Tausche Schulbank gegen Online-Marketing… Social Life – Week No. 30

Tausche Schulbank gegen Online-Marketing… Social Life – Week No. 30

Online Marketing und das Wissen in Sozialen Netzwerken bedarf einer tiefgehenden Weiterbildung und geht nicht einfach mal so auf die Schnelle. Wie das Leben eben auch ein täglicher Lernprozess ist und man niemals ausgelernt hat. Man braucht Wissen, wie ein Körper Luft zum Atmen braucht sowie Nahrung für die Energie und Kraft.

Wie gut, wenn Freunde einem zur Seite stehen auch im Online-Marketing

Claudia, mit ihrem Baby auf dem Arm meint im März, „Kerstin, Du brauchst Dir keine Sorgen machen, diese Weiterbildung zur Online-Marketing-Professional wird Dir bestimmt Spaß machen, Dich im Beruf weiterbringen, Du wirst viele neue Menschen kennenlernen und eine große Portion an Lebenserfahrung gewinnen.“

Großstadt Getümmel

Kerstin betrübt, niedergeschlagen und mit hängendem Kopf und Schultern sitzt auf der Couch in Claudias Wohnzimmer. Ratlos blickt Kerstin ihre Freundin an und entgegnet, „ich bin doch ein Landei und die riesige Stadt München macht mir Angst, hupende Autos, ratternde Straßenbahnen und ein Menschengewirr, das mich regelrecht überrollt.“

Die eher stille und zurückgezogene Kerstin beginnt in ein paar Tagen eine 16-wöchige Weiterbildung zu den Bereichen Social-Media, Online-Journalismus und Online-Marketing. Spannende und interessante Inhalte verspricht die Kursbeschreibung. Blass im Gesicht und mit kleinlauter Stimme kann sie Claudia nicht mehr kontern, doch versucht sie die Eigenmotivation zu steigern, ‚Ja, ich probiere es, mal sehen, vielleicht wird es gar nicht so schlimm.’

Der erste Schultag

Ihre sieben Sachen gepackt fährt sie Montagmorgen, den zweiten April, los. Nicht gleich auf Anhieb findet sie die Akademie aber es sind nur noch wenige Schritte bis zum Eingang. Zwei Minuten später öffnet sich die Lifttür im 5. Stock und die Studentin betritt den langen Flur. Gegenüber eine Glastür mit der Aufschrift Sekretariat, da klopft sie an. Freundlich fragt eine Dame, ob sie helfen kann, „Ja, ich komme zum Online-Marketing-Kurs, wohin muss ich gehen?“ – „Herzlich Willkommen, folgen Sie mir bitte, ich bringe Sie in den Schulungsraum.“

Die braunhaarige junge Dame geht voraus den Flur entlang, quer über einen offenen großen Raum, Kerstin folgt ihr. Am Ende des offenen Bereiches gehen beide bis zum Ende und die Angestellte macht einen kleinen Schritt zur Seite und lässt Kerstin den Vortritt. Ein Herr in schwarzem Anzug spricht bereits vor den Studentinnen und Studenten.

Alle Plätze sind belegt und die Studentin geht entlang der Wand zur letzten Reihe. ‚Augen zu und durch’, denkt sie. Hinten angekommen sieht sie am Rande neben einer Frau einen freien Platz. ‚Da könnte ich mal fragen, sie sieht sehr nett aus, vielleicht ist der Platz noch frei’, überlegt sie. Flüsternd wendet sie sich an die Frau, „Entschuldigung, ist dieser Platz noch frei?“ „Ja klar, setz’ Dich nur“, mit einem angenehmen schwäbischen Dialekt und Allgäuer Akzent antwortet sie. Gemeinsam hören sie den ersten Informationen zu, welche Vorschriften man beachten muss und wie vorzugehen ist, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel zu spät kommen. Nach der Einführung wechseln sie nur noch zu Dritt den Raum und es startet der Unterricht mit Suchmaschinenoptimierung. Interessantes und Neues aber auch einiges Bekanntes erfahren sie am ersten Tag. Am Abend ziemlich fix und fertig will die Studentin nur noch das reservierte Appartement beziehen, Füße hochlegen und ausruhen.

Morgens um sechs

Der Alltag stellt sich nur zögerlich ein, die erste Woche vor Ostern ist noch ungewohnt und mit neuen Inhalten vollgepackt. Einesteils unbekannter Lernstoff und auf der anderen Seite die zahlreichen Eindrücke, lärmenden Auto- und Motorengeräusche, das Bremsen der Straßenbahnen, Polizei- und Feuerwehrsirenen. Der Alltag in der Stadt. Nur schwer gewöhnen sich die Ohren und die Nase an neue Sinne und Düfte.

Nach Ostern beginnt der Alltag in gewohntem Rhythmus: Sechs Uhr klingelt der Wecker. Vor acht startet der PC in der Akademie. Schnell vor dem Unterrichtsbeginn die Mails und Neuigkeiten abrufen, den Faden vom Vortag aufnehmen und bald gesellen sich die beiden „Mitstreiterinnen“ dazu. Dozenten äußern erstaunt, „schon alle da? Das ist schön.“

Das viele Lesen, Hören, Diskutieren und Austauschen über Social-Media, Email-Marketing und Online-Marketing über den Tag macht Freude und bringt jeden in seinem Wissen weiter.

Halb fünf Schluss für alle, doch in Ruhe kann nachgearbeitet werden. Hier und da googlen, es gibt eben so viel Interessantes noch zu entdecken.

Gehirnzellen gewinnen gegen graue Mäuse

Aber nix da, ein Ende des Schultages in Sicht und mit viel neuem Wissen im Kopf fährt Kerstin nach Hause. Das Gehörte und Gelesene wirkt lange nach. Das Gehirn verknüpft die Informationen mit früheren Erfahrungen.

Wie das wohl aussehen mag in solch einem Gehirn?

Auf der einen Gehirnzelle sitzt die Suchmaschinenoptimierung, daneben das Email-Marketing, obendrauf der Online-Journalismus, „gepaart“ mit Joomla entsteht so langsam eine erste Webseite. Das Spiel mit Farben bringt Buntes in teils abgestaubte PHP-Codes…. 🙂

Nagt Arbeit in einsamer Zeit – sehnt sich Gemüt nach Helligkeit

Ein gutes Beispiel wie Facebook das bunte Leben einschließt und nicht ausgrenzt: Denn schon lange verfolgt man interessante Menschen bei Twitter und Facebook. Stets nur dem Bild zu schreiben kann manchmal öde sein. Packt man lieber mal die Gelegenheit beim Schopf und trifft sich mit den Facebook-Freunden. Wie werden sie in der Realität sein, die Menschen „hinter“ den Bildern? Mit hoher Stimme oder tiefem Ausdruck? Lächelnde Augen oder mit nervösem Blick? Groß, untersetzt, leichten Schrittes oder bedächtigen Schreitens? Das wird sich zeigen. Spüren, sehen, hören, erleben kann Kerstin einige Freunde in der realen Welt.

Die Stunden verfliegen mit intensiven Gesprächen und vielen lustigen Momenten. Ein Ende oder Abschied wird es nicht wirklich geben. Es heißt doch so schön: „Bis später, bei Facebook und in Google‘schen Kreisen“.

Mit Wissen Träume leben

Eine Wiederholung und die Übung des Lernstoffes schadet nicht. Also weiter im Text, nur, wie schreibt man die verschiedenen Schriftstücke richtig? Welche Form gilt zu beachten? Dieser Frage sind sie nachgegangen und Kerstin stellt sich mit ganzer Breite in den Weg 🙂 Manche Ratschläge prallen an ihr ab. Guter Rat ist teuer. Doch so bitter hätte sie es sich nicht gewünscht. Schmeckt erst nach vielem Üben: die Nachricht, die Pressemitteilung, der Kommentar.

Der letzte Tag

Doch alles Gute hat sein Ende und macht Platz für einen Neubeginn. Sechzehn Wochen sind vorbei, es war ein Auf und ein Ab – jetzt ist es Einerlei. Wichtig bleibt das Wissen.

‚Neue Ziele pack ich jetzt an‘, mit diesen Gedanken verabschiedet sich Kerstin am Ausgang der Akademie. …und folgt ihren eigenen Träumen und Zielen…

Online-Marketing

Stein auf Stein so kann ein Schloss entstehen und ein Traum zur Wirklichkeit werden. Wichtig bleibt der Wunsch. Und das Wissen darum.

 

(Copyright Kerstin Paar)

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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