Was ist mein Auftrag für diese Welt?

Was ist mein Auftrag für diese Welt?

Eine tiefgehende Frage, die manchmal länger dauert zu beantworten. Es ist für sich und seine eigene Persönlichkeit lohnend, es zu erforschen und zu ergründen. Eine Antwort, die in einem aufsteigt, sie annehmen und in sie hineinfühlen.

Der Lebensaufgabe und seinem Auftrag folgen

Es entstanden Antworten und Werte, die mich seit einigen Jahren begleiten.

Nächstenliebe, dem anderen helfen, für ihn da sein, ihn unterstützen, und dabei sehen, wie glänzende Augen einen anstrahlen, voll Dankbarkeit. Das ist ein wunderbarer Moment.

Fürsorge, mir selbst und anderen gegenüber, sich für andere Menschen einsetzen, ohne zu fragen, ob es ein Ziel gibt, welchen Gewinn ich dabei hätte oder ob es im Voraus zum Scheitern verurteilt ist, oder generell kein Gewinn/Verlust bringen wird, sondern einfach aus dem Willen zum Handeln und Tun, aus der oben erwähnten Nächstenliebe heraus.

Freude, verbunden mit den angenehmen Seiten des Lebens.

Liebe, in der Annahme seiner Ganzheit, mit den erlebten und gemachten Fehlern, dafür selbst einzustehen und damit die nächsten Schritte im Leben neu und anders zu gestalten. Liebe, dem anderen Gegenüber, es ist die Liebe, die von Herz zu Herz schwingt und kann unabhängig des Geschlechtes sein. Die Liebe umfasst alles.

Aufgabe-Leben

Während dem Schreiben und der Ausgangsfrage tauchten so unendlich viele weitere Fragen auf, die zu dem Thema sich ergaben. In den Antworten findet man sich wieder, sieht klarer und deutlicher seinen weiteren Weg:

Welche Motivation zur Erreichung meiner Ziele treibt mich an?

Welche Moral lebe ich?

Wie stark ausgeprägt ist meine Geduld? Bin ich geduldig, zu mir und zu anderen?

Wie hoch ist der Ehrgeiz, eine Sache richtig und gut zu machen? Oder jemand anderem zu helfen?

Wie hilfsbereit bin ich anderen Menschen gegenüber und wie unterscheide ich die Menschen denen ich helfe und meine Hilfe anbiete? Wird nahestehenden Menschen eher geholfen, als weniger Nahestehenden?

Wie demütig zeigt man sich selbst und dem Umfeld gegenüber?

Wie liebenswürdig bin ich mir selbst und anderen zugeneigt?

Wie intensiv hängt die Lebensphilosophie mit dem eigenen Beruf, der Ausübung der Tätigkeiten oder der Berufung zusammen? Kann man es überhaupt trennen? Ich denke, es verbindet und verwebt sich, wer nach der Intuition und seinem innewohnenden Spürsinn folgt. Mit den Einstellungssätzen, der Wertvorstellung und Vision eines Menschen kann und wird sich unweigerlich der Auftrag für diese Welt im Laufe der Jahre ändern. Moral, Werte und Einstellungen werden dann gelebt, wenn man sie sich bewusst macht und ins Leben integriert. So findet man darin das Gute.

Wer sich und seine Lebensaufgabe findet, wird seine Berufung leben.

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

There are 3 comments for this article
  1. Kerstin Author at 11:58

    Das ist ja nett, vielen herzlichen Dank, Michele, das freut mich.
    Ich wünsche es allen anderen Frauen ebenso, einfach einen tollen Tag zu genießen und sich verwöhnen zu lassen.

    Viele Grüße
    Kerstin

  2. Michele at 09:23

    Liebe Kerstin,

    wie immer, animieren deine Worte mich nach dem Wesentlichen im Leben zu hinterfagen. Ich glaube, aus eigener Erfahrung behaupten zu können, dass das Unglück sehr vieler Menschen nicht darin liegt, dass sie den Sinn ihres Lebens noch nicht gefunden haben, sondern darin, dass sie überhaupt daran zweifeln, dass ihr Leben einen Sinn hat.

    Da wir ohnehin von klein auf an Konsum gewöhnt werden, konsumieren wir heute die Sinnangebote, die man uns allerorten entgegenhält, als seien sie Genussmittel – zum schnellen
    Verbrauch bestimmt. Und wenn sie unsere Erwartungen enttäuschen, greifen wir in
    das nächste Regal. Das führt in einer Sackgasse und seelischer Verelendung.

    Man verwechselt heute Macht, Lust und Freude mit dem Sinn des Lebens. Es kann kein Zufall sein, dass gerade trotz diesem materiellen Überfluss, noch nie soviele Menschen diese Sinnleere spüren.

    Wenn man die Zweifel in sich auflöst eröffnen sich neue und ungeahnte Horizonte des Glücks.

    Viele liebe Grüsse
    Michele

    • Kerstin Author at 09:44

      Hallo Michele,

      und wenn die Menschen insgeheim doch den Sinn sehen, nur ihr Potenzial noch nicht entfalten können?

      Dazu können Mitmenschen ihnen helfen, die Schattenseiten anzusehen, diese anzunehmen und ins Leben integrieren. Bei einem ist es schwieriger, bei einem anderen ist es einfacher und es benötigt vielleicht nur die Sichtweise eines Externen.

      Vielen Dank,
      Kerstin

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