El Silbo – die etwas andere Pfeifsprache auf La Gomera

El Silbo – die etwas andere Pfeifsprache auf La Gomera

Chatten zwischen Berg und Tal, ohne Handy und Internet. Neben den gewöhnlichen Schulfächern gibt es auf der Insel La Gomera auch die Pfeifsprache El Silbo als Unterrichtsfach. Die Schüler lernen die Laute, die richtige Lage des Fingers und der Zunge im Mund, um die Töne zu erzeugen.

Unterschiedliche Tonhöhen, die Länge und die Melodik der Laute ergeben die Wörter, wie in einer Fremdsprache.

Bereits vor vielen Jahren unterhielten sich so die Ureinwohner, die Guanchen, auf der Insel. Bis heute ist sie einzigartig auf der ganzen Welt. El Silbo gehört wie der Fado zum Weltkulturerbe der UNESCO der immateriellen Güter an.

Der aufmerksame Urlauber wird es öfters mal pfeifen hören, ganz besonders intensiv bei einer Darbietung in den wenigen Hotels, unter anderem an der Playa de Santiago.

Über was wird gepfiffen?

Ähnlich wie bei uns, um zum Telefon oder Handy zu greifen, wenn z. B. der Nachbar über ein Feuer oder die erfolgreiche Ernte informiert wird. Oder es wurde vom Berg Garajoney auf La Gomera beobachtet, dass die Ziegen im Tal angekommen sind. Vielleicht auch, dass neugierige deutsche Wanderer gesichtet wurden, die mit dem herkömmlichen Pfeifen Konkurrenz machen wollen 🙂

Welche Wanderslieder pfeifen Sie noch heute? Wo ist Ihr Lieblingsort zum Pfeifen, allein im stillen Kämmerlein, im Auto, im Bad? 🙂

Pfeifsprache El Silbo La Gomera

(Copyright Kerstin Paar)

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

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