Mutig in Meer tauchen

Mutig in Meer tauchen

Es gibt Lebensbereiche, die erfordern wirklich tiefen Mut.

Wer kennt sie nicht, die guten Zusprüche, „los, trau’ dich, spring in kaltes Wasser“. Wie ermuntern und aufbauend es auch gemeint ist, oft treten Ereignisse ins Leben, wo manche daran fast verzweifeln. Tagelang zuvor schlecht schlafen, extrem gereizt auf jede Kleinigkeit reagieren und sich nur eines wünschen, möge endlich dieser erste Schritt getan und hinter einem liegen.

Schwere belastende Lebenskrisen wirken heftig auf die Psyche eines Menschen oder sogar in jungen Jahren auch auf Kinder ein. Bei Naturkatastrophen erlebt man oft im Kollektiv mit mehreren Betroffenen Hochwasser, Wirbelstürme oder Vulkanausbrüche. Spätfolgen, Traumas oder psychische Erkrankungen bedürfen einer guten seelischen Fürsorge.

Geschultes Personal, Psychologen, Psychiater oder Coach stehen als begleitende Helfer einem zur Seite. Auch ein solcher Gang das erste Mal zu einem Berater bedarf Mut. Mut und Überwindung sich selbst Hilfe zu holen, um dem Körper und der Seele auf den Grund zu gehen, damit ein Wandel des Verhaltens, der Lebenseinstellung und eine positive Ausrichtung des Lebens entstehen kann. Das Leben im Hier und Jetzt in all seiner Fülle gelebt werden kann. Altes und Vergangenes endgültig abgestreift und losgelassen. Ein wahrlich mutiger Schritt.

Behutsam vorwärts gehen

Während solcher Prozesse bei Psychologen oder anderen Lebensberatern, Coach, Wegbegleitern darf der „Auftraggeber“, also der Klient, jederzeit selbst bestimmen, wie weit er sich an Vergangenes hingehen traut. Gut ist es, sich und seine eigenen Grenzen zu kennen. Oft leichter gesagt, als es in der Realität aussieht. Doch absolut wichtig und notwendig, um keine Grenzüberschreitungen und zusätzlichen Verletzungen zu erleben. Ein qualifiziertes Personal weist darauf bereits zu Beginn einer Therapie hin. Dies hängt nicht damit zusammen, kein Vertrauen aufbauen zu können oder zu wollen. Denn oft erzählt man anfangs wie aus einem Buch seine Geschichte, ohne den Gesprächspartner näher zu kennen. Gut, wenn das Bauchgefühl einem vertrauensvoll zustimmt. Doch es ist wichtig, immer wieder selbst seine Grenze zu wahren, eine Distanz aufzubauen. Eine vertrauensvolle wohltuende Distanz.

Mut tut gut

Wie sagte Eckhart Tolle so wunderbar:

Was immer der gegenwärtige Moment enthält, nimm es an, als hättest Du es selber so gewählt. Gehe mit, gehe nicht dagegen an. Mache den Moment zu Deinem Freund und Verbündeten, nicht zu Deinem Feind. Das wird auf wundersame Weise Dein ganzes Leben verwandeln.

Angst vor etwas Unbekanntem oder Neuem mutig zu begegnen, ist wahrlich ein heldenhafter Schritt. Erst sieht alles wie eine Untiefe eines dunklen Meeres oder eine drohende dunkle Gewitterwolke aus, die auf einen zukommt.

Gewitterwolke

Doch ist der erste Anfang getan, folgen oft viel einfacher und leichter die weiteren Schritte.

Am Ende eines Prozesses oder einer erzielten Leistung wächst man stolz und lächelnd aus sich heraus. Es beginnt neues Leben. Wie in der Natur nach einem dunklen kalten Winter der saftig-satte grüne und bunte Frühling eine neue Jahreszeit einläutet. Beschwingt und mit energiegeladener Lebensfreude hüpft man in weiteren und größeren Schritten durch das Leben. Beruflich und privat entwickeln sich die Dinge positiv und beginnen sich zu drehen, zur Sonnenseite hin. Dem Licht entgegen.

Nun ist es an der Zeit sich mit der rechten Hand auf die eigene linke Schulter kräftig zu klopfen. Voller Stolz und Selbstbewusstsein sein eigenes Spiegelbild betrachten und entdecken, dass darin ein wunderbarer Mensch zu finden ist. Dieser Mensch zieht unwillkürlich die Mundwinkel nach oben und beginnt über beide Ohren zu lächeln. Liebend gern ein paar Minuten davor verweilen und sich selbst sehen. So selbst-bewusst wie erfolgreich man tiefe dunkle Gewitterwolken vorbeiziehen lassen hat. Diese Wolken sind weg. Nun erscheint dahinter ein vielfarbiger Regenbogen, aber nur, weil die Sonne dazu lacht.

Saftiges Grün in den Wiesen wächst im Frühling, dem neuen Lebensbeginn.

SaftigGrün

© Kerstin Paar

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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