Entschleunigen

Entschleunigen

Was heißt Entschleunigen? Ist es ein neues Modewort?

Ich schätze mich zu den glücklichen Menschen, die täglich auf dem Weg zur Arbeit einen längeren Fußmarsch machen können. Es ist eine Wegstrecke von etwa einem Kilometer. Oder mehr. Unwichtig an sich ist die Länge, denn selbst ein Stück von 50 Metern kann ich in absoluter Ruhe und Entspannung gehen. Das Wie, ist das entscheidende.

Wie gehe ich entspannt und kann dabei Entschleunigen?

 

Es erscheint traurig, wenn ich beim Beobachten anderer Menschen spüre, dass die Ruhe und Entspannung fehlt. So viele gehen zur Schule, Studium, Kindergarten oder Arbeit und tragen dabei ihr Smartphone in der Hand. Beobachten nur, was wohl andere bei Facebook & Co. schreiben, oder spielen online Spiele. Andere telefonieren in aller Öffentlichkeit mit lauter Stimme über Dinge, die ich gar nicht hören will, aber doch unweigerlich Zeuge werde.

Ich denke, dass eine Menge anderer „Sichtweisen“ versäumt werden. Und ein jeder klagt heute über Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Stress, Stress und nochmal Stress.

Klar, haben viele hohe Anforderungen in der Arbeit oder in der Schule. Heutzutage werden Schüler stark gefordert. Möglich ist, dass Veränderungen im gesamten Schulwesen dazu beitragen, dass die Anforderungen sich nun wandeln.

Das Bewusstsein kann vieles verändern. Setze ich meine Energie bewusst ein, spüre ich einer Situation nach, kann ich etwas bewegen und bewirken. Wird beispielsweise einem Angstgefühl sehr starke Aufmerksamkeit und Bewusstheit entgegengebracht, setzt es sehr viele Teilchen um in Energie. Sozusagen erzeugt es Reibung und gleichzeitig Wärme. Alles Tatsachen, die bereits vor vielen Jahren Menschen nutzten, um ein Feuer zu entfachen.

Und nun gehe ich sogar soweit und meine, diese Erwärmung und in Bewegung bringen, lässt manchem sogar im Kopf einen „Schalter“ umlegen. Damit meine ich, dass ein extrem negatives Gefühl überschlägt in eine Richtung des Gegenpols, der positiven Energie. Sozusagen ziehen sich zwei Pole magisch an.

Zum Gedanken an die Entschleunigung, da geschieht es ähnlich. Von großer Hektik loslassen und Gedanken bewusst wahrnehmen. Und genau da merkt man erst, wie viel im Kopf einem rumschwirrt. Sehr intensiv spüre ich es, wenn ich in einen stillen Raum eintrete, und ich mein Blutrauschen im Kopf höre. Oftmals wird es als Tinnitus bezeichnet, doch daneben spüre ich oft noch das schnelle Pulsieren und Dröhnen im Ohr. Anders wenn andere Geräusche zusätzlich auf mich einwirken würden.

Unbewusst Ausatmen und Entschleunigen

Zum Entschleunigen atme ich automatisch und unbewusst aus, und das ist ein Zeichen für den Körper, hey, jetzt geht es langsamer. Als würde er innerlich aufatmen. Ja, so ist es auch. Alles ein Zyklus, ein Auf und ein Ab.

Einatmen und Ausatmen. Einziehen und Ausziehen. Rückzug und Herauskommen.

Wie passend sah ich bei einem Abendspaziergang eine Schnecke, die sich erst sehr ins Schneckenhaus zurückzog, aber als ich mich mit meiner Kamera näherte, streckte sie ihre Fühler weiter heraus und zog gemächlich entlang des Bodens weiter.

Eine Schnecke symbolisiert sehr viel. Wie schön, dass es stets solche Zeichen am Weg gibt, die einem das Leben bewusster machen.

Entschleunigen, Langsam, Langsamkeit, Ruhe, Stille

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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