Selbstdisziplin lernen und zu mehr Lebensfreude finden

Selbstdisziplin lernen und zu mehr Lebensfreude finden

Lebensfreude und den Sinn seines Lebens zu finden ist essentiell wichtig für jeden einzelnen Menschen und dessen Umfeld. Er zieht mehr positive Energie und Kraft an. Gewinnt dadurch neue und seine alten Freunde wieder. Und, lebt innerlich zufriedener, auch wenn sich äußere Lebensumstände noch nicht sofort verändert haben. Weshalb hier zum Thema Social Media Marketing ein Beitrag über Lebensfreude und Selbstdisziplin?

Soziale Netzwerke bieten eine Fülle an Marketingmöglichkeiten, Vernetzungen und Informationen. Teils kann diese Fülle auch zu groß sein, ein „zu viel“ an Reizen, sowie eine zu starke Ablenkung von den eigentlichen Aufgaben und Arbeiten. Den einen oder anderen „überflutet“ das Internet, die vielen neuen Informationen und lenkt zu sehr ab, spricht man dann von Internetabhängigkeit, oder wann entwickelt ein Mensch durch neue Medien eine Medienkompetenz? Dazu schrieb ich bereits in dem früheren Beitrag. Wo benötigt man Selbstdisziplin? Du möchtest abnehmen, dazu brauchst du die innere nötige Einstellung dazu, es wirklich zu wollen. Genauso auch im Sport, wer einen Marathon laufen will benötigt dazu eine längere Vorbereitungsphase und darin die Motivation, das Ziel, den Marathon auch wirklich erreichen zu wollen. Und so ist es auch mit der Lebensfreude.

Selbstdisziplin, Lebensfreude

Aufblühen und zu mehr Lebensfreude finden mit innerer Selbstdisziplin

Dagegen können Menschen ungewollt durch finanzielle Probleme, beruflich und/oder private Schwierigkeiten in Situationen geraten, die durchaus den Bereich einer sozialen inneren Verwahrlosung erreichen können. Dies klingt hart, aber ja, es kann passieren. Man isoliert sich in seine eigenen vier Wände, kommt den alltäglichen Pflichten nicht mehr nach, meidet Kontakte zu Nachbarn und Freunden, findet für Treffen dagegen Ausreden und sein Lebensglück ist im Internet und der Berieselung von Facebook & Co zu Hause.

Statt in das reale Leben hinauszutreten und dort die ehrlichen Begegnungen mit Menschen aufsuchen, werden sogenannte virtuelle Freundschaften stärker gepflegt. Dabei muss man sich nicht schick machen, kann in der Jogginghose bequem vor dem Laptop sitzen, muss keine leckeren Speisen wie für einen Kaffeeplausch besorgen, sondern kann mit Freunden chatten und neben sich ein Glas Wasser stehen haben. Aber letztendlich fliegt das wirkliche Leben an einem vorbei. Und das muss nicht so sein.

Mit diesen 10 Tipps die Lebensfreude (wieder) finden

Wenn du nun anfängst dir darüber Gedanken zu machen und versuchst deine Situation zu hinterfragen, wie „ist es tatsächlich schon soweit mit mir“, oder, „kann das mir wirklich passieren“, so möchte ich dir die folgenden Zeilen ans Herz legen darauf hinweisen, manchmal oder meist merkt man die eigene Isolation nicht. Aber Freunde, Bekannte oder Nachbarn stoßen einen auf das Thema und bemerken, „warum ziehst du dich immer mehr zurück“, „weshalb kommst du nicht mal auf einen Kaffee vorbei und wir plaudern ein wenig“. Ist der Rückzug schon längere Zeit und dir fällt es selbst schwer, dich wieder aus der Einsamkeit zurückzuholen, kann dir professionelle Wegbegleitung anfangs eine wertvolle Hilfe sein.

Tipp 1: Aufgabenlisten am Morgen schreiben

Bevor das Internet gestartet wird, überlege für diesen Tag wichtige Dinge, die erledigt werden müssen. Es können Aufgaben sein im Alltag, also außerhalb des Internets, Facebook & Co., oder Arbeiten am PC. Dazu mache ich mir im Outlook-Programm Termine und lasse mich zu wirklich wichtigen Aufgaben auch mit der Erinnerungsfunktion aufmerksam machen. Es gibt dazu auch andere kostenfreie Tools, mit denen man Arbeiten alleine oder im Team wunderbar fixieren kann und nach getaner Arbeit in die Spalte „Done“ oder als getan abhaken oder löschen kann.

Tipp 2: Erfolgstagebuch am Abend führen

Am Abend folgt ein wichtiger weiterer Schritt zu mehr Lebensfreude: Führe ein Erfolgstagebuch. In dieses Buch, ob online oder als richtiges kleines Heft geführt, werden alle getanen Arbeiten aufgeführt, die du über den Tag erledigt hast. So erhältst du in dieser Übersicht die vielen ToDo’s vor dein Auge geführt, wie du fleißig am Tag warst und du kannst dir am Abend selbst auf die Schultern klopfen und zum Abschluss sagen: Gut hast du es gemacht, du warst heute wirklich sehr fleißig, jetzt kannst du dich zufrieden und müde ins Bett fallen lassen und beruhigt schlafen.

Tipp 3: Das Leben im Fokus haben

Das ist auf den ersten Blick vielleicht schwieriger. Aber dennoch zu erreichen. Hast du dir über deine Lebensziele, deine kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele Gedanken gemacht? Wenn nicht, dann nimm dir dazu in Ruhe mal Zeit und notiere dir auf, was du in einem Jahr (das ist eine mögliche Zeitspanne für ein kurzfristiges Ziel), in fünf Jahren für mittelfristig und als langfristige Ziele in zehn Jahren erreicht haben willst. Die Zeitangaben sind Beispiele, sie können bei dir kürzer oder länger sein. Aber wichtig ist, dass man sich dazu Gedanken macht, was will man in seinem Leben erreichen und dann kann man in Notsituationen sich daran erinnern und dies in seinen Fokus holen. Welche Werte und welchen Sinn siehst du in deinem Leben? Mach dir dazu Notizen und schreibe die Gedanken auf.

Tipp 4: Das Lebendige in der realen Welt spüren

Wie schön ist es, barfuß über nasses Gras zu laufen, einen Hund beim Spielen beobachten, ihn in seinen Armen halten und spüren, wie er sich auf dem Schoss wohl fühlt. Eine Umarmung eines geliebten Menschen ist tröstlich und kann für Manches auch heilsam sein. Schmeckst und riechst du den Kaffee am Morgen? Läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn du eine rote reife Erdbeere in der Hand hältst? Siehst du den blauen Himmel und beobachtest, wie weiße Wolken auf dich zufliegen und weiterziehen? Hörst du die Alltagsgeräusche ringsum dich, den Laptop, PC oder das Smartphone, dass es gerade an ist und mit Strom gespeist wird? Deine Antworten zeigen dir, wie du deine Umgebung, deinen Körper und du dich selbst wahrnimmst.

Tipp 5: Achtsamkeit üben

Bewusst den Kaffee am Morgen zubereiten. Das Essen ohne Ablenkung von Fernseher, Radio oder Laptop genießen. Menschen auf der Straße beobachten und anderen ein Lächeln schenken. Tu die Dinge des Lebens nicht einfach nur so, sondern bewusst mal anders. Niemand schreibt dir vor, wie schnell, behutsam langsam oder anders du deinen Stift in der Hand halten musst, sondern kannst damit zeichnen, malen, kritzeln oder schreiben, wie es dir gefällt. In der Einfachheit und dem „einfach mal bewusster etwas machen“ liegen kleine Schlüssel, die in neue Türschlösser passen und einem neue Horizonte hinter den Türen eröffnen.

Tipp 6: Selbstwahrnehmungsübungen

Nimm die Wahrnehmung deiner Stimme, den Geruch ringsum dich, den Geschmack, dein Gehör, dein Fühlen und die Emotionen für Augenblicke ernst und beobachte dich dabei. Wie fühlst du dich beim Anblick einer schlafenden Katze, die ganz entspannt und vertraut alle Viere von sich streckt. Wie sitzt du im Zweier-Gespräch deinem Gesprächspartner gegenüber. Welche Erinnerungen steigen in dir auf, wenn plötzlich ein alter Schlager im Radio zu hören ist, den du mit deiner großen Liebe zum ersten Mal gehört hast. Nimmst du auch wahr, wie schnell man bemerkt, ob etwas einem gut tut oder nicht? Wie stark reagieren deine Antennen auf negative, oder positive, Stimmungen? Einfach nur wahrnehmen, ohne erneut zu interpretieren oder zu bewerten. Seine Selbstwahrnehmung wieder zu schulen, Situationen und Begegnungen ernst nehmen und neu wahrnehmen fördert den erfolgreichen Weg aus einer sozialen Verwahrlosung hin zur Freude am Leben und den Fokus auf den eigenen Lebenssinn.

Tipp 7: Alten Ballast „abwerfen“ – entrümpeln und ausräumen

Bei der Neuorientierung seines eigenen Lebens tut es enorm gut, Altes abzuwerfen und auch alten Ballast loszuwerden. Dazu stehen viele Internetbörsen oder Flohmärkte zur Verfügung, wo man gut Erhaltenes gegen einen geringen Obolus verkaufen oder verschenken kann. Auch zahlreiche caritative Einrichtungen freuen sich beispielsweise über Kleiderspenden, alte und noch gut erhaltene Möbelstücke oder Bücher. Auch Kindergarteneinrichtungen sind dankbar für altes und noch brauchbares Spielzeug. Alternativ freut sich das Museum über die nostalgische Eisenbahn aus den 50er Jahren oder dem Teddybären aus der frühen Kindheit. Dinge auszusortieren, ausräumen und entsorgen schafft enormen Freiraum und Luft zum Atmen.

Tipp 8: Termine und Verabredungen treffen

Und wenn nun der Anruf einer älteren Freundin oder eines Freundes kommt mit der Einladung auf einen Kaffeeplausch, dann nimm ihn an und sage nicht mit einer irrsinnigen Ausrede wieder ab. Ein einziges Treffen ist der Anfang. Beobachte danach wie es dir ging, wie viel Freude es dir bereitet hat und du innerlich glücklich warst. Hast du bemerkt wie schnell die Zeit während des Treffens vorbei sauste? Und als du wieder alleine warst, dass vielleicht eine Träne vor Freude an den Wangen herunterkullerte. Genieße diese Situation und verabrede dich erneut mit einem lieben Menschen zu einem Treffen. Mache dir bald in deinem Terminkalender eine neue Notiz. Du brauchst bei einer längeren Pause keine Gründe angeben, wieso oder warum du dich so lange nicht gemeldet hast. Geh einfach hin, sag „hallo hier bin ich“ und geh am besten im Gespräch nicht groß auf die vergangene Zeit ein. Konzentriere dich lieber auf den jetzigen Moment und auch darauf, was der Gesprächspartner zu erzählen hat.

Tipp 9: Selbst aktiv werden

Findet sich kein Gesprächspartner für ein Treffen oder zum Sport machen, kannst du selbst aktiv werden und ein kleines Turnier ausschreiben. Oder veröffentliche ein Gesuch zum Tennisspielen, dass du einen Spielpartner suchst. Das bringt dir den Vorteil, dass du deine Spielstärke und Qualifikationen, Wünsche und Vorstellungen angeben kannst. Beispielsweise magst du eher langsamer walken oder in Ruhe Schach spielen, so kannst du dies gleich vorweg angeben. Vertrau auf dich, es werden die passenden Menschen auf dich zukommen. Wenn du am Ende dann eines anderen belehrt wurdest, kannst du trotzdem stolz am Abend auf deine Schultern klopfen und für den Start in ein neues Leben stolz sein. Der Versuch und das Anfangen lohnen sich in jedem Fall.

Tipp 10: Selbstdisziplin ist das A & O

Ich führe das Thema „Selbstdisziplin“ extra als letzten Punkt auf, auch wenn der Beitrag von diesem Thema handelt. Denn wichtig bei Allem ist: Willst du etwas von der jetzigen Situation verändern? Bist du bereit, anzufangen und einfach es zu tun? Probiere die einzelnen Schritte für dich aus. Nachdem eine Woche vergangen ist, wirst du feststellen, dass dabei schon vieles geschah. Du musst nur in dein Erfolgstagebuch hineinsehen und kannst mindestens sieben erfolgreich abgeschlossene Tätigkeiten aufzählen, mindestens eine Tätigkeit an jedem Tag der vergangenen Woche. Aber es werden bestimmt mehrere sein. Denn ich bin sicher, dass du jeden Tag mehr als eine Aufgabe auf notiert hast.   Welchen Tipp kannst du den Lesern des Blogs mit auf den Weg geben, der dir persönlich half und du dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt hast? Hinterlasse dazu einfach unter dem Beitrag einen Kommentar, die weiteren Leser werden es dir danken.

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

There is 1 comment for this article
  1. Folien at 18:56

    Ich finde es wirklich klasse, dass Sie sich all diese Mühe machen und die Informationen mit uns teilen. Danke dafür.
    Gruß Karin

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