Urvertrauen finden, leben und lieben

Urvertrauen finden, leben und lieben

Was ist das für eine ungeahnte Kraft, die man in sich entdecken kann. Zuvor noch nie so gekannt. Es ist ein echtes Aufwachen aus einem tiefen Schlaf.

Was war geschehen?

Trommeln riefen etwas in mir hervor, das lange verschüttet oder noch nie erkannt war. Vielleicht schlummerte es so ewig lange leise vor sich hin. Jetzt ruft es in mir und sagt, „hey, …

Nichts und niemand auf der Welt kann dich je aus der Fassung bringen,

nichts und niemand wird dich verletzen.“

Ich habe meine innere Kraft entdeckt und sehe jede Veränderung in einem unermesslich großen Zusammenhang. Was im Moment vielleicht eine große Rolle spielt, kann im Morgen schon wieder klein sein.

Soweit so gut. Der Verstand könnte etwas zu zweifeln finden. Doch ich will ihn ruhen lassen.

In mir ist es still. Ein wachsamer Geist und ein wachsames Auge sieht auf das, was eben geschieht.

Wozu bin ich bereit

Mein Herz brennt so sehr für einen Neuanfang. Ich habe mich völlig verwandelt und bin aus einem anderen Leben erwacht. Mein Herz brennt wirklich so arg für etwas Schönes. Und all das, was mir mein Leben bringt, ist täglich ein Neuanfang, der gleichzeitig das Ende in sich trägt.

Das, was einmal vor einigen Monaten oder Anfang des Jahres war und wie ich mich damals verhielt, war ein Verhalten in Ketten gebunden. Stets auf der Suche nach einer Sicherheit im Außen. Diese Sicherheit ist ein Trugschluss. Es gibt im Außen, außerhalb mir selbst, keine Sicherheit. Man findet die Sicherheit nur in sich selbst. Klar, logisch sagte das auch damals der Verstand. Doch etwas sehnte sich immer danach, irgendwo anders einen sicheren Ort zu finden.

Anfang Juni wurde es mir während des Hochwassers erneut deutlich, wie wenig Sicherheit es doch gibt. Die Natur hat ihre eigenen Gesetze. Ein paar Tage später sah ich plötzlich und sehr deutlich vor mir, welch beruflichen Qualitäten ich in mir trage, aber nicht ausgelebt werden.

Wer gibt einem Sicherheit?

Im Mutterleib und kurz nach der Geburt ist es ein natürlicher Instinkt einer Mutter und des Vaters, diesem Neugeborenen die wahre einfache Liebe zu schenken. Einfach da zu sein und es behutsam an sich zu nehmen. Reine Liebe, die weit über alles hinaus geht. Sind Mutter und Vater vielleicht gedanklich selbst in Probleme oder Zweifel gebunden, spürt all die Unsicherheit das Baby. Das gesunde Urvertrauen wächst nur verhalten im Kind. Die Bindung zu Mutter und Vater ist ambivalent.

Doch auch Jahre später als Jugendlicher oder Erwachsener kann man das tiefe Urvertrauen in sich entdecken. Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir.

Eines Tages erhältst du einen Fingerzeig zu einer Atemsitzung, bei der mit echten Trommeln getrommelt wird. Und anfangs denkt der Verstand noch, „oh, das könnte laut werden, such dir lieber mal ein ruhigeres Plätzchen“.

Und während der Atemsitzung wurden die Trommeln lauter und lauter, es konnte nicht laut genug sein. Die Trommlerin war einfach so genial und brachte den Boden und viele viele Körper im Raum ins Schwingen. Eng lagen atmende Körper aneinander.

Selbst diese Enge konnte sich mein Verstand beim Betrachten des langsam füllenden Raumes nicht vorstellen. Aber was tat ich am letzten Tag von mehreren Atemsitzungen? Überlegt hatte ich nicht lange, ich wollte einfach aus einem Bauchgefühl heraus mich von allen Seiten mittig hinlegen.

Die unterschiedlichsten und heftigsten Emotionen bewegten sich in mir, und doch war gerade bei der letzten Sitzung etwas, das meine eigene Persönlichkeit änderte. Die Seele fand einen Weg sich von Ketten zu befreien. Ein Gefühl entstand, dass tief in mir, im eigenen Körper eine lange Verbindung ins Erdinnere führt. Doch gibt es viele weitere Verbindungen mit den unmittelbaren Menschen im Umfeld und mit den Wesen am anderen Ende der Weltkugel. Nichts kann ein einzelnes Individuum aus der Bahn werfen, dass es von anderen wieder aufgefangen wird. Alles ist Eins und in Verbindung. Ohne Raum und Zeit. Alles ist in Bewegung. Ohne Stillstand.

Alte Verletzungen und Hindernisse, die einen von der wahren Lebensfreude abgehalten haben zu leben und zu lieben, kann man liebevoll ansehen, tröstend verabschieden, anderen verzeihen und loslassen. So kommt man in die ureigenste Kraft in sich.

Die Trommeln brachten den tragenden Boden in einem zum Vorschein. Ich konnte in mir den Stand entdecken, der mich Tage danach zu Entscheidungen führte, endlich mich von seidenen Fäden, von ungelebter Lebensfreude zu verabschieden.

Solch einen Schritt hätte ich mir Anfang des Jahres noch nicht vorstellen können. Gut, es hat sich seit März auch in mir einiges getan. Wie erhellend war es, eine Seelenpartnerin zu finden, das ist ein unglaubliches Gefühl.

So kam eben Schritt für Schritt alles zum eigenen Wohle zusammen. Dies geschieht auch bei jedem anderen Menschen. Manchmal fehlt einem der gesamte große Rundumblick auf Alles was geschieht und ist. Diesen großen Rundumblick können wir als Mensch auch gar nicht so ertragen. Es wäre zuviel auf einmal. Es ist gut, dass alles portionsweise uns vorgelegt wird. Ohne den nächsten Schritt wissentlich zu wissen. Ausgenommen sind mal Vorahnungen, die man aufgrund hochsensitiver Seiten haben kann.

Das Urvertrauen trägt jeden Menschen im jetzigen Moment. Gegenwärtig zu sein, heißt achtsam mit sich umzugehen, im eigenen annehmen und lieben.

 

urvertrauen

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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