Macht, muss das sein?

Macht, muss das sein?

Kann die Menschheit ohne Macht miteinander und gemeinsam leben? Oder funktioniert die Gesellschaft nur unter einer „Leitung“ oder einer „Führungsperson“?

Macht

 

 

Wünschenswert wäre es, wenn es Führer, Firmeninhaber oder Ranghöhere gibt, die ihre Position ohne Machtmissbrauch ausüben könnten. Doch wie sieht es in anderen Kontinenten aus und unter welchem Druck müssen dort Arbeiter täglich ihr Arbeitspensum ableisten?

Macht – ohne Leistungsdruck und mit Verständnis

Unter einer Führungskraft sehe ich eine Person, die zwei gegensätzliche Parteien ins Gleichgewicht bringen kann. Nicht muss, doch für einen reibungslosen Ablauf im Unternehmen es sinnvoll, kommunikativer und erfolgreicher ist, statt gegeneinander und ohne ein Miteinander zu leben. Eine Führungskraft kann zwar laut und deutlich werden, doch aggressiv, absichtlich schlecht redend über andere, das empfindet wohl niemand wertvoll und förderlich.

Eine Führungskraft hat Vorbildcharakter, ist Ansprechpartner, hat Weisungs- und Entscheidungsbefugnis. In flachen Hierarchien können dies auch Mitarbeiter oder die Manager innehaben.

In Ländern mit Diktatur oder einem strengen Regime muss die Arbeit unter harten Regeln oder Strukturen erfolgen, die wenig bis gar kein Spielraum für Kreativität oder Freiheiten am Arbeitsplatz erlauben. Muss das so sein? Benötigt es tatsächlich diesen krassen Gegenpol zu unserer europäischen oder sogar innerhalb der deutschen Arbeitsmentalität?

Erkennen wir tatsächlich erst durch die beiden unterschiedlichen Formen und Gegenpole wie gut es uns in der täglichen Arbeit geht?

Natürlich kann es Arbeiten geben, die einem nicht liegen, die man ungern ausübt oder die völlig ungeeignet für einen sind.

Dennoch, geht es uns im Verhältnis zu den anderen Ländern relativ gut.

Klar ist auch, dass man nicht plötzlich die Welt so krass ändern kann, dass plötzlich überall die beste Arbeitszufriedenheit vorherrscht. Wo gibt es das, oder kann es das jemals geben?

Auch hier wieder: Was wäre das schön, wenn es so wäre.

Bleibt es ein Traum, was meint ihr?

Kann die innere Einstellung etwas dazu beitragen, dass man mit den Gegebenheiten zufriedener ist?

Hilft es, sich die Kehrseite, also die hohe Arbeitslosigkeit und die Bedingungen in den anderen Ländern sich vor Augen zu halten? Und tritt dann nicht eine größere Zufriedenheit ein?

Wer hat die ultimative Lösung?

Ich weiß, ich bin sehr fragend und es beschäftigt mich intensiv: Wie kann man eine wertvollere Zukunft für unsere Nachkommen schaffen.

Klappt es alleine mit mehr Gefühl, mit mehr Aussprache innerhalb Teams, mit einem größeren Mediatoren-Angebot, um Streitigkeiten zu schlichten oder einer einfachen Öffnung des Herzens, um vergebend dem anderen Kollegen zu begegnen, trotz einer Unstimmigkeit?

 

 

 

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

There are 3 comments for this article
  1. Michele at 10:42

    Liebe Kerstin,

    Für jedes dieser Symptome gibt es selbstverständlich mehrere Ursachen. Die kapitalistische Wirtschaftsform ist im wesentlichen durch zwei strukturelle Monopole gekennzeichnet, im Geldwesen und in der Eigentumsordnung der natürlichen Ressourcen (Boden, Bodenschätze, Wasser, Luft …). Diese verhindern, dass die Vorteile der Marktwirtschaft sich voll entfalten können. So wurden und werden Natur und Kultur anderer Länder bzw. Völker zerstört, die bis vor wenigen Generationen weder Marktwirtschaft noch Kapitalismus noch Sozialismus kannten, und ohne diese sehr gut auskamen.

    Geld regiert die Welt. Die natürlichen Ressourcen – Boden, Wasser, Luft, Bodenschätze, … – als Geschenke der Erde sind größtenteils nicht mehr allgemein verfügbar sondern Privateigentum. Daher kommen immer weniger Menschen in den Genuss dieser Geschenke.

    Das alles wirkt sich auf die Psyche der Menschen; die Gesellschaft zerfällt, die Werteverschiebung löst Orientierungslosigkeit und Einsamkeit in vielen Menschen aus. Der Zulauf den die Psychiater in der westlichen Welt derzeit erleben, hat epidemiologischen Verhältnissen erreicht.

    Wir sind eine relativ unreife Spezies die sich veriirt hat. Lösungsansätze gibt es viele; beginnend von Geldreform und daraus andere resultierende Wirtschaftsordnung die uns von Dogmen löst. Entscheident ist aber das jeder ein Schritt zurückgeht und in sich hinenhorcht. Ich habe es für mich getan und bin dafür dankbar.

    Viele liebe Grüsse
    Michele

    • Kerstin Author at 11:22

      Hallo Michele,
      danke dir, und ja, den Schritt mal langsamer zu gehen, in sich hineinhören, nachdenken und danach entsprechend handeln, ist ein guter und wichtiger Schritt.

      Ich denke, dass es noch viel Potenzial gibt, wie wir gemeinsam eine wertvolle Welt für unsere Nachkommen bewahren können.

      Eine Öffnung des Herzens für die Mitmenschen und sich selbst, ist einer von vielen, die jedem gut tun, einem selbst und dem Anderen.

      Viele Grüße
      Kerstin

      • Michele at 18:37

        Liebe Kerstin,

        noch eine kleine Anmerkung zu deinen Beitrag.

        Zitat: „Klar ist auch, dass man nicht plötzlich die Welt so krass ändern kann, dass plötzlich überall die beste Arbeitszufriedenheit vorherrscht. Wo gibt es das, oder kann es das jemals geben?“ Zitat Ende.

        Die Freiheit der grenzenlosen Vermehrung von Kapital und Macht führt zu Herrschaft. Herrschaft ist allerdings für die Beherrschten das Gegenteil von Freiheit. An diesem Widerspruch wird deutlich, dass es dringend erforderlich ist, den Freiheitsbegriff zuerst einmal korrekt zu definieren, bevor man sich Gedanken über seine Verwirklichung macht.

        Hierzu muss man zunächst feststellen, dass in einer Gesellschaft niemals alle ihre eigene Freiheit uneingeschränkt ausüben können, da absolute Freiheit einzelner zwangsläufig eine Einschränkung der Freiheit anderer bewirkt. Nimmt sich zum Beispiel jemand die Freiheit heraus, einen Wald zu roden, um daraus Brennholz herzustellen, welches er dann als sein Eigentum deklariert, verlieren alle anderen die Freiheit, den naturgegebenen Wald ebenfalls zu nutzen.

        Die eigene Freiheit sollte dort enden, wo die Freiheit anderer beginnt. Daher kann eine nach Freiheit strebende Gesellschaft niemals ein Maximum, sondern bestenfalls ein Optimum an Freiheit verwirklichen.

        Wir stecken also in einem vermeintlichen Dilemma. Sollten wir dem Zwang zu ewigem exponentiellem Wirtschaftswachstum nicht nachgeben, sind wir angeblich dazu gezwungen, den Zusammenbruch des Finanzsystems zu ertragen?.

        Doch ein solches Dilemma gibt es nur im verzinsten Geldsystem. Eine Befreiung von Wachstumszwang und Herrschaft ist jedoch möglich durch eine andere Geldordnung die dann alles andere möglich macht. Arbeitslosigkeit sollte als Erfolg gefeiert werden (technologischer Fortschritt), dennoch wird es als eine Plage dargestellt. Vielleicht hast du schon mal von dem bedingungslosen Grundeinkommen gehört? Nun, viele wissen nicht, dass es schon heute ein bedingungsloses Spitzeneinkommen gibt. Die Zinsen und Zinseszinsen auf Vermögen die von der arbeitenten Bevölkerung erarbeitet werden müssen. Leider argumentieren Viele Systemkritiker mit Feinbildern. Nun, davon halte ich nichts. Wir sind alle Menschen.

        Wie gesagt, deine offenen Fragen lassen sich im Rahmen einer neuen Geldordnung alle bejahend beantworten, es wäre eine andere entspannte Welt. Umwelt, Tiere und Menschen könnten sich zu dem Wesentlichen im Leben widmen, anstelle sich das ganze Leben im Hamsterrad zu drehen.

        Ich habe mich für einen Weg entschieden, dass viele meiner Mitmenschen nicht verstehen; es macht aber nichts alle Menschen werden bald einsehen das es einen Paradigmenwechsel braucht, der einen Bewusstseinsprung erlaubt, als Mann hoffe ich, dass die Weibliche Intelligenz uns bald den Weg dafür ebnen wird. Letzten Endes, geht es im Beruf, Wirtschaft und Leben um eine Bedürfnisbefriedigung die nicht ausschliesslich mit materiellen Sachen aufgefangen werden kann. Mir kommen immer die Worte des persichen Dichter Rumi in den Sinn.

        „Ein Leben ohne Liebe ist nichts“

        Viele liebe Grüsse
        Michele

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.