Ermutigung

Ermutigung

Ermutigung und Glücklichsein

In der heutigen Zeit streben viele nach dem Glück, dazu sind zahlreiche Bücher erschienen und häufig liest man „Der Weg zum Glück“. Zugegeben, darüber habe ich öfters auch geschrieben, aber dieses Mal möchte ich es mit einem anderen Blickwinkel beleuchten.

Wäre es nicht sinnvoller nur von Glücklichsein zu schreiben? Passt das in die heutige Zeit? Oder ist es erlaubt, auch über das Unglücklichsein zu reden? Die Dualität, Glück und Unglück leben wir doch, es ist in uns und im Anderen. Wie es Licht und Dunkelheit, Sonne und Mond, Liebe und Hass gibt.

Und was fehlt in den Momenten des Unglücks?

Ist es Bewegung an der frischen Luft, eine Portion Sauerstoff? Vielleicht ein persönliches Gespräch mit einer nahestehenden Person? Eine gesunde Mahlzeit? Oder ist es einfach nötig herzhaft zu lachen?

Mit dem Mut-Zusprechen möchte man einen anderen Menschen motivieren oder für ein besonderes Ereignis anfeuern, dass dieser sich auch wirklich anstrengt das Beste zu geben. Wie häufig sagt man es auch Kindern, „streng Dich in der Schule an!“. Bewirkt man dabei wirklich das Gewünschte? Die bessere Leistung und Note?

Das Mutigsein ist ja auch eine Form des Wagnisses, man weiß, es ist mit Risiko verbunden, die Situation kann unangenehm oder sogar gefährlich werden. Könnte in dem Fall es nicht auch anders gehen, dass man im Menschen eine Begeisterung für eine Sache weckt? Oder bestenfalls denjenigen die Leidenschaft selbst für „Etwas“ entdecken lässt, sprich, er will es von sich aus wissen, lernen oder verstehen.

Und dann gibt es da noch eine ganz andere Sichtweise. Wer nun immer versucht glücklich und ganz ganz mutig zu sein, kann auch ganz schnell feststellen, dass das nicht lange andauern kann. Denn es gibt Situationen im Leben, die einen doch immer wieder auf den „Boden der Tatsachen“ zurückholen, sei es Arbeitslosigkeit, Krankheit oder der Verlust eines lieben Menschen oder weitere Gründe. Also kann doch auch jeder sich das „Recht“ einräumen für einen gewissen Zeitrahmen unglücklich zu sein. Natürlich kann das keine dauerhafte Notlüge sein, oder ein Zustand der Hilflosigkeit. Da gilt es genau hinzusehen, was ist das eigentliche Problem, oder was kann man als nächsten Schritt tun, um aus der Situation wieder raus zu kommen.

Aber völlig unrealistisch und weltfremd wäre es, immer und überall nur dem Glück hinterher zu sein. Das nimmt einem schnell den Atem und man erschöpft. Man könnte in eine Lebenskrise kommen oder krank werden. Aber genau in solchen „Tiefpunkten“ lernt man oft am meisten.

Oder wie geht es Dir? Wann ziehst Du für Dein Leben die größte Lehre? In Momenten des Unglücks? Oder des Glücks?

Schutzengel

©Kerstin Paar

 

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald