Resilienz – in Resonanz zu Reisen

Resilienz – in Resonanz zu Reisen

Mit Resilienz werden innere Kräfte bezeichnet, die stimulierend, energetisch geladen einen Menschen aus Niederlagen und Tiefschlägen wieder herausholen. Ein resilienter Mensch sieht das Leben stückweise wieder neu als optimistisch, lebens- und liebenswert. Mehr noch: Er gibt dem Leben Sinn, schöpft Vertrauen und betritt neue Wege.

Nun, mit der Überschrift könnte es für Manche ein kleiner Zungenbrecher sein. Auch für Intelligente? Diese drei Wörter treffen aus meiner Sicht tatsächlich ins Schwarze. Warum?

Der Begriff Resilienz wird sehr schön am Beispiel eines fließenden Gewässers deutlich. Von einer Seite strömt Wasser an einer kleinen Neigung hinunter. Alles was sich bewegt schwimmt mit. Wird jedoch ein Gegenstand in das Wasser hineingesteckt, sucht sich das Wasser eine neue Strecke und fließt am Gegenstand vorbei. Je größer der Strom, desto kräftiger muss der Gegenstand oder Widerstand im Boden verankert sein, damit dieser nicht weggeschwemmt wird. Er würde sonst im Strom mitschwimmen.

Als Kind hatte ich im Sommer sehr gerne an Flüssen gespielt und da steckte ich Äste ins Flussbett oder in einen kleinen Bach, um das Wasser anzustauen oder umzuleiten. Ich weiß noch, als in München die IGA (Internationale Garten-Ausstellung) war, machte es mir sehr viel Spaß und die Zeit verging wie im Flug, an den großen Spielplätzen die Wasserläufe zu beobachten und die Wasserstraßen umzuleiten. Was war das toll!

Solch ein Widerstand kann Energie und Kraft erzeugen, dem Strom Stand zu halten. Wie ein Sprichwort besagt: „Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen“ von Hermann Hesse.

Hilft Resilienz bei einer Veränderung?

Ähnlich sehe ich es bei einer beginnenden Veränderung im Leben. Diese fängt mit einer tiefen Sehnsucht nach Neuem an, wechselt hinüber in eine Phase des Überganges geprägt mit Fernweh, um letztlich im Traumland zu münden, dem Neubeginn. Klingt romantisch? Gerne, Träume sind erlaubt 🙂

Resilienz in Bezug zu Reisen

Stell Dir eine wunderschöne Erinnerung aus Deiner letzten Reise vor. Was auch immer es war, es sollte etwas sein, woran Du Dich sehr gerne erinnerst, und zwar so, als wäre es eben erst vorbei.

Wo fühlst Du diese bezaubernde und unvergessliche Erinnerung in Deinem Körper? Welches Körperteil ist betroffen? Vielleicht siehst Du es in verschiedenen Farben? Nimmt das Körperteil die Farbe an?

Im letzten Schritt überleg Dir dazu eine Headline, eine Überschrift, wie Du dieses Ereignis in einem Wort bezeichnen kannst. Damit erreichst Du über das Erinnern, das Gefühl, dem Nachspüren im Körper einen einzigartigen Motivator für pessimistische, traurige oder deprimierende Lebensmomente.

Wichtig in solchen Momenten den negativen Situationen ein energisches „Stoppschild“ zu setzen, und hinüber zu schwenken zu dem oben erwähnten ‚Super-Highlight-Moment-Gefühl’. Mit regelmäßiger Übung wird es zunehmend leichter und schneller gelingen, die negativen Situationen umzuswitschen in eine positive resiliente Grundstimmung. Die einen inneren Stups gibt und meint, ‚es geht wieder weiter im Leben’.

Kinder mit Resilienz

Für Kinder ist es von entscheidender Bedeutung, dass sie mindestens einen Erwachsenen als wichtigste Bezugsperson kennen, gut ist, wenn sie Vorbilder und eine körperliche Gesundheit haben. Dies beeinflusst den lebensnotwendigen Optimismus, quasi das Leben der typischen „Stehaufmännchen“.

Aus eigener Kraft typische „Stehaufmännchen“

Bei meinen Recherchen stieß ich auf Informationen von Emmy Werner, sie ist eine bedeutende amerikanische Forscherin auf dem Gebiet der Resilienz und wurde mit ihrer Längsschnittstudie bekannt. Sie beobachtete etwa zweihundert Kinder, die auf Hawaii-Kauai lebten. Dort armen Verhältnissen und verschiedener Problemen des Alltags ausgesetzt waren. Etwa ein Drittel dieser Kinder hatten es aus eigenen Kräften geschafft, trotz allen widrigen Umständen ein wertvolles und zukunftsorientiertes Leben zu führen. Diese Kinder werden als die „unverwundbaren Kinder“ bezeichnet.

Ich denke weiters, dass resiliente Kinder eher mitfühlend sind, da sie anderen Menschen und Gemeinschaften zugeneigter sind und auf deren Leben ein Stück weit angewiesen sind.

Intelligenz spiele wohl auch bei resilienten Kinder eine bedeutende Rolle. Einfühlsam, emotionaler und „weicher“ seien sie, im Gegensatz zu dem sonst üblichen Satz, „man sei hart im Nehmen“.

Ich finde es höchst interessant, wie oft man sich in manchen „Vorurteilen“ verheddert und dann doch bemerkt, dass Geld und Reichtum tatsächlich nicht schlauer, intelligenter und empathischer einen Menschen werden lassen.

Kompakte Infos zum Thema Resilienz  auch bei Wikipedia®, die freie Enzyklopädie

Kinder mit Resilienz

© Kerstin Paar

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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