Der Zug und der Wanderweg… Social Life – Week No. 12

Der Zug und der Wanderweg… Social Life – Week No. 12

Am Samstagnachmittag ging ich einen Wanderweg ein Stück an der Bahnlinie entlang. Einfach mal raus aus dem Alltag, Gedanken laufen lassen, die Natur riechen, hören, sehen und ein wenig die Füße vertreten. So war mein erster Gedanke.

An der Strassenseite parkte ich mein Auto und gegenüber standen zahlreiche schicke Fahrzeuge. Neidisch bin ich nicht, doch sind es klasse Fotomotive.

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Auf der anderen Strassenseite zweigt ein Wanderweg ab. Ich marschierte dort hinein und roch die strenge Landluft. Versteht Ihr was ich meine? Ein Bauer fuhr wohl vorher mit seinem Traktor über die Felder. Sogar zu Hause hatte ich den Geruch noch in der Nase. Aber ist ja nur gesund, so wurde es mir früher erzählt 🙂

Wanderweg im Bayerischen Wald

In Gedanken schweife ich bei dieser Landluft gern in meine Kindheit zurück. Zwar an keine konkreten Erinnerungen, aber es waren Spaziergänge im Bayerischen Wald und Oberbayern. Da war ich ein kleines Mädchen und marschierte mit meiner Familie fleißig mit, doch so rechten Spaß bereitete es mir damals nicht. Das entdeckte ich erst viele Jahre später, wie erholsam Bewegung in der Natur ist und wohltuend für Geist und Seele.

Jetzt war es richtig schön ruhig und angenehm, nur von fern nahm man Autogeräusche war. Spät am Abend zwitscherten die Vögel, eine warme Landluft lag über den Feldern, etwas düster und dunkel wurde es langsam. Meine Augen strengte ich besonders an, und suchte den Waldesrand nach Hasen und Rehen ab. Wie automatisch beobachte ich das schon jeher, auch an Autobahnen oder bei anderen Reisen, wenn man an Waldstücken vorbeifährt, ob Tiere zu sehen sind. Besonders stolz war ich als kleines Kind, als Erste es zu entdeckten, da gab es stolze Ausrufe wie „da steht ein Reh!“ 🙂

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Hinter dem Gebüsch entdeckte ich die Bahnlinie von Regensburg über Saal an der Donau nach Abensberg, und weiter nach Ingolstadt.

Etwas zog mich magisch an, erst war ein heller Ton zu hören, man vermutete ein Zug kommt näher. Kurz gewartet, schon zog er an mir in schnellem Tempo vorbei. Es waren leider nur zwei Waggons. Mit mehreren Waggons wäre die Chance größer gewesen, schnell den Fotoapparat anzumachen und ein paar Fotos vom vorbeifahrenden Zug zu knipsen. Schade, rasch war er von dannen gezogen.

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Wann war ich das letzte Mal mit der Bahn unterwegs? Schon lange her. Denke, das werde ich bald mal wieder machen, sei es auch nur mal am Wochenende mit dem Wochenendticket mit Freunden einen kleinen Städtetrip nach München. Dort lockt der Botanische Garten und die Orchideengewächshäuser.  Mal sehen, vielleicht komme ich bald in den Genuß und werde davon hier berichten.

Seid Ihr in den Gewächshäusern des Botanischen Garten schon gewesen? Wie gefallen sie Euch?

(Copyright Kerstin Paar)
Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

There are 2 comments for this article
  1. Kerstin Paar Author at 13:59

    Ja, von der Schmetterlingsausstellung habe ich auch sehr viel positives gehört, und sogar auch schon tolle Fotos gesehen 🙂

  2. Bernd Kohl at 13:50

    Eine sehr inspirierende Erzählung. Den Botanischen Garten habe ich während meiner Münchener Zeit oft besucht. Am besten habe ich die Schmetterlings-ausstellung in Erinnerung behalten. Ich wusste nicht, dass es so viele fantastische Exemplare gibt.

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