Facebook Graph Search und Hashtag # – Social Life

Facebook Graph Search und Hashtag # – Social Life

Die Sozialen Netzwerke leben vom Miteinander eben social – und gegenseitigem unterstützen. Die Verschlagwortung mit einem Hashtag läßt ein schnelles Auffinden zu, man gewinnt Zeit und kann neue Kontakte und Seiten kennenlernen.

Facebook Graph Search und Inbound-Marketing, wie funktioniert es?

Für das Inbound-Marketing, also dem „Sich-finden-lassen“, ist es ein entscheidender Fortschritt. Unternehmen und Fanseiten können so schneller gefunden werden. Über diese „Gemeinsamkeit“ des Hashtags entstehen Verknüpfungen.

Wer spielt Facebook Games?

Wird in die obige Suchleiste des blauen Facebook Feldes hineingeklickt und noch nichts eingegeben, erscheint folgendes Dropdown-Menü. Facebook Graph Search

Nun können die einzelnen Bereiche angewählt werden.

Bei „My friends“ wird unsortiert über eine Spaltenbreite jeder Freund angezeigt. Links beginnend mit Bild, Name und die berufliche Angabe. Nun ganz neu in dieser Ansicht, seit wann man mit dem Freund befreundet ist, weitere Infos aus dem bekannten „About me“ Feld. Auch vorher konnte man diese Informationen herauslesen. Interessant ist nun das rechte Feld, um die Suche zu verfeinern nach Filtern. Anwählbar sind:

Geschlecht: weiblich/männlich

Beziehung: Single, in einer Beziehung, in einer offenen Beziehung, verheiratet, verlobt, es ist kompliziert, verwitwet, getrennt, geschieden, in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, in einer häuslichen Gemeinschaft

Arbeitgeber: Vorschläge von den Seiten, die im Profil verlinkt wurden

Wohnort: der eigene Wohnort wird nur dann vorgeschlagen, wenn man diesen explizit auch eingibt

Schule: selbiges wie unter Wohnort

Freunde: Unterscheidung zwischen Freunden von Freunden und nicht meine Freunde (dies aber nur dann, wenn Freunde ihre Freunde öffentlich sehen können. Sind Freunde nicht sichtbar, erscheint es auch nicht! Es sind keine Änderungen vorgenommen worden durch den Facebook Search Graph)

Ein weiteres Auswahlfeld für neue Freunde schließt sich an: Wie bereits früher von Facebook angedeutet, möchte das Netzwerk stärker der Visualisierung gerecht werden. Dafür können Freunde mit Personenfotos ausgewählt werden, klar, dies war vorher auch, doch empfinde ich es als Schärfung der Wahrnehmung und zentrale Fokussierung auf Bilder. Darunter ist eine Selektion möglich nach Bildern, Orten, wo man gearbeitet und studiert hat. Die Ortsangaben selektiert Facebook klar aus den getaggten Fotos, wo diese aufgenommen wurden, wenn extra die Ortsangabe eingetragen wurde. Wird kein Ort genannt, erscheint dies natürlich auch nicht.

Weiters kann nach gemeinsamen

Spielfilmen

Videos

Landkarten

Sprachen

Orten, wo sie leben oder woher sie kommen,

Aktivitäten, die mit „Gefällt mir“ gekennzeichnet wurden, filtern. Und als letzter Punkt, in welchen offenen oder geschlossenen Gruppen die unbekannten Personen integriert sind. Geheime Gruppen werden nicht gelistet, denn diese sind generell nicht findbar. Hierzu wird man vom Admin oder einem Mitglied extra eingeladen. Wie bisher, also keine Neuerung.

Neu ist, dass Freunde vorgeschlagen werden, die mit meinen Freunden befreundet sind und in einer Beziehung leben, sprich Freund/Freundin, Partner/Partnerin, Ehemann/Ehefrau, und weiters. Sofern auch hier: nur, wer die Infos öffentlich eingestellt hat.

Fotos von meinen Freunden: Gab es früher auch. Ist eben eine gesammelte Ansicht von allen Freunden.

Spielfilme meiner Freunde: Ebenso hier, wer unter seinen Aktivitäten Spielfilme erwähnt hat, wird hier sichtbar. Hat jemand keine Spielfilme bei sich im Profil vermerkt, kann nichts angezeigt werden.

Restaurants in der Nähe

Hier ist aus Sicht des Marketing wichtig, dass Restaurants ihren Ort nennen. Sprich eine „Place Page“, eine Ortsseite anlegen. Diese Seite unterscheidet sich in kleinen Eingabemöglichkeiten von einer herkömmlichen Fanseite.

Spiele, die meine Freunde spielen: Gut, ist selbsterklärend denke ich. Ebenso, Musik: die meine Freunde mögen

Fotos, die ich geliked habe

Das finde ich wiederum spannend, auch vom Blick des Programmierens. Denn hier wurde quasi das Activity Log „auseinandergezupft“, und nun in diesem Bereich integriert. Ist auch interessant, mal durchzusehen, was man alles angeklickt hat und mit einem Like für schön empfunden hat. Ja, da gäbe es noch weitere Gedanken, beispielsweise warum liked man, in welcher Häufigkeit, und so weiter.

Facebook Fanseiten

Wird eine Fanseite eingetippt, zeigt es zuerst die gesuchte Seite an, darunter Photos von der Seite, die Personen, denen die Seite gefällt, danach die Freunde, die die Seite mit einem „Gefällt mir“ angeklickt haben. Des Weiteren alle Seiten, die den Namen tragen können oder bisher auch vorgeschlagen wurden. Der letzte Punkt ist die Suche wie bei Google oder Bing, nennt sich „Web Search“. Es ist nach wie vor identisch mit der früheren Version, aber eben eine rein optische Neuerung.

Das besondere Zeichen: #, der Hashtag

Wie das Prinzip der Keywords in der Google-Suche funktioniert, kann mit dem #-Zeichen in der Suchleiste und einem Begriff wie „Hochbegabung“ danach gefiltert werden, wer alles diesen Hashtag verwendet hat. Ist es allerdings kein Freund von einem und postet man nichts öffentlich, erscheint man in keiner Liste.

Der Hashtag ist von hoher Bedeutung bei der Suche. Die Funktion dieses Zeichens „#“, also die Raute, kommt aus dem Sozialen Netzwerk Twitter. Auch im Netzwerk Google+ wird es seit längerer Zeit eingesetzt.

Wird beispielsweise #Hochsensibilität geschrieben, sucht Facebook automatisch nach weiteren Posts mit dem gleichlautenden #-Begriff. Dies wird wie folgt aufgezeigt. Hashtag Hochbegabung

Schreibt man für Freunde sichtbar, ist dies auch nur für Freunde sichtbar. Wird öffentlich gepostet, erscheint man auf sämtlichen Listen. Ich vergleiche es mit dem Teilen von Inhalten einer Fanseite. Stelle ich bei mir auf „öffentlich“ ein, erscheine ich in den Listen, die den Beitrag teilen. Auch die Personen, die in ihrem Profil die öffentliche Suche zulassen werden gezeigt. Die Einstellungen zur Erlaubnis in den Suchergebnissen gefunden zu werden, kann man in den „Privatsphäre-Einstellungen“ anklicken. Will man nicht gefunden werden, lässt man das Häkchen frei.

Fazit Facebook Search Graph

Aus einer anfänglichen Skepsis und Vorsicht, bin ich von den Einsatzmöglichkeiten im Inbound-Marketing überrascht und freue mich über künftige Erfahrungen.

Facebook tendiert zu einem noch sozialeren Charakter, durch den Fokus auf vermehrte Suchfilter und der Möglichkeit, schneller gefunden zu werden. Ein Finden von anderen Menschen mit gleichen Interessen oder anhand des Wohnortes ist möglich. Alles jedoch nur soweit, wie jeder einzelne es in seinen eigenen Privatsphäre-Einstellungen angibt.

Ich finde es eine gigantische Server-Leistung die Facebook täglich und stündlich vollbringt. Auch wenn es öfters mal „ruckelt“, ein Link beim Posten sich nicht öffnet oder ein Post gleich gar nicht gepostet werden kann, bleibt einfach nur ein Satz: Es ist für den User kostenfrei und trägt sich über Anzeigenschaltungen. (Nach neuen Infos wird es im Bereich Facebook Ads Änderungen geben).

Wie viele Menschen daran arbeiten und gleichzeitig Daten von User ins Netz eingespeist, ist unvorstellbar.

(c) Kerstin Paar

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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