Langeweile adieu… Social Life – Week No. 35

Langeweile adieu… Social Life – Week No. 35

Statt Lebensfreude existiert öfters auch das Gefühl der Langeweile. Sind wir nicht manchmal zu stark von Informationen oder Input aus sozialen Netzwerken ausgesetzt? Oder findet man keine Freude und Begeisterung mehr an alltäglichen Dingen, den Büchern, Hobbies, Haustieren?

Eine Beschäftigung, eine Arbeit und zahlreiche Medien wirken gegen den eher trostlosen Gemütszustand und sind das „Gift“ gegen die Langeweile.

Die Langeweile birgt einen Ansatz, dass Menschen durch „Ersatzmittel“ nach Ablenkung, Abwechslung und einem sinnerfüllteren Leben streben und sich danach sehnen. Wohl auch um Bestätigung zu erlangen, aber eher aufgrund negativer Mittel und Wege. Eine Gefahr besteht, sobald Drogen, Alkohol und/oder Ersatzdrogen ins Spiel kommen. Dies ist ein sehr komplexes Thema und greift sehr tief in die Psychologie ein, dass Fachkräfte und Spezialisten dazu bessere Ansprechpartner sind.

Langeweile – ein leeres Gefühl?

Doch frage ich mich, warum und woher das „leere Gefühl“ kommt? Ist es die Einsamkeit inmitten der zahlreichen Möglichkeiten von Vernetzung, Kommunikation oder Austausch?

So kann es ein erster positiver Aspekt sein, anzufangen darüber nachzudenken, um in weiteren Schritten den Leer-Zustand zu überwinden.

Teilweise höre ich von anderen Menschen, sie wünschten sich so sehr Zeit zum Nichtstun, zum Entspannen und die Beine hochzulegen, den Blick auf die Natur und Berge schweifen zu lassen.

Freizeitspass und Lebensfreude

Gut, ich kenne aus eigener Erfahrung, dass es mir als Kind etwa in der 5./6. Klasse teils nachmittags langweilig wurde. Zum einen war weniger die Lust da den Lernstoff durchzuarbeiten wenn einem der Sinn gar nicht danach stand. Zum anderen gab es einige Freizeitaktivitäten, wie Ju-Jutsu, Klavier spielen und Gitarre üben, oder der spätere Übertritt zur Realschule, das mir einiges an Kraft und Energie raubte. War der Freizeitstress nun höher als die schulischen Aktivitäten? Nein, es leideten auch nicht die Schulnoten und ich erzielte gute Ergebnisse.

Doch ab einem gewissen Niveau, sehnt man sich automatisch nach dem Gegensätzlichen. Also Aktivität tauschen in Ruhe. Oder Anspannung gegen Entspannung.

Jahre danach entdeckte ich in der Freizeit die angenehmen Zeiten des Nichtstuns wieder, mit der damalig angesagten Musik, meist stimmungsmässig eher ruhigeren Tönen. Daraus schöpfte ich Potenzial und Kraft, die neben Schule auch in Wahlfächern wie Technisch Zeichnen und in Jugendgruppe volle Entfaltung fand.

Erst kürzlich dachte ich darüber nach, wann ich in letzter Zeit jemals wieder solch ein Gefühl hatte. Doch das stellte sich nicht mehr ein. Nun meine Frage: ist das ein Phänomen nur in der Jugendzeit, der Pubertät gewesen? Oder herrscht heute eine höhere Ablenkung mit den sozialen Medien und Internetmöglichkeiten, die es ja vor knapp 30 Jahren noch nicht gab.

Was ist Eure Idee dazu? Ist das Internet ein Langeweile-Killer? Und Nein, …

Lebenssinn, Freude, Erfolg, Begeisterung

Langeweile adieu

 

… der Beitrag endet hier noch nicht, ohne dass es ein paar Tipps gegen die Langeweile gibt:

  • Stellt Euch mal vor Euer Bücherregal und lest die Bücherrücken eines nach dem anderen durch, nun? Vielleicht eines dabei das so spontan gefällt, interessiert und die Hand automatisch danach greift?
  • Statt ein Buch zu lesen, wäre eine andere Variante einen eigenen Blog anfangen zu schreiben.
  • Vor das Fenster stellen und hinausschauen, tja, was sieht man da alles? Bäume, Blumen, Straßen, Menschen? Ist der Gang zur Tür hinaus wirklich so weit, ein Schritt hinaus in die „Welt“ zu anderen Menschen?
  • Tanzen, Tanzen, Tanzen… Es gibt so viele verschiedene Stilrichtungen und Varianten der Bewegungen nach Musik, ob modern, klassisch oder als Fitness-Sport wie Zumba. Ausprobieren und sich faszinieren lassen.
  • Yoga, Schwimmen, Skifahren, Fussball, Karate, Ju-Jutsu…. Welche Sportarten fallen Euch ein? Die besten Langeweile-Killer?
  • Bergsteigen und Wandern: auch für mich eine ideale Variante, um vom Alltag abzuschalten, weniger der Langeweile zu entkommen, sondern um neue Kraft und Energie zu tanken, um weiter tatkräftig den beruflichen und privaten Anforderungen gerecht zu werden.
  • Musizieren und die Schönheit der Melodie auf sich selbst wirken lassen und andere dadurch begeistern, glücklich und fröhlich stimmen.

Möglichkeiten gibt es viele – sich anstecken lassen und sagen: Langeweile adieu!

 

(Copyright Kerstin Paar)

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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