeiner Form schon verwendet. Es ist soviel anderes zu erledigen…

Zeit haben.

Im Augenblick scheint nichts anderes wichtiger, als das gegenwärtige Tun. Dann: das Telefon klingelt. Eine neue Situation, Zuhören und Reden wird wichtig.

Sind es Dinge, Umstände, Verpflichtungen oder Vorlieben, gerade das, was einem wichtig ist, wird getan. Aus vollem Herzen und Leidenschaft. Die Konzentration liegt nur bei dieser Sache, voll und ganz. Und es scheint nichts wichtiger zu sein.

Findet sich keine Zeit für andere Dinge, so waren die vergangenen Momente mit anderem ausgefüllt. Also war nicht die Zeit der Grund, sondern die eigene Priorität, was einem wichtig war.

Statt zu sagen, dafür habe ich keine Zeit, kann folgendes ausprobiert werden, es war mir wichtiger, dies oder jenes zu tun. Ohne, daß eine lange Erklärung folgen muß.

…wer weiß, vielleicht finde ich noch Lust ein paar Plätzchen zu backen? 🙂

Ein ehrlicher Umgang mit sich und anderen schafft Harmonie, nach der sich jeder sehnt. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit.

Probieren Sie es aus! Sagen Sie ehrlich, was Ihnen wichtiger ist! Was antworten Sie künftig?

Zeit haben, Plätzchen backen, Adventszeit

Donautor Kelheim, November 2011 (Copyright Kerstin Paar)

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

There are 2 comments for this article
  1. Michael Kieweg at 13:32

    Hallo

    Mal eine etwas ausführlichere Darstellung des Kurzkommentars eben auf Twitter…

    Der Vorteil einer „gesellschaftlich akzeptierten Ausrede“ ist, daß sie mir Streß und Nervereien erspart.
    „Keine Zeit“ in all den möglichen unterschiedlichen Formulierungen erspart es mir einfach fruchtlose Diskussionen mit Leuten führen zu müssen, denen ich das Recht abspreche, meine Zeit zu beanspruchen.
    Fruchtlos sind diese Diskussionen, weil von Anfang feststeht, daß ich nicht nachgeben werde.
    Das hat wenig mit mangelnder Wertschätzung meines Gegenübers zu tun, aber sehr viel mit der Wertschätzung meiner (freien) Zeit.
    Typische Kandidaten, denen gegenüber ich Ausreden wie „Keine Zeit“ gebrauche, sind:

    1. Unangenehme Kunden – Damit meine ich die Sorte von (Möchtegern)Kunden, die glauben ich müsse ihnen den Arsch küssen, weil sie eventuell für 10,00€ bei mir einkaufen könnten….

    2. Unbekannte „Bekannte“ – Das sind Leute, die ich gar nicht persönlich kenne, die sich sozusagen selber zu Bekannten oder gar Freunden erheben, weil sie mal neben mir an der Theke gestanden haben oder wir zum selben Arzt gehen.

    3. Instrumentalisierte Personen – Kellner, Verkäufer, Busfahrer, usw. Hier lohnt eine diskussion meistens nicht, weil diese Leute entweder nichts ändern können, ich das Unternehmen sowieso nicht wieder „benutzen“ werde oder es keine Alternativen gibt.

    Menschen, die zu meinem Clan gehören, haben hingegen immer das Recht auf meine Zeit oder zumindest auf eine ehrliche Begründung für meine Absage. Andererseits muss ich ihnen auch selten aus anderen Gründen als tatsächlichem Zeitmangel absagen.
    Die wissen nämlich sehr genau, womit sie mich wann beanspruchen können…

    • sonnenfernweh Author at 13:51

      Das freut mich und ich bedanke mich, für die ausführlichen Gedanken zu dem Thema.
      Ist eine Möglichkeit, den eigenen Radius abzustecken, inwieweit man sich anderen öffnet und
      die Grenze ‚absteckt‘. Je ‚offener‘ man ist, desto verletzlicher zeigt man sich. Ist je nach
      Berufssparte sicher individuell zu sehen und jedem frei gestellt.
      Und wie bereits erwähnt wurde, ‚wie gehe ich mit meiner freien Zeit um‘, war auch in
      meinem Bericht mir wichtig zu hinterfragen, wo liegen die Prioritäten und Schwerpunkte.

      Viele Grüße!

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