Toronto – zum Algonquin National Parc

Toronto – zum Algonquin National Parc

Vom Flughafen Toronto ging es zuerst in ein nahegelegenes Hotel zur Übernachtung. Erstmal Ankommen. Nach der erholsamen Nacht übernahmen wir den Mietwagen.

Die Tour führte von Toronto zu den Niagara Fällen, weiter nach Niagara-on-the-Lake, Richtung Lake Erie (an der beeindruckenden Skyline von Buffalo vorbei), nach London – ein Erholungstag am Lake Erie – weiter über Kitchener, Owen Sound an der Georgian Bay – Huntsville – Algonquin National Parc – über Belleville am Lake Ontario nach Toronto zurück.

Ein Tipp am Rande: wer mit einem Mietwagen unterwegs ist, dem empfehle ich eine etwas größere Kategorie, um alles Gepäck in den Kofferraum verstauen zu können. Oder zu versuchen, wenig Gepäckstücke mitzunehmen. Der Kofferraum bietet nicht immer viel Platz.

Neben der City Hall, der Casa Loma, dem Toronto Zoo oder dem Naherholungsgebiet Toronto Islands bietet die größte Stadt Ontarios, mit etwa 2,5 Millionen Einwohnern, noch vieles mehr.

Erstaunt von dem ruhig fließenden Verkehrsstrom, den breiten ewig langen Straßen war die erste Station: die Niagara Fälle.

Feuchte Luft zog gen Himmel, sie zauberte bunte Regenbogen an den Himmel und kündete die imposanten Naturwunder an.

Ostkan-Wasserfall

Niagara Fälle
©Kerstin Paar

Doch bald wurde uns die Vermarktung der Fälle zu viel und wir suchten die ländlichere Gegend auf.

Das naheliegende kleine Städtchen Niagara-on-the-Lake verzauberte durch kleine Geschäfte an der Hauptstrasse, den bunten Fähnchen und einem Pferdegespann vor uns. Eine weiße Kutsche mit einem festlich gekleideten Herrn in Smoking zog an uns vorbei, staunend blickten wir hinterher. Fuhr der Kutscher vielleicht zu einem frisch vermählten Hochzeitspaar? 🙂

Die etwas weiter entfernten American Falls und den besonders beeindruckenden „Whirlpool“ wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Ostkan-Whirlpool

der “Whirlpool”
©Kerstin Paar

In Kitchener, nähe London, wollten wir die Amish People näher kennenlernen, sie werden auch Mennoniten genannt. Sie bevorzugen eine traditionelle Lebensweise und lehnen jegliche Errungenschaft zur Lebenserleichterung ab. Sie kleiden sich viel in schwarzer bäuerlicher Tracht, Erwachsene wie Kinder. Sehenswert in St. Jacobs das Besucherzentrum „Telling the Mennonite Story“. Es bietet viel Wissenswertes zum Leben der Mennoniten.

So viele neue Eindrücke der letzten Tage mußten „verarbeitet“ werden und wir genossen Spaziergänge und leckeres Essen am Lake Erie. Abends eine traumhaft schöne Abendstimmung in einem Fischrestaurant am Fort.

Der frische Wind wirbelte die bräunlichen Blätter in die Luft. Sie fielen von rot-gelben Bäumen langsam zu Boden.

Es kündigte sich das zweite Highlight der Reise an, der Algonquin National Parc, zur Zeit des “Indian Summers”.

Ostkan-IndianSummer
die bunten Blätter an den Bäumen während des Indian Summers
©Kerstin Paar

Dieser sehenswerte National Park Kanadas durchzieht im südlichen Teil die Strasse #60, an ihr liegt das Besucherzentrum und ein Campground. Der nördliche Teil ist für Besucher nicht zugänglich.

Die Tierarten im National Park reichen von Elchen, Wölfen, Bären und Loons zu noch vielen anderen Tieren. Loons sehen wie Wildenten aus.

Die zahlreichen Trails, in dem für Besucher zugänglichen Teil, führen durch Moore, über Holzstege von dicht eingewachsenen Seen oder auf höher gelegenen Felsgestein.

Voller Erstaunen über die verschiedenen Erdfarben fuhren wir entlang der etwa 60 km langen Strasse durch den National Park, mit zahlreichen Stopps zum Wandern und Fotografieren. Klare Bäche, moorige Seen, dunkle Regenwolken, die nach einem heftigen Schauer hinwegzogen, wichen einem schimmernden Regenbogen. Kieselsteine lagen an den Ufern und glänzten aus dem Wasser hervor. Darin spiegelte sich der wolkenlose blaue Himmel. Viele Kanuten begannen ihre Bahnen weiterzuziehen.

Das Ende der großen Reise brachte uns noch einmal einen Höhepunkt. Die verbleibende Zeit des letzten Tages nutzten wir spontan, um Torontos Innenstadt kennenzulernen. Im Eaton Center staunten wir über die lange und hohe Glaskuppel, fotografierten den „Schwarm fliegender Gänse“ und stöberten durch einige der über 300 Shops. So kam langsam Müdigkeit hoch. Gut, denn später traten wir den Nachtflug an und konnten im Flieger erholsam schlafen.

 

…sich mal wie “kleine Erdenmenschen” zu fühlen, im Anblick der gewaltigen Wolkenkratzer 🙂

 

Reiseführer-Tipp: „Kanadas Osten/USA Nordosten – Reisen zwischen Atlantik und Großen Seen“ von Reise-Know-How, 5. überarbeitete Auflage 6/2004, ISBN 3-89662-199-8, von Eyke Berghahn, Hans-R. Grundmann, Petrima Thomas; aktuelle 8. Auflage April 2010 für € 25

©Kerstin Paar

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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