Positiv oder Negativ bewerten… Social Life

Positiv oder Negativ bewerten… Social Life

Manchmal treten Erlebnisse ein, an denen manche verzweifeln und sich ärgern. Andere versuchen es für sich positiv zu deuten.

Das Leben bietet eine Fülle an Beispielen: Eine Rechnung liegt im Briefkasten und lässt einen erstmal erschauern, ohje, eine Nachzahlung. Oder eine plötzliche Erhöhung einer Versicherungsleistung gegen die man scheinbar nichts ändern kann, da vertraglich zwar festgelegt doch man sich daran im ersten Moment nicht mehr erinnert.

Und dann gibt es Situationen, in denen man zufällig (ja, ich weiß, dieses Wörtchen gibt es normalerweise nicht, denn Situationen treten bewusst in unser Leben, da alles seine Bestimmung hat), auf, man liest online eine Traueranzeige eines Menschen in der örtlichen Tageszeitung, über dessen Schicksal man über einen Radiosender ein paar Tage zuvor erfuhr. Es passierte etwas Dramatisches und verbindet nun den Namen des Menschen mit dem schrecklichen Erlebnis unter einem anderen Licht. Bewertet dies neu, als dramatisch. Bewertungen aufgrund früherer Erfahrungen und gewonnener Lebenseinsichten. Da wird die Erhöhung der Versicherungssumme zur Banalität.

So wird jedes neue Ereignis erstmal unbewusst und dann doch sehr schnell bewusst in eine Kategorie oder Schublade eingeordnet, mit den Aufschriften „Drama“, „Unglück“, „Sorge“, „Ungewissheit“, „Geldsorge“, „Schicksal“.

Doch glücklicherweise kennen wir auch die anderen Beschriftungen und die dürften nicht weniger sein, wenn man mal näher sich damit befasst. Beispielsweise könnte da stehen „Freude“, „Glück“, „Zufriedenheit“, „Geborgenheit“, „Schutz“, „tiefes freudvolles Erlebnis“, „Gewinn“. Nun, hast Du es für Dich selbst schon mal ausprobiert, erst Begriffe aufzuschreiben, die einen eher bestürzen und traurig machen. Denen gegenüber zu stellen die Wörter, welche einen positiven, freudigen Charakter erzeugen und besitzen.

Positives sehen und erkennen

Welche Seite gelingt leichter? Wo findet man schneller die Bezeichnungen?

Ein weiteres Beispiel zeigt ein tiefes Bewusstsein und Denken, dass alles im Voraus vorherbestimmt ist und nicht von uns beeinflusst werden kann. Einzig die „Brille“, mit der man das Leben betrachtet.

Wie oben bereits das Wort „zufällig“ etwas ausführlicher erwähnt wurde, geschehen die Dinge, ob wir sie nun eher als negativ oder positiv einstufen. Wie würdest Du reagieren, wenn Dein Auto plötzlich ein Geräusch erzeugt, das nach eingehender Inspektion in der Werkstatt eine größere Reparatur folgen lässt. Natürlich auch einen höheren Geldbetrag kostet, mehr als man je „gerechnet“ hat. Denn man hatte erst kürzlich mit dem Gedanken gespielt, eventuell in noch weiter Ferne ein paar Tage Urlaub zu machen. Nun scheint aber alles „berechnende“ zerstört, da die finanziellen Aspekte sich vordergründig auf die Autoreparatur konzentrieren.

Worin könnte da jetzt etwas Positives liegen? Stehen alle Zeichen nun nicht auf rot? Ist alle Vorfreude auf den geplanten Urlaub dahin?

Könnte man meinen und vermuten. Wäre eine mögliche Reaktion darauf. Doch, mal gedanklich die Situation neutral betrachtet wirkt es nach einer gewissen Zeit schon nicht mehr so „bedrohlich“: Erstens die Frage, kann man sich auch an einem anderen Ort ein paar Tage sich erholen, in einer günstigeren Unterkunft und einem kürzeren Anfahrtsweg, um da Kosten einzusparen? Wenn man dem zustimmt ist es eine wichtige und für viele sicher „normale“ Entscheidung. Manch anderen fällt dies schwer, sie verhaften so sehr im Wunschtraum an diesen einen Ort, wo das Glück und das Erlebnis doch am größten wäre, dass man Alternativen oft ausblendet. In dieser verblendeten Sicht verharren viele auch und sind erstmal tagelang wütend auf die Autowerkstatt oder das eigene Auto, weil das nun wieder so teuer wird. Doch mit dem Auto, sobald es repariert ist, kann man so viele kleine schöne Ziele erreichen, täglich zur Arbeit fahren, ohne Bus oder Zug nehmen zu müssen, die einen wesentlich längeren Zeitaufwand benötigen. Oft auch nervlich „mehr kosten“, sofern man in der Rushhour pendelt und viele weitere Fahrgäste mit lautem Schreien, unvorsichtigem Handeln, wiederfindet. Also, wenn man da in Ruhe und kürzerer Zeit mit dem eigenen Auto fahren kann, vielleicht jemand anderen mitnehmen, um ein anderes Auto weniger auf den Straßen zu finden, erhöht es enorm die Lebensqualität tagtäglich. Ein „Gewinn“, der mehr Erholung und Entspannung in den einzelnen Tag holt. Sich so kompensiert, dass man an einem späteren „günstigeren“ Ort auch sein Glück und die ersehnte Freude finden kann.

Alles stets eine Frage der Betrachtung der Dinge. Der Blick auf die Situation.

Eine vorschnelle negative Wertung zeigt bei näherer Betrachtung und zeitlichem Abstand stets etwas Positives.

Aus welcher scheinbar negativen Situation hast Du im nach hinein etwas Positives erfahren?

Oft sind es die Kleinigkeiten, die den Alltag so bezaubern, fröhlich und bunt werden lassen.

Kleinigkeit

© Kerstin Paar

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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