Fotografieren: Wie du den Strom der Gedanken unterbrichst

Fotografieren: Wie du den Strom der Gedanken unterbrichst

Schon bemerkt, wie intensiv und in welch hoher Intensität Gedanken entstehen, wachsen und hinübergleiten in einen neuen Gedanken? In Bruchteilen von Sekunden. Oftmals wechseln sie während eines gerade da „sitzenden“ Gedanken wieder zum nächsten, vernetzen, verweben und ketten sich aneinander.

Den Gedankenstrom stoppen, einfach mal fotografieren

Wie wohltuend ist es in Situationen, die gefühlt und geprägt sind von einer Schwere, Dunkelheit oder Aussichtslosigkeit, wenn dann plötzlich am Wegesrand eine violette Blüte zu finden ist und schon automatisch der Griff zu Kamera geht, um dieses kleine lila Wunder zu fotografieren.Fotografieren

Statt nur schnell mal auf den Auslöser zu drücken, zoomt man sich näher hin oder pendelt die Entfernung erst mal aus. Oder wartet bei beweglichen Foto-Objekten, dass sich der Gegenstand, das Tier oder der Mensch in die richtige Position gebracht hat. Die „richtige“ Position ist ja auch wieder nur insofern für den Betrachter die richtige Position. Jemand Anderes könnte dies aus seiner Sicht verschieden wahrnehmen.

Alles eine Frage der Wahrnehmung und Betrachtung

Und wenn der Gedankenstrom mal wieder zum Überlaufen droht, alles zu schnell, zu hektisch, zu viel wird, entschleunigt der Blick durch die Fotolinse. Beginnend beim Auspacken der Kamera aus der Hülle, es ertönen Geräusche der Hülle, das Lösen des Verschlußknopfes, die Reibung entlang des Hüllenfutters bis der Fotoapparat in beiden Händen liegt. Finger stellen die Entfernung ein, die andere Hand hält die Kamera sicher und fest. Beide Hände führen achtsam den Fotoapparat zum rechten oder linken Auge, oder das Augenpaar blickt auf das Display und richtet die Kamera und deren Position so aus, dass ein stimmiges Verhältnis von Objekt, Rahmen und Umgebung entsteht.

Der Moment ist gekommen. Der sanfte Fingerdruck auf den Auslöser wird für immer ein Bild „festbrennen“, das nur durch ein Löschen wieder beseitigt werden kann. Oder es bleibt ewig in Erinnerung.

Erstaunlich, was in dieser Zeit mit den Gedanken geschehen kann. Waren sie vorher in Verzweiflung, Trauer, Depression oder Ängsten fest verzurrt, lösen sie sich, entspannt der Geist, allein durch den Blick der Kamera.

Fotografieren kann als Selbstcoaching-Tool eingesetzt werden. Den Gedanken einen „Stopp“ zu setzen, auf etwas anderes den Fokus richten und achtsam das Selbstbewusstsein aufbauen.

Zudem fördert das Fotografieren die Kreativität, zum einen die geistige Kreativität und andererseits das Erstellen von schöpferischen und künstlerischen Werken.

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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