Lüneburg erleben

Lüneburg erleben

Die Hansestadt Lüneburg erleben: stille Ecken, markante Häuserfassaden und Sehenswürdigkeiten in Lüneburg entdecken – für einen Tag stand dies auf meinem Programm. Die schönen Giebel, Verzierungen an den Fassaden und kleinen ruhigeren Gassen wollte ich näher kennenlernen.

Der Frühling zeigt sich auch in Lüneburg an vielen Ecken und „liegt in der Luft“ 🙂

Nach einem Termin in der Hansestadt Lüneburg schlenderte ich durch zahlreiche Gassen, entdeckte Kleinode, hörte aufmerksam Geschichten von Einwohnern Lüneburgs zu und erlebte diese junge, moderne Universität-Stadt mit kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Von meinem Besuch in der Tourist-Info Lüneburg brachte ich einige Broschüren mit, zu Veranstaltungen, einem Stadtplan und sehenswerten Museen. So machte ich mich auf meinen Rundgang durch die Stadt. Beginnend rechts neben der Tourist-Info mit dem markanten Rathaus-Gebäude.

Lüneburger Rathaus

Rathaus Lüneburg

Damit das Licht wärmer wird …

Plötzlich stand ich in der Baumstraße an einem Leitungsrohr, welches an einer Häuserfassade angebracht war, jedoch sehr ungewöhnlich aussah.

Lüneburg, Baumstraße

eine typische Gasse in Lüneburg, die Baumstraße

Handgestricktes ummantelte das Rohr. Einige Schritte weiter eine Laterne, die ebenso mit bunt Gestricktem verziert war. Sehr kurios, dachte ich. Schmunzelnd blieb ich an der Laterne etwas länger stehen für ein Foto. Schon sprach mich ein Lüneburger freundlich an, „wo kommen Sie her?“. Ich so, „Guten Tag, ich komme aus Amelinghausen“. „Ja, wir wohnen hier und das hat unsere Tochter gemacht, damit das Licht wärmer wird„. 🙂

Lueneburg, Lüneburg erleben, Licht wärmer wird

Von dieser Laterne berichtete man mir, dass das Gestrickte das Licht wärmer werden lässt 🙂

Das blieb mir noch länger im Gedächtnis, als ich mich freundlich von dem Herrn verabschiedete und weiterging. Denn nicht nur eine Laterne war so geschmückt, weitere Laternenmasten und Rohre sah man mit buntem Selbstgestrickten aus Wolle.

Lüneburg erleben – Wasserturm und Salzmuseum

An zwei Sehenswürdigkeiten war ich besonders interessiert, dem Salzmuseum und dem Wasserturm. Letzterer natürlich wegen sehr guter Aussicht und einem Überblick über die Hansestadt.

Nachdem eine Käse-Stulle das Magengegrummel vorerst beruhigte, meine müden Beine auf der Parkbank am Stintmarkt und an der Illmenau sich erholten, zog ich weiter Richtung Wasserturm. Doch zuvor entdeckte ich noch ein Halteverbotsschild für den 9. und 10. April 2016 wegen Filmaufnahmen. Wird eventuell für neue Folgen der berühmten Serie „Rote Rosen“ hier gedreht? Befand ich mich doch genau am Original-Schauplatz, am eleganten Hotel Bergström nahe Illmenau.

Lüneburg Hotel Bergström, Rote Rosen

Hotel Bergström: einer der Schauplätze der Fernseh-Serie Rote Rosen

Blick von oben auf Lüneburg

Lueneburg Wasserturm

Wasserturm in Lüneburg

Am Wasserturm angekommen fragte ich gleich an der Kasse, „wie viele Stufen führen nach oben?“ – „Das verrate ich eigentlich erst, nachdem die Gäste die Stufen nach unten gezählt haben“, entgegnete eine sympathische Männerstimme. „Empfehlenswert ist mit dem Lift nach oben zu fahren und die letzten 20 Stufen zur Aussichtsplattform hinauf zu steigen. Nach unten kann man gemütlich die Treppen hinab steigen.“

„Ach, ich gehe gleich zu Fuß nach oben und dann wieder hinunter“, entgegnete ich. Der Kassierer verriet mir die Anzahl der Stufen. 298 Stufen bis zur Letzten am Fernrohr. Ich machte mir keine Sorgen und begann Stufe für Stufe nach oben zu gehen. Es war überall sehr geräumig und sauber. Auf verschiedenen Ebenen wurden Gemälde, Wissenswertes rund um den Wasserturm und zur japanischen Partnerstadt Naruto ausgestellt. Das empfand ich für sehr interessant und geschickt gelöst.

Oben angekommen verzauberte mich die Aussicht und Dimension der Höhe. Die Autos und Menschen auf den Straßen wirkten wie kleine Ameisen. Ganz alleine stand ich da oben und genoß einen lauen Frühlingswind. Nach zahlreichen Fotoaufnahmen in alle Himmelsrichtungen stieg ich wieder die Treppe nach unten. Das war wirklich ein besonderes Erlebnis!

Lüneburg, Aussicht auf Hansestadt

Ausblick über Lüneburg vom Wasserturm

Da ich mich gleich beim Lösen des Tickets für das Kombi-Ticket für Wasserturm und Salzmuseum entschied (7 €), schlug ich meinen Weg zur letztgenannten Sehenswürdigkeit ein.

Aus Sole Lüneburger Salz gewinnen

Aber nicht nur über die Salzgewinnung konnte ich im Salzmuseum Vieles erfahren, sehr Spannendes auch bei der 50er-Jahres Ausstellung im angeschlossenen Außenbereich. Erinnerungen wurden an meine Kindheit wach, als ich meine Oma besuchte. Damals gab es einen Holzofen in der Küche, der zum Kochen und Heizen verwendet wurde. Ebenso ein Sideboard, ein altes Radio oder Gardinen, ähnlich wie im Museum.

Lüneburg, Salzmuseum Eingang

Eingang ins Salzmuseum

Im Salzmuseum wird Altes mit Aktuellem verwoben. Sammlungen von Salzgefäßen können besichtigt werden, der erst kürzlich gefundene Salzstollen oder ein stillgelegter Lüneburger Salzabbau-Betrieb. Bis in die 80er-Jahre wurde in der Hansestadt Lüneburg Salz von Sole gewonnen.

Empfehlenswert ist das Salzmuseum und der Wasserturm auch für Schulklassen, denn Vieles wird sehr anschaulich mit Erlebnis-und-Spaß-Faktor gezeigt.

Nach unzähligen Straßenzügen, faszinierenden Häuserfassaden und einem sehenswerten Stadtrundgang erholten meine Beine sich schnell wieder bei einer gemütlichen Tasse Kaffee im Café Zeitlos.

Lüneburg genießen im Cafe Zeitlos

Lüneburg genießen bei einer heißen Tasse Kaffee

Es warten noch viele weitere markante Punkte auf eine Besichtigung, die ich zu einem späteren Zeitpunkt fortführen werde.

Am Ende des Tages zeigte die Schritte-App 21000 Schritte und 15 km an.

Nun lasse ich wieder wie gewohnt einige Bilder „sprechen“.

Lüneburg, IHK, Industrie und Handelskammer

Industrie- und Handelskammer in Lüneburg, Am Sande

Lüneburg blüht auf

„Lüneburg blüht auf“, eine Frühlingsaktion des Stadtmarketings Lüneburg

Lüneburg Ausleger

Lüneburg scheint eine „Brezel-Stadt“ zu sein 🙂

Lüneburg erleben und entdecken

Liebes-Schlösser …

Lüneburg erleben, besichtigen

Kombi-Ticket Salzmuseum und Wasserturm

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

There are 2 comments for this article
  1. Ruth Heume at 13:31

    Liebe Kerstin,
    vielen Dank für die Info zu der Anzahl Stufen im Wasserturm! So habe ich Dein Blog gefunden! Ich habe vor kurzem ein Blog angefangen, das sich in erster Linie an Neu-Lüneburger, wie ich es selbst bin, richten soll. Vielleicht interessiert Dich das ja auch, oder Du magst es in Deinem Netzwerk streuen?
    Jetzt habe ich mir gerade mal das Thema Wasserturm vorgenommen.
    Herzliche Grüße
    Ruth

    • Kerstin Author at 17:31

      Liebe Ruth,
      herzlichen Dank für deinen Besuch auf meinem Blog. Es ist ja immer wieder spannend, wie Besucher auf meinen Blog kommen 🙂
      Danke für deinen Hinweis, ich werde gerne deinen Blog besuchen. Ich wünsche dir in jedem Fall viel Freude beim Bloggen, und wenn mal eine Frage zur Technik oder dem Bloggen hast, melde dich einfach.

      Herzlich
      Kerstin

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