Oldendorfer Totenstatt bei Amelinghausen

Oldendorfer Totenstatt bei Amelinghausen

Die Oldendorfer Totenstatt bei Amelinghausen ist ein sehr gut erhaltenes Bestattungsfeld aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit.

Mein Weg begann nicht beim Parkplatz, sondern von Süden kommend. Informative Standtafeln zeigen den jeweiligen Standort und die Details. Hier ist es ein Stück des Rundweges „Sagenhafter Hünen-Weg“ – beginnend in Amelinghausen in die nördliche Region. Unter anderem auch zum Marxener Paradies, von dem ich an anderer Stelle bereits berichtete.

Oldendorf, Rundweg, Wanderweg, Sagenhafter Hünen Weg, Amelinghausen

Ab der Landstraße Amelinghausen nach Oldendorf zweigt rechts der Wanderweg zur Oldendorfer Totenstatt ab. Als Teil des Rundweges „Sagenhafter Hünen-Weg“.

Am weiteren Verlauf des Weges erinnert linker Hand eine auf Stein gemeisselte Schrift an die ursprüngliche Einmündung der Lopau in die Luhe – zwei fröhlich plätschernde Flüsschen 🙂 Man begegnet einem der beiden auf vielen Wanderwegen rundum Amelinghausen und am Lopausee.

Lopau, Luhe, Oldendorfer Totenstatt, Oldendorf, Amelinghausen, Lopausee

Nahe der Oldendorfer Totenstatt erinnert ein Steindenkmal an die ursprüngliche Einmündung der Lopau in die Luhe – zwei kleine natürlich fließende Flüsschen

Fasziniert war ich besonders von folgender Infotafel, da diese zeichnerisch sehr anschaulich die Tierwelt darstellt. Erinnert hatte es mich an frühere Kinderbücher, kennt ihr diese auch noch? 🙂

Sagenhafer Hünen Weg, Amelinghausen, Oldendorf, Totenstatt, Lüneburger Heide

Wunderschön bemalte Info-Tafel am Rundweg „Sagenhafter Hünen-Weg“ – im Hintergrund das Gelände der Oldendorfer Totenstatt.

An erster Station lag das Hünenbett III.

Hünenbett III, Oldendorf, Totenstatt, Oldendorfer Museum, Amelinghausen

Die erste Station auf meinem Wege: Das Hünenbett III – dem ältesten Steinmonument.

Die zweite Station, etwas nach hinten versetzt, das gut erhaltene Hünenbett IV.

Hünenbett IV Oldendorfer Totenstatt, Heidekraut,

Die zweite Station: Das Hünenbett IV der Oldendorfer Totenstatt.

An der dritten Station überraschte das Steingrab II.

Steingrab, Hünenbett, Oldendorf, Totenstatt

Die dritte Station meines Rundweges: Das Steingrab II.

Meine letzte Station lag auf einem kleinen Hügel: Das Hünenbett I.

Hünenbett I, Oldendorfer Totenstatt, Lüneburger Heide, Amelinghausen,

Die vierte und letzte Station meines Weges durch die Oldendorfer Totenstatt: Das Hünenbett I.

Das Oldendorfer Museum in etwa 1,5 km Entfernung ist unbedingt ein Besuch wert. Weitere Details mit Auszügen aus der Oldendorfer Totenstatt Chronik sind online einsehbar.

Und nun weitere Bilder, die einfach für sich sprechen 🙂

Hünenbett I, Oldendorfer Museum, Totenstatt, Schutzhütte

Das Hünenbett I auf einem kleinen aufgeschütteten Wall, nahe der Schutzhütte und Infotafeln zur Oldendorfer Totenstatt – mit weiteren Hinweisen zum 1,5 km entfernt gelegenen Oldendorfer Museum.

Hünenbett IV der Oldendorfer Totenstatt bei Amelinghausen

Gut erhaltenes Hünenbett IV – inmitten der Heidekraut-Landschaft

Steingrab II, Oldendorfer Totenstatt bei Amelinghausen

Mystische Stimmung beim Steingrab II.

Ein Tipp: Unbedingt das Museum Oldendorf besuchen!

Das Museum liegt etwa 3 km nördlich von Amelinghausen und ca. 1,5 km westlich der Oldendorfer Totenstatt, und lässt sich so wunderbar mit dem Besuch verbinden.

In diesem kleinen und feinen Häuschen eröffnet es dem Besucher im Erdgeschoß sehenswertes Anschauungsmaterial aus der Jungsteinzeit, daneben kann man über Audio-Dateien Wissenswertes zur Geschichte, der Totenstatt und der damaligen Zeit hören. Das ist sehr gut aufbereitetes Material, mit angenehmer Stimme, so dass das Hinhören ein Ohrgenuß ist.

Im Obergeschoß findet man schöne Fossilien und damaliges Handwerkszeug, unter anderem aus Feuerstein. Ein weiteres Highlight sind Kurzvideos, die Vieles zur Oldendorfer Totenstatt zeigen.

Museum Oldendorf, Oldendorfer Totenstatt bei Amelinghausen

Das Museum Oldendorf beherbergt sehenswerte Fossilien, sowie sehr interessante Informationen zur Oldendorfer Totenstatt.

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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