Innsbrucker Berge winken zum Abschied… Social Life – Week No. 33

Innsbrucker Berge winken zum Abschied… Social Life – Week No. 33

Die Heimfahrt am Abend von Tirols Hauptstadt Innsbruck und der Berge nach Kelheim zurück war begleitet von Sonnenschein, hohen Berggipfeln rechts und links und vor mir. Mitten durch das landschaftlich reizvolle Inntal im Westen Innsbrucks schlängelte sich die Straße am Fuße der Tiroler Nordkette.

Berge sagen leis‘ Adieu

Nach dem Treffen mit Bekannten und interessanten Gesprächen, rollte mein Auto abends die Straße nach Hause. Und vor lauter herrlicher Landschaft und der einzigartigen Berge fuhr ich glatt an der Abzweigung nach Garmisch vorbei. Aber es war einfach schön durch die kleinen Weindörfer in dem weiten Tal zu fahren. In Oberpettnau führte der Weg bergauf nach Mösern. Nach einer Serpentinenkurve legte ich einen kurzen Fotostopp ein, um nochmal das grandiose Bergpanorama zu fotografieren.

Karwendelgebirge bei Innsbruck

Inntal bei Innsbruck

Vor einigen Jahren war ich mit einer Gruppe von Freunden in Seefeld in Tirol zum Wandern. Doch als ich nach Mösern nach Seefeld fuhr schien es, als hätte sich der Ort sehr stark verändert. Ich fand mich nicht gleich zurecht und fragte ein Ehepaar nach dem Weg. „Wir wissen nichts“, war die Antwort und mir war klar, die Urlaubssaison hat auch in Seefeld in Tirol Hochkonjunktur und Franzosen genießen ihre Urlaubszeit in Österreich.

Es lag schlichtweg an der Anfahrt nach Seefeld. Damals kamen wir von Deutschland aus und dieses mal fuhr ich von Süden heran. Doch es war kein größeres Problem, nach einer Wende fuhr ich in die gekommene Richtung zurück und bog in die Dorfstraße ein, diese führte hinaus aus dem Ort zur Bundesstraße nach Deutschland.

Olympia Skisprungschanze in Garmisch

Nächste Station war Garmisch, bekannt durch die Olympiaschanze am Gudiberg, welche 1923 bereits gebaut wurde und 1936 bei den Olympischen Winterspielen ihren großen Einsatz hatte. Zuvor wurden einige Neujahrsspringen ausgetragen und mehrmals baulich verändert.

In Garmisch erreichte ich noch kurz vor Ladenschluss einen Supermarkt, um für das Wochenende einzukaufen. War auch angenehm vom langen Sitzen kurz für Bewegung zu sorgen, auch wenn es gerade mal um ein paar Einkaufsregale ging 🙂

Als alles verstaut war rollte mein Auto schnell über die Autobahn an Penzberg und am Starnberger See vorbei Richtung München. Doch wie herrlich zeigten sich die Berge langsam kleiner werdend im Rückspiegel meines Autos. Als wollten sie mir zum Abschied zuwinken, spürte eine herzliche Verbundenheit zu den von der Abendsonne angestrahlten Gipfeln.

Garmischer Bergkulisse

Vor mir lag die bayerische Landeshauptstadt München in der sommerlichen Abenddämmerung. Linkerhand weiträumig umfahren folgte ich schliesslich im Norden von München der Autobahn A9 zur Holledau und war über die Baustellen-Schilder in Form von Smileys sehr überrascht. Ein trauriger Smiley blickte zu mir mit der Aufschrift „14 km Baustelle :-(“. In der Tat ein trauriger Hinweis. Aber man sah auch Bauarbeiter bei der Arbeit und ich stellte mir vor wie schnell man später fahren kann, sobald die Baustelle zu Ende ist. Ein Trost: es tauchte nach einigen Kilometern ein lächelnder Smiley auf mit dem Zusatz, nur noch 2 km Baustelle :-). Juchhu! Bald geschafft.

Ja und so rollte das Auto die restlichen Kilometer nach Kelheim. Dort begrüßte mich die hell angestrahlte Befreiungshalle auf dem Michlberg. Gleich stellte sich ein zufriedenes und heimatliches Gefühl ein, jetzt war ich wieder zu Hause.

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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