Rauhnacht – Heilige Nacht… Social Life – Week No. 51

Rauhnacht – Heilige Nacht… Social Life – Week No. 51

Habt Ihr Eure Wohnung aufgeräumt und gereinigt? Dem Brauch der „Rauhnacht“ auch mit Kräutern geräuchert?

Schon die Thomasnacht, vom 21. auf den 22. Dezember, zählt zu den ersten Rauhnächten. Auch eher bekannt als die Wintersonnenwende. Im Gegensatz dazu während Sommermonaten am 21. Juni die Sommersonnenwende gefeiert wird.

Offiziell beginnen die Rauhnächte nach der Heiligen Nacht am 25. Dezember und dauern zwölf Nächte bis zum 06. Januar.

Früher kannte ich diesen Brauch in meiner Kindheit gar nicht. Mir erzählte erst vor gut 15 Jahren eine Bekannte und „warnte“ mich davor, während der Weihnachtstage Wäsche zum Trocknen in der Wohnung aufzuhängen. Das würde böse Geister anlocken, meinte sie mit ernstem Blick. Aber ganz recht konnte ich bis heute nicht daran glauben. Eher ist es für mich eine Zeremonie.

Und heute? Zelebrieren es die Menschen noch? Kennt Ihr jemand, der diesen Brauch noch pflegt? Oder woran glauben heute die Menschen? Eher den Sozialen Netzwerken, was darin zu lesen ist?

Glauben – Rauhnacht

Wenn man da allen glauben würde, wäre heute die Welt untergegangen, gäbe es noch sooo viele dringende Geschenke, die man kaufen müsste und ohne die es nicht Weihnachten werden kann. Auch wichtige Informationen verbreiten sich oft schnell in Windeseile, doch ist da immer gleich die Wahrheit gesagt? Oder ist es vernünftiger, erst einmal zu warten, eine zweite oder noch besser dritte Meinung einzuholen und sich dann selbst seine Meinung zu bilden. Eher letzteres und eine gute Recherche bringt die Wahrheit ans Licht.

Kindheitserinnerung

Mit Kühen verbinde ich eine sehr schöne Kindheitserinnerung. Früher hatten wir auf einem Bauernhof in der Nähe von Bad Kohlgrub Urlaub gemacht. Mal im Sommer. Meist aber im Winter. Im Stall hatte ich damals fleißig mitgeholfen. Da machte der strenge Geruch mir weniger aus. Und welch’ großes Glück hatten wir einmal, als während des Aufenthaltes eine Kuh ein kleines Kälbchen zur Welt brachte. Da war die Freude ganz groß, es miterleben zu können, wenn ein Kalb geboren wurde. Dieses wurde sogleich auch getauft, na und nun darf man raten auf welchen Namen? Genau. Die Wirtsleute wählten meinen Vornamen für das Kalb. Ob es später tatsächlich so hieß, kann ich nicht mehr nachvollziehen, doch war es für mich als kleines Mädchen eine große Ehre, dass ein kleines Kalb damals meinen Vornamen trug 🙂

Davon habe ich leider keine Fotos, doch erinnern mich heute noch Kühe auf der Weide an die damaligen Erlebnisse. Heute stehe ich jedoch mit großem Respekt und Abstand vor diesen schönen Tieren. Ob wohl auch in der Weihnachtskrippe Kühe stehen? 🙂

Danke

Nun heute entstehen zur Weihnachtszeit auch viele Bräuche des Schenkens um die Zeit der Heiligen Nacht. Ansprachen halten berühmte Persönlichkeiten, den Geschäftspartnern wird für das vergangene Jahr für eine gute Zusammenarbeit gedankt, ebenso auch den Mitarbeitern in Form der Weihnachtsfeier.

Auch ich möchte Euch und allen stillen Mitlesern im Blog danken für die Treue, die Kommentare und die zahlreichen Emails, die mich im Laufe des Jahres erreichten. Ich wünsche Euch allen eine

Fröhliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das Neue Jahr!

Rauhnächte, Brauchtum

Kelheim Dezember 2012

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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