Veränderungen wohlwollend begegnen und geschehen lassen

Veränderungen wohlwollend begegnen und geschehen lassen

Wenn ich in mir spüre, Veränderungen erfreuen mein Herz, sie brennen im Herzen, dann sind sie willkommen. Alles was mir begegnet ist gut. In den Begegnungen mit Menschen, findet man sich wieder und werden die Veränderungen klarer.

Während Seminare lernt man neue Menschen kennen und kommt mit ihnen ins Gespräch. Man erzählt von sich und den Dingen, die einen momentan bewegen. Je nach Situation und Vertrauensbasis spricht man über sich mehr. Vielleicht ist man eben auf der Suche nach einem neuen Gebrauchtwagen, einem Laptop oder einer Wohnung. Sind die Gedanken in Worte einmal ausgesprochen, dann ist es für einen selbst fast wie eine Verpflichtung, den Worten Taten folgen zu lassen.

Begegnen wir anderen Menschen erst über virtuelle Netzwerke und später persönlich, erscheint es häufig so, als würde man sich schon lange Zeit kennen und baut den virtuellen Dialog nun im persönlichen Gespräch weiter aus. Genauso geschah es in den vergangenen Monaten bei mir.

Über Facebook und XING lernte ich Frauen kennen, mit denen ich im Spätsommer einige Seminare besuchte. Man fand sich sympathisch und es entstanden angenehme Gespräche. Durch Zufall entdeckte ich Ende September den Feminess Kongress in Bad Soden. Mein Leben begann sich an diesem Wochenende merklich zu verändern. Veränderungen geschehen jedoch in einem viel größeren Zusammenhang, tagtäglich, oft unbewusst. Bewusst können sie wahrgenommen werden im achtsamen Sein, im Hier und Jetzt.

Entscheidungen ermöglichen Veränderungen

Während eines sehr tiefgehenden Seminars in der Südsteiermark einige Wochen zuvor, spürte ich in mir das Verlangen, mein Leben nach meinem Willen zu leben. Ich wollte mich nicht mehr länger von anderen im Berufsleben bestimmen lassen. Klar, es kostete mich einiges diesen Schritt zu tun. Aus einer Sicherheit herauszutreten und ein unbekanntes Terrain zu betreten bereitet erst einmal Unbehagen. Doch nach dem Wochenende war es bei mir gar nicht so. Ich spürte in mir eine unendlich starke Kraft, ein brennendes Herz, ein Gefühl von großer Verbundenheit mit dem gesamten Universum, das schließt alle Menschen, alle Wesen und alles Lebendige ein. Ein Urvertrauen in mir wuchs heran, welches ich so selten intensiv wahrnahm.

Gerade da spürte ich in mir sehr tief, ich muss mich „ent-scheiden“, was bedeutet, aus einem sicheren Arbeitsverhältnis auszusteigen und meinem Herzenswunsch zu folgen.

Ende September begegnete ich beim Feminess Kongress vielen Frauen und in mir entstanden weitere Ideen, die ich später beruflich und privat verwirkliche. Wenn sie auch noch nicht sofort in die Tat umgesetzt werden können, so werden erste Wege zum Ziel geebnet und vorbereitet, dass der Beginn möglichst reibungslos startet.

Erste Kameraerfahrung sammeln

Am Kongress in Bad Soden lernte ich Margit Lieverz kennen. Eine bekannte Moderatorin, Schauspielerin, Rhetorikcoach und Medientrainerin. Ihr großes Talent auf der Bühne, in Film und Fernsehen sowie im Einzelcoaching, zeigen die zahlreichen Referenzen auf ihren verschiedenen Websites. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch, ich spürte eine angenehme Wellenlänge und ihre achtsame Art, wie sie mit sensiblen Menschen umging.

Ich entschied mich spontan und spürte in mir, jetzt ist die Chance da, um das Lampenfieber bei einer freien Rede vor einer größeren Gesellschaft abzubauen. Und das Ganze mit einer Videokamera zu filmen. Es klappte, dass ich ein paar Tage später ein Einzelcoaching durchführen konnte.

Schon in diesen zwei Stunden bekam ich wertvolle Tipps, Informationen und Tricks, um freier und wirkungsvoller vor der Kamera zu wirken. Da Margit selbst eine fröhliche, verständnisvolle und kompetente Fachfrau ist, hatte ich sehr viel Freude dabei, dass ich nach einer Fortsetzung fragte. Diese konnte ich tatsächlich einige Tage später verwirklichen. Beim Medientraining in den AEON-Studios in Hanau.

In den folgenden Tagen kam es zu weiteren wertvollen Begegnungen und neuen Erfahrungen.

Hinter jeder Krankheit leidet die Seele als Erste

Zur großen Freude war Dr. Ruediger Dahlke in diesen Tagen auf seiner Vortragstour in Frankfurt und ich hörte ihm an zwei Tagen zu. Seine Themen interessieren mich schon lange und ich las bisher nur in seinen Büchern über den „Mythos Erotik“ und „Krankheit als Symbol“. In seinen Seminaren konnte das Wissen auf unterhaltsame und informative Weise vertieft werden.

Das Thema Depression war ein Thema der Vortragsreihe. Die Essenz daraus, um aus einem zermürbenden Gedankenstrudel auszubrechen, lautet sehr einfach und aber für viele ist es noch so schwer: Achtsam sich selbst im Hier und Jetzt begegnen. Mutig sein, und dem Gedankenkreisen bewusst ein STOPP setzen.

Dem Leben kann man eine neue Richtung geben, wenn man seiner Intuition und den Gefühlen vertraut und ihnen folgt.

Die Bühne ruft ein zweites Mal

Wie wirkt man auf der Bühne auf andere? Vor einer größeren Gruppe von Menschen? Wie verliert man die Angst auf der Bühne? Wie hört sich die Stimme und wie sieht die Körperhaltung vor der Kamera aus?

Diese Fragen konnte ich während des Medientrainings von Margit Lieverz für mich klären. Die zwei Tage machten mir mit den anderen Teilnehmern so viel Spaß, schon allein weil Margit in ihrer offenen und sympathischen Art immer aufmunternd und mit positiven Ratschlägen präsent war.

Mit großer Achtsamkeit holte sie jeden Teilnehmer genau da ab, wo dieser mit seinen Kenntnissen war. Die theoretischen Informationen waren hilfreich und für mich ausreichend, denn das entscheidende war, dass die Theorie praktisch umgesetzt werden konnte. Und das in einem sehr gut technisch ausgestatteten Studio in Hanau, den AEON-Studios.

Es kostete mich schon etwas Überwindung, aus mir heraus zu treten und frei zu sprechen oder den eigens formulierten Text in die Kamera mittels Textprompter zu sprechen. Doch mit dem wertvollen Feedback von Margit und der Gruppe, entstand am Ende ein sehr gutes Ergebnis. Und darauf bin ich stolz.

Die vergangenen Tage entschied ich mich sehr intuitiv für das, was mir in den Begegnungen entgegen gebracht wurde. Es war alles eine große Freude.

In jeder Begegnung, auch wenn nicht sofort etwas Schönes oder Positives ersichtlich ist, wenn es mal schwer wird und Überwindung kostet, zählt am Ende das gute Gefühl.

Freude und ein Lächeln machen Schweres klein und unscheinbar, dass letztendlich ALLES SINN-voll ist.

Am Mainkai

am Mainkai

© Kerstin Paar

 

 

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

There are 3 comments for this article
  1. Michele at 10:02

    Liebe Kerstin, Du bist der Beweis, das wir gerade eine „Zeitenwende“ erleben dürfen.Ich hatte vor ein paar Wochen eine Diskussion mit einem Freund und gefragt: Wie viele Menschen braucht es, um eine neue Idee, einen Wandel in Gesellschaft, Berufswelt, Beziehungen usw. herbeizuführen?, Steht die Menschheit vor einem Bewusstseinssprung? Oder steuern wir Richtung Selbstzerstörung? Konstruiert sich jeder Mensch seine eigenen Realität?, “Ist unser Bewusstsein nur ein Teil eines Gesamtbewusstseins?, “Tauschen unsere Unterbewusstseine sich mit denen anderer Menschen aus, da alles miteinander verbunden ist?, Gibt es doch so etwas wie eine Reinkarnation?. Deine Zeilen ermutigen zum Handeln, jeder für sich, sei es auf Verwerfungen hinzuweisen, wie das herrschende Geldsystem das die Wirtschaft kaputt macht, und diese wiederum das Leben der Menschen erschwert usw. Erleuchtendes Unternehmertum, Versorgungsökonomie die den Menschen wieder in einer Gemeinschaft mitgestalten lässt; offen sein für alle Begegnugen die sich einem auf dem Weg anbieten. Ja, jeder kann sich ausschliesslich selbst transformieren, um dann in Verbundenheit neues zu erschaffen. Als Mann, bin ich überzeugt, dass am Ende dieses Zyklus die lange unterdrückte weibliche Intelligenz, uns in einem neuen Zeitalter führen wird.
    Alles Liebe
    Michele

    • Kerstin Paar Author at 21:21

      Danke für deine Zeilen,
      viele liebe Grüße
      Kerstin

      • Michele at 16:31

        Liebe Karstin.

        Ich bin es der dir Danken muss. Ich habe vor der „Endteckung“ deiner Website einen Buch gelesen von Wilhelm Reich; darin kommt ein Zitat vor welches ich in deinen Zeilen, immer wieder für mich, herauspüren kann.

        „Die seelischen Erkrankungen sind Folgen der Störung der natürlichen Liebesfähigkeit“

        Das ist wohl für mich die bedeutendste Aussage die man mit der Zeitenwende die wir gerade erleben dürfen in Verbindung gebracht werden kann. Deine Zeilen können ein Wegweiser sein, für all Diejenigen die zum Ursprung des eigenen Wesenskern zurückfinden wollen. Letztenendes, habe wir immer die Möglichkeit alles mit Liebe geschehen zu lassen.

        Alles Liebe
        Michele

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