#webseidank – wofür man dem Web dankbar ist

#webseidank – wofür man dem Web dankbar ist

Eines Sonntag Morgens lief mir der Beitrag „webseidank“ von Lars Hahn, auch unter systemischkaffeetrinken bekannt, über den Stream: „webseidank, Filterblase! Mein Internet ist ein guter Ort und deins?„.

Lars‘ Beitrag ist ein Teil der Blogparade, die Annette Schwindt und Thomas Reis initiiert haben zum Thema: „Was das Web dir menschlich Gutes gebracht hat“.

Die Blogparade endet 31. August 2016. Jeder kann mit eigenem Blog daran teilnehmen, jedoch mit einem Beitrag ohne Werbecharakter. Wer keinen Blog besitzt, kann seinen Text als Gastbeitrag auf unserleben.digital veröffentlichen, alle mit eigenem Blog mögen bitte im Kommentar unterhalb des Beitrages von unserleben.digital den eigenen Link zum Beitrag verlinken.

Während ich Lars‘ Text las kamen mir sehr spontan Begegnungen in den Kopf, die mich und mein Leben ein stückweit verändert haben.

Zuvor erwähnenswert, was das Web für mich ist:

  • ein Nachschlagwerk,
  • Inspirationsquelle,
  • Kommunikationsmedium,
  • ein „Geben & Nehmen“,
  • Hilfe,
  • Unterstützung (z. B. mit #offeneTür in besonders kritischen Situationen, die ganz andere Menschen betreffen, wie beim Amoklauf in München),
  • eine Möglichkeit, andere Menschen (noch Fremde) näher kennenzulernen,
  • sowie bestehende Freundschaften pflegen.
webseidank

Viele einzelne Menschen bilden eine Kette und können Gutes in der Welt bewirken

webseidank – eine Begegnung im Netz mit einem Kribbeln im Bauch

Sie geschieht meist plötzlich, als würde man sich persönlich gegenüberstehen und das Bauchgefühl ist dabei wohlig gestimmt. Sprich, der Verstand ist vielleicht ausgeschaltet und etwas zieht einen magisch an. Das mag nicht immer so sein, klar, aber mir schon öfters passiert. Es schwingt eine Faszination mit der/dem Unbekannten mit.

Es geschah (wieder einmal) an einem Sonntag, als ich mitten im Februar diesen Jahres einen Beitrag schrieb von zwei Unternehmerinnen, die zwei Themen miteinander wunderbar verbinden: Die Medialität und die Astrologie.

Danach entwickelten sich gemeinsame Gespräche via Skype – eben ein wunderbares Online-Kommunikationsmittel, um miteinander im Gespräch zu bleiben.

So richtig ehrlich erzählte ich etwas später, was mit mir geschah, als ich das erste Mal mit Adriana channelte, dazu gab es einen extra Blogbeitrag.

webseidank – Unterstützend nach einem Umzug in eine fremde Umgebung

Verändert man seinen kompletten Lebensmittelpunkt, sind Soziale Netzwerke sehr hilfreich, um miteinander ins Gespräch zu kommen, oder um neue Menschen kennenzulernen.

Mitte Januar zog ich von Süddeutschland nach Norddeutschland. Nicht wegen der Liebe. Und nein, auch nicht wegen der Arbeit. Es war ein Wechsel der Perspektive notwendig. Das tat mir sehr gut. Wie ich jetzt nach gut sechs Monaten feststellen konnte.

Wer in noch bislang fremder Umgebung neue Kontakte knüpfen möchte, empfehle ich neben Facebook Ortsgruppen auch den Beitritt zu einem örtlichen Verein. Bei mir waren es die Landfrauen Amelinghausen und der MTV Amelinghausen (für die montags und mittwochs Sportgruppe). Dank Web, bin ich bei Recherchen auf diese Vereine gestoßen, die damals mein Interesse sofort weckten.

Eigeninitiative im Internet zeigen, Anderen etwas weitergeben

Rasch wurde mir klar, nachdem ein paar Wochen nach meinem Umzug verstrichen waren, dass ich eine Facebook Seite eröffnen will für die Bewohner der 21 Dörfer der Samtgemeinde Amelinghausen. So wurde im März die Seite „Mein Amelinghausen“ gestartet (auf Ehrenamtsbasis). Was dann geschah, war unglaublich.

Nach und nach kamen mehr Besucher auf die Seite, mehr Menschen folgten den Posts und teilten Beiträge. Klar, dass man sich die Personen ja auch ansieht, die ein Like schenken und somit einen Beitrag „honorieren“.

Dabei traf ich sehr bald Claudia, sie fiel mir einfach auf, da sie fleißig „Gefällt mir“ drückte. Und wie es eben ist, dann fragt man um Freundschaft an und beginnt zu kommunizieren. Im Mai hat das persönliche Treffen geklappt und seitdem wird sehr gerne online geschrieben. Oder man trifft sich persönlich, was immer wieder schön ist, wenn man jemandem gegenüber steht, und die Stimmung bei einem Gespräch sieht und spürt.

Wenn ich die Jahre zurückdenke war im ersten Halbjahr 2014 eine sehr schöne Begegnung mit Inga Palme und ihrem Mann. Zuerst eben lange schon über Facebook geschrieben, dann das erste Treffen in Jena. Auch hier das Gefühl, als würde man vom Smartphone aufblicken, mit dem Tippen aufhören und es der Person erzählen. Das schöne bei realen Begegnungen ist halt, den Menschen in die Arme nehmen zu können.

Wo ich gerade so bei emotionalen Dingen bin, es gibt eben Menschen, denen wünscht man zu später Stunde gerne eine gute Nacht, oder sendet ein Smiley, weil man an sie denkt. Wenn nach ein oder zwei Stunden mitten in der Nacht ähnliches zurückgeschickt wird, schläft man wieder wohlig fein weiter 🙂

Auch aus der Münchner Zeit im Jahre 2012 sind Begegnungen per E-Mail, per Facebook, per Whatsapp, oder am Telefon geblieben. Zum Teil Kooperationspartner oder Freunde. Denke dabei an Michael, Ursula, Rita, Simone, Martina, Alexandra. Hier tauscht man sich miteinander aus, unterstützt einander und sendet sich auch mal eine fröhliche PN, wie das so auf neudeutsch in Facebook heißt. Übersetzt, die Private Nachricht, eben wie eine E-Mail, mit dem Unterschied, dass die PN rasant schnell beim anderen ankommt und man sieht, ober derjenige/diejenige gerade online ist und es liest.

Menschen inspirieren mich. Durch einen Menschen habe ich die jetzige Wohngegend im Jahr 2015 das erste Mal entdeckt. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch wenn ich „nur“ per Whatsapp mich mit ihr unterhalten kann, oder ab und an am Telefon, bleiben die persönlichen Begegnungen bei einem Hundewalk oder einem Kaffeeklatsch unvergesslich.

Sehr inspiriert war ich von Sabine auf Facebook, und als ich ihr Buch las, verstand ich mich nochmals neu und erkannte Muster von sensiblen Seiten.

In meinem „früheren“ Leben, wie ich es ab und an bezeichne, also vor dem Umzug in diesem Jahr, war ich viel introvertierter. Jetzt gehe ich gerne auf Menschen zu und habe hier in Amelinghausen, Oldendorf/Luhe, Soderstorf, Bockum, Wohlenbüttel und weiteren Orten der Samtgemeinde Amelinghausen sehr viele freundliche Menschen kennengelernt. Marie-Luisa, Lutz & Odilia, Maik & Kirsti, Jutta, Rebekka, Cora, Marion, den vielen weiteren Damen des MTV und Landfrauen-Vereines, aus Schützenvereinen, von den Feuerwehren, und vielen mehr.

All das macht mich eben still, doch sehr dankbar.

Das Web, ist eine Landkarte mit verschiedenen Stationen der Freude, Inspiration und Unterstützung.

 

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

There are 2 comments for this article
  1. Annette at 16:11

    Vielen Dank fürs spontane Mitmachen! 🙂

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