Grenze des Social Web… Social Life – Week No. 37

Grenze des Social Web… Social Life – Week No. 37

Grenze: Trösten, Fühlen, Schmecken im Social Web? Wer ist da, wenn jemand weint und die Tränen fließen?

Trösten im Social Web – Grenze zur Kinästhetik

Hier ist eine der vielen Grenzen, wo das Netzwerk Facebook oder auch jedes andere soziale Netzwerk im ersten Moment versagt. Ich nenne es jetzt etwas provokativ. Doch in der Tat reicht da niemand einem die Hand oder ein Taschentuch, um Tränen zu trocknen. Hilfreich schon eher die Stimme am Telefon oder jemand persönlich gegenüber zu hören und sehen.

Schmecken

Der erste Kaffee am Morgen oder die wohltuende Tasse Grüntee am Nachmittag. Der süßliche Geschmack der Banane oder der reife Bergkäse von der Alm.

Mmmh, da läuft einem doch schon gleich das Wasser im Mund zusammen. Davon kann man bei den Bildern aus manchen Facebook-Posts nur träumen. Aber nicht wirklich schmecken, geschweige denn runterbeißen 🙂

Fühlen

Eine Hand hält die Andere. Auch davon gibt es sehr viele wunderschöne Bilder im Netz zu sehen, doch fühlt man dies selbst in dem Moment? Eine tröstende Umarmung in einer bewegenden Szene? Und sei es nur ein kurzer Augenblick, der Kontakt und mitfühlende Mensch neben einem, wird vermisst, wer alleine vor dem Laptop sitzt.

Grenze: Riechen im Social Web, geht das?

Es werden so unzählig viele Fotos verteilt und den anderen Pinterest-Usern zum Repinnen angeboten. Was fehlt, ist auch hier das Wichtigste, am Beispiel einer aufgeblühten Rose: Der Duft. Und dazu reicht die moderne Medienwelt heute noch nicht, dass beim Repinnen ein Duftstoff über einen Kanal am Laptop hinausströmt. Wäre ja eine sensationelle Revolution einen zusätzlichen Ausgangspunkt neben der Lautsprecher- und Kopfhörer-Buchse, die „Duft-Buchse“ zu montieren 🙂

Falls es das schon gibt, bitte ich um einen Kommentar, denn das würde mich sehr interessieren.

Hören in Sozialen Netzwerken – sprichwörtlich das Zuhören

Ja, das ist wohl das einzige, dass über YouTube und sonstigen Video-Kanälen oder Podcasts möglich ist. Doch ein Konzert in einem festlich geschmückten großen Opernsaal, oder auf einem weitläufigen Feld unter freiem Himmel, am Horizont die untergehende Sonne beobachten und dazu der Lieblings-Band zuhören, das ist unvergesslicher Genuß und ein einzigartiges Erlebnis!

Oder direkt in der Zuschauertribüne beim Bundesligaspiel zu sitzen und die Freudengesänge der Fans nach einem gewonnenen Spiel zu hören. Ja, das ist Hörgenuß pur und etwas Erlebtes.

Wer weiß, vielleicht wird all das mal in der Zukunft möglich sein. Doch auch mal „Offline“ sein, den Mitmenschen in die Augen blicken, sie anlächeln, wenn sie traurig sind, ist ein anderes Gefühl, als beim reinen Teilen und Repinnen im Social Web.

Schenk‘ Deinem Liebsten eine duftende Blume. Hör‘ mal wieder ein großartiges Konzert oder nimm‘ die eigenen Musikinstrumente in die Hand und musiziere…

….damit man sich wieder etwas bei Facebook & Co. zu erzählen und teilen hat 🙂

Grenze, Fühlen, Hören, Riechen, Schmecken,

 

(Copyright Kerstin Paar)

 

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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