Zeilen voll Freude

Zeilen voll Freude

Brief an Unbekannt… doch voller Freude

Die Entfernung spielt keine Rolle. Wie Du aussiehst erst recht nicht. Von welchem Geschlecht Du bist, auch nicht. Mann oder Frau.

Aber was zählt nun? So gut wie gar nix. Es gibt keinen Bemessungsspielraum zwischen männlich oder weiblich. Gut oder Schlecht. Groß oder Klein.

Der Zugang zum Herzen führt über den Blick „durch“ die Augen. Diese können hunderte von Kilometern entfernt sein. Man spürt quasi die dunklen Augen.

Ob Sex zwischen uns eine Rolle spielt? Mmhmm, dieses relative kurze Glücksgefühl ist im Gegensatz zu diesem einzigartigen und unbeschreiblich „Groß-Gefühl“ bedeutend kleiner. Nicht an Körper oder an Hüllen gehaftet. Nichts Kaltes oder Hartes.

Ein tiefenentspanntes Sein. Wohltemperiertes Sein. Freude. Ein fließendes Ausatmen. Erneutes Einatmen und dann atemlos schwebend.

ver-rückt

Wer nun denkt, die Kerstin ist etwas verrückt, darf das ruhig denken. Aber ich sitze ganz entspannt auf meiner Couch mit dem Laptop auf dem Schoß, während diese Zeilen die Finger tippen. Wer kann von sich sagen, manchmal denkt man „ver-rückt“? Vielleicht das Leben aus einer verzerrten oder verrückten Sichtweise, ja, um die Realität wieder zurecht-zu-rücken. Tut einfach nur gut. Gedanken spielen lassen. Gedanken sind frei. Solange niemand zu Schaden kommt, ich mich selbst nicht in Phantasien begebe, die nicht mehr der Realität entsprechen, dann kann es einfach geschehen.

Apropos Phantasien, da gibt man sich gerne mal hin, es scheint, in der Phantasie wäre alles erlaubt, eine große Freude. Aber macht es einen noch glücklich, immer in einer Scheinwelt zu leben? Am wahren Leben vorbei?

Nun, ich lebe gerne „mitten“ drin, statt nur dran-vorbei.

Lege gerne den Laptop auch zur Seite, gehe zur Kochnische und schnipple Gemüse in den Topf. Bin konzentriert auf die Sache an sich. Da erscheinen oft neue Impulse, neue Gedanken, wirklich, ich kann es meist nicht verstehen. Oder schon alleine Wasser in den Wasserkocher zu füllen, anschalten, zuhören, wenn es beginnt sich zu erhitzen. Es sprudelt. Am heißesten Höhepunkt angekommen, ausschalten. Die gemahlenen Kaffeebohnen in der kleinen Bodum-Kanne übergießen. Mit dem Deckel langsam nach unten drücken, dann wieder zurückziehen, nach oben. Erneut drücken, bis der Stab eingesunken ist am Boden. Wiederholungen wie oft? Ich weiß nicht mehr. Der Gedanke war weiter. Bei meiner Geschichte…

Diese Geschichte wird hier nicht zu Ende sein. Es waren lediglich kurze Einblicke in eine Gedankenwelt. Eine Atmosphäre, die manchem nicht behagt. Aber irgendwo wird es eine ähnliche Gedanken-Aura geben, beide spielen sich Gedanken-Bälle zu. Mit einer tiefen Verbundenheit, Sicherheit und Freude.

Freude

Obwohl, benötigt es „dort“ überhaupt Sicherheit?

Nein, „dort“ ist es ein geschütztes Universum, ohne Waffen, ohne Grenze. Ganz selbst. Ohne Zwang, ohne Scham, ohne Unsicherheit. Atem-los. Entspannt. Nur Sein…

Unbekannt

©Kerstin Paar
Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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