Wie du eine Veränderung auch wirklich umsetzt

Wie du eine Veränderung auch wirklich umsetzt

Den Wunsch, ungeliebte Tätigkeiten im Alltag umzusetzen, endlich zu tun oder zu verändern, kennt sicher fast Jeder. Wie wäre es, heute mit einer Veränderung anzufangen? Nein, wie IST es, heute es umzusetzen?

Bei ungeliebten Tätigkeiten vielleicht nicht leicht, aber machen sie dich glücklich? Nein? Nun, dann fangen wir doch gemeinsam hier und jetzt gleich an. Das ist auch mit einem Treppenhaus zu vergleichen, wenn man in die eigene Wohnung will, muss man Stufe für Stufe hochsteigen.

Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt – einfach tun

Vor einiger Zeit sah ich einen Beitrag, mit dem ich begann verschiedene Bereiche des täglichen Lebens durchzugehen und überlegte, was ist wirklich wichtig, oder was kann verschenkt, verkauft oder am Flohmarkt veräußert werden. Im Blog „Zeit der Dankbarkeit“ wurde ich über das Aussortieren von Büchern auf die neue Veränderung aufmerksam. Ich begann auch zuerst mit Büchern, doch schnell war ich bei Kleidung und Tupperware, die sich in den letzten Jahren angesammelt hat.  Das Thema möchte ich hier mit aufgreifen. Begonnen habe ich bereits in den vergangenen Wochen,  einiges zu verändern und neu zu strukturieren. Nach näherer Betrachtung wuchs meine Liste mit neuen Veränderungen an, die kurz und knackig am Ende des Beitrages zusammengefasst werden.

Strukturierter in Sozialen Netzwerken aktiv sein

Facebook oder andere Soziale Netzwerke können zu einem erheblichen Zeitfresser werden und andere wichtige Dinge bleiben liegen oder werden auf unbestimmte Zeit verschoben. Aber macht einen das wirklich glücklich? Man sieht ja doch das unfertige Werk und erinnert sich dann, „ach je, es ist jetzt nicht erledigt worden und schon wieder auf nächste Woche verschoben“. Prokrastination lautet das Wort, das niemand gerne hört und weit von sich schiebt („ich doch nicht, nein wirklich, das passt doch nicht zu mir“). Aufschieberitis kann tatsächlich ein innerlich bohrendes Unglücklichsein forcieren. Bis irgendwann es getan werden muss, falls es nicht schon zu spät ist. Daher habe ich für mich entschieden, einiges zu verändern. Denn wenn ich nicht immer den ganzen Tag in Facebook & Co. hineinschaue, werde ich nichts vermissen oder versäumen. Es gibt in der Tat wirklich noch viele andere Tätigkeiten und Arbeiten, die erstens wichtig sind und zweitens einen oftmals glücklicher machen. Es reicht, dreimal (oder wenn es sich nicht andes ergibt, zweimal) am Tag gezielt die Netzwerke zu besuchen und mit wichtigen Kontakten zu kommunizieren. Bei Fanseiten kommentieren, liken oder Neues teilen.

Posts oder Fanseitenbeiträge vorprogrammieren erleichtert die Arbeit, Zeitgewinn!

Ebenso im beruflichen Aspekt, auch hier ist eine strategische Vorgehensweise zielführender. Also einmal wöchentlich nach einem Plan einen Grundstock an Posts vorzuprogrammieren und noch etwas Platz für Aktuelles zu lassen. Danach entsteht pro Seite einmalig ein zeitlicher Aufwand von etwa 2 Stunden und zusätzliche Zeit, täglich die Seiten zu beobachten, aktuelle Blogbeiträge vorab durchlesen, recherchieren, einen neuen Teaser verfassen, posten, mit den Fans kommunizieren und von Anderen aktuelle Beiträge teilen. Ein täglicher Plan und eine ToDo-Liste ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig. Nach dieser vorzugehen und die ToDos der Reihe nach abarbeiten, lässt ein Erfolgs- und Glücksgefühl entstehen. Für heute stand beispielsweise der Eintrag im Kalender, „Blogbeitrag schreiben“. Anstatt noch halbwach mit meinem ersten Kaffee erstmal das Internet anzuklicken und zu surfen, sowie Outlook aufzurufen und Mails abzurufen, wurde gleich nach dem Start des Laptops das Worddokument aufgerufen. Es starrte mich im ersten Moment zwar ein weißes Feld an, doch nach ein paar Schluck leckeren Kaffees tippten die Finger los.

Wie viele erfolgreiche Momente kannst du am Tag aufzählen?

One Note, oder jedes andere Notizprogramm, ist ideal für kurze Notizen. Darin schreibe ich täglich Erfolgserlebnisse auf und wofür ich dankbar bin. Ein zufriedenes Lächeln entsteht schon meist beim Tippen der ersten Sätze. Und kurioser Weise, sobald man beginnt zu schreiben, fallen plötzlich einem weitere Erlebnisse auf, die erfolgreich für mich waren und wofür ich natürlich auch dankbar bin. Am Ende werden es überraschenderweise immer mehr, als man anfangs noch dachte. Hast du es für dich auch so erlebt und wahrgenommen?

Wie steht es um die Gesundheit?

Sehr wichtig wurde die eigene Gesundheit in den letzten Tagen, man ist ja schließlich keine zwanzig mehr und ab einem gewissen Alter beginnt es hier und da mal zu zwicken, vieles ist nicht mehr so wie in jungen Jahren. Also darf man diesem veränderten Zeitpunkt seine Aufmerksamkeit schenken und es ernst nehmen, denn die Gesundheit geht vor. Funktioniert ein Organ nicht mehr vollständig, kann es Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Ich habe für mich die Low Carb Ernährung entdeckt, bei der es darum geht, zwischen gefährlichen und gesunden Kohlenhydraten zu unterscheiden, die ungesunden Kohlenhydrate ganz wegzulassen oder zu minimieren. Auch das entwickelte sich schrittweise. Nachdem ich schon länger bei der Fanseite des Landpalais mitlese und dort auch leckere Gerichte gepostet werden, wurde eben auch über diese Low Carb Ernährung geschrieben. Ursula Plaickner entdeckte vor einigen Jahren für sich die Ernährung und setzt es auch im Hotel um. Ich werde jetzt sicherlich nicht zum großen Fleisch- und Fischesser, mit Milchprodukten muss ich bezüglich Laktoseintoleranz aufpassen, aber schrittweise beginne ich eine vegane-vegetarische-wenig-kohlenhydratreiche-Ernährung anzustreben und umzusetzen.

Hier nochmal in aller Kürze zusammengefasst, meine Veränderungen:

  • Täglich wichtige ToDo’s in den Outlook Kalender eintragen
  • Zeit für sich einplanen (für Sport, für Bewegung, für Nichtstun)
  • 2-3 mal täglich gezielt die Sozialen Netzwerke aufsuchen
  • Angelegte Listen bei Facebook, Twitter, G+ verwenden und nicht im Strudel der kompletten Timeline mitschwimmen
  • Einmal wöchentlich für die Fanseiten Anderer einige Posts vorprogrammieren
  • Täglich weniger im Internet surfen, sondern wie erwähnt, gezielter die ToDo’s „abarbeiten“
  • Samstag/Sonntag, oder mindestens einen Tag in der Woche, sich freihalten von „Arbeit für Andere“
  • Zu früh wach? Ja, das kommt öfters vor, statt gleich den Laptop zu starten, ein Buch lesen, mindestens 15 Minuten
  • Zweimal täglich Bewegung, im Sommer vor und nach der Tageshitze; im Winter mindestens einmal täglich draußen zur helleren Mittags- oder Nachmittagszeit (Nordic Walking, Radfahren oder ein flotter Spaziergang, und es muss nicht gleich zwei Stunden sein, auch 30 Minuten tun gut)
  • Achtsamer und bewusster Umgang beim Essen (ohne Laptop, Fernsehen oder Radio)
  • Erfolgs- und Dankbarkeitstagebuch schreiben

    Schritt für Schritt vorwärts gehen

    Schritt für Schritt geht es zum Ziel

Und was beginnst du für dich neu zu ändern, zu strukturieren oder als neue Gewohnheit im Tagesablauf zu etablieren?  

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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