Waldwipfelweg bei Maibrunn im Bayerischen Wald

Waldwipfelweg bei Maibrunn im Bayerischen Wald

Es war eine Begegnung von Mensch zu Mensch, Mensch zu Baum, Mensch zu Tier… auf dem Waldwipfelweg bei Maibrunn…

Von der Autobahn A3 Regensburg – Passau an der Ausfahrt Straubing/Bogen oder Schwarzach in einer guten halben Stunde (ca. 15 km) sehr gut zu erreichen, den Schildern Richtung St. Englmar/Maibrunn folgen.

Auf Höhe der Baumwipfel zu wandeln, über einen sicheren Steg tanzen. Lesen von den Baumbewohnern, hören von den Vögeln – Wind, Regen, Sonne spüren. Die Natur ganz unter sich in schwindelnder Höhe. Einmal hautnah die Baumspitzen fühlen. Den Tannen- und Kiefernduft riechen.

Wohnt hier die Amsel, der Specht oder der Star? Im wahrsten Sinne des Wortes, zwitschern fröhlich Stars entlang des schönen Waldwipfelweges 🙂

Wipfel-Baumspitze

 © Kerstin Paar

Die ca. 370 m lange Strecke bietet viel Wissenswertes zum Lebensraum Baum und Tier. Eines ist dabei besonders Grandios, die Weite, der Blick, die Sicht hinaus auf das flache Land, die sanften Hügel des Vorderen Bayerischen Wald, im Anschluss die Ebene und bei ganz klarer Sicht wohl auch bis zum Karwendelgebirge.

Wipfel-Schlußaussicht

 © Kerstin Paar

Die stabile Konstruktion des Waldwipfelweges und die regelmäßigen Prüfgänge von Mitarbeitern sorgen für die Sicherheit der Besucher.

Wipfel-Konstruktion

 © Kerstin Paar

Der Weg zeigt dem Betrachter in ca. 30 m Höhe, Ausblicke, die Geist und Seele gut tun, stimmen ein, den Blick auf den Boden der Tatsachen aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Dabei etwas Neues zu entdecken: Wie klein das Betrachtete, plötzlich groß werden kann.

Ein zweites Highlight erstreckt sich unterhalb des Waldwipfelweges, der Naturlehrpfad. Anhand zahlreicher Schautafeln, Fragen und Anschauungsmaterial, werden Kinder und Erwachsene spielerisch ermuntert, sich mit dem Lebensraum Wald, Baum und Tier, näher einzulassen. Auch eine kleine Kletterwand bietet körperlichen Ausgleich.

Verblüffende Bilder regen an, die Sicht auf das Wesentliche zu konzentrieren, den Blick zu schärfen und offen zu sein für Neues.

Nach meinem Besuch im Juli 2011 war ich sehr beeindruckt vom Blick auf die Weite. Bei manchen Schwierigkeiten, Problemen oder Fragen zur Zukunft, erinnere ich mich nun öfters an das damalige Gefühl, “in Wipfelhöhe zu stehen”, von oben nach unten zu blicken, und zu sehen, wie klein alles aussieht. So schrumpfen anfangs riesige Probleme zu kleinen Minihäufchen zusammen.

Geht es Ihnen ähnlich?

Wipfel-Blick unten

© Kerstin Paar

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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