21. Dezember – Wintersonnenwende

21. Dezember – Wintersonnenwende

Ab jetzt geht es Aufwärts! Die Wintersonnenwende…

In dieser Nacht wird das Licht der Sonne geboren. Von nun an gewinnt die Sonne an Kraft und die Tage werden länger hell. Ab dem 21. Juni, der Sommersonnenwende, beginnt die Sonne langsam schwächer zu werden, und die Nächte wieder länger.

In der längsten Nacht kehrt der Winter ein und zwischen den Weihnachtstagen bis Heilig Dreikönig „herrschen“ die 12 Rauhnächte. Besonders früher hatten die Menschen um diese Zeit sehr viel Angst vor Dämonen und Geistern. Diese versuchten sie mit Räuchern aus den Häusern zu treiben.

Noch heute treiben in Regionen Bayerns und Österreichs als wild Maskierte die Dorfjugend sich ihren Spaß. Die sogenannten Perchtenumzüge stammen von Berchta, eher bekannt als Frau Holle, die in Gestalt der Sünden, des Nächtens in die Häuser schaut. Also passen Sie auf, schließen Sie gut die Türen und Fenster, dass kein fremder Blick in Ihr Heim trifft 🙂

Für die Zukunft wird in dieser Nacht das Orakel befragt, ob eine Frau einem Bräutigam, ein Mann seiner Braut begegnet. Da drücke ich jedem Heiratswilligen beide Daumen, dass dem Glück nichts im Wege stehe und sich zwei Holde treffen mögen.

Ob dafür auch ein Kraut gewachsen ist?

Sicher, für die Ängste und um die dunklen Nächte zu erhellen: das Johanniskraut. Die Sonnenstrahlen für finstere Gemüter 🙂

Werden die gelben Blüten zwischen den Fingern gedrückt, tritt ein roter Saft heraus. Daher auch früher der Name Alfblut oder Elfenblut. Um diesen ranken sich kuriose und mystische Geschichten.

Vor 6 Monaten am 24. Juni stand es in vollster Blüte unter der längsten Sonneneinstrahlung. Das war auch der Grund, warum der frühere Namen umgetauft wurde in Johanniskraut, da zur Blütezeit Johannestag gefeiert wird. Auch heute verwenden viele das Kraut (Hypericum perforatum) gerne bei leichten Depressionen, Frauenleiden oder rheumatischen Beschwerden. Auch in Form von Ölen, Salben oder als Tee, die gut selbst herzustellen sind.

Das werde ich am Abend auch tun, mir einen warmen Tee aufgiessen mit Blüten des Johanniskrautes. Dazu Frauenmantel, Schafgabe, Gingko, Sanddorn. Ein leckerer Kräutertee, der von innen schön wärmt. Mal sehen, ob ich danach wie eine Sonne strahle 🙂

Übrigens: der genaue Zeitpunkt der nächsten Wintersonnenwende wird am 21. Dezember 2016 sein.

Welche Mythen und Rituale kennst du zur Sonnenwende?

Wintersonnenwende, Sommersonnenwende

Johanniskraut

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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