Emojicons, Smileys und so … – Social Life Week No. 15

Emojicons, Smileys und so … – Social Life Week No. 15

Je älter ich werde, umso spannender finde ich den Zeitenwandel. Oder, umso achtsamer man mit sich und seiner Umwelt ist, desto stärker fällt einem die Veränderung auf.

Vor etwa 30 Jahren war es undenkbar, die Schrift mit Zeichen dazwischen zu verschönern. Ich weiß nicht, wie damals die Lehrer reagiert hätten, wenn ich zwischen meinen Wörtern in Schreibschrift ein lächelndes oder ein zwinkerndes Gesicht gemalt hätte.

Erfinder des Smileys – Wie aus Verdruss der Smiley entstand …

Eine US-Versicherungsgesellschaft durchlebte 1963 eine schwierige Phase und der Werbeagent Harvey Ball wurde beauftragt, etwas zur Erheiterung beizutragen. Die ersten fertigen 100 Ansteckbutton mit dem Smiley-Gesicht waren der Grundstein für ein Erfolgsprodukt. Der Smiley als lächelndes Gesicht auf gelbem Hintergrund war geboren. Eine Welle von Aufträgen ging bei Ball ein. Die Begeisterung war so groß, dass das Smiley weltweites Aufsehen erhielt*. Die World Smile Corporation (The Harvey Ball World Smile Foundation) wurde von Harvey Ball ins Leben gerufen. Der erste internationale Smiley-Tag am 01. Oktober 1999 ausgerufen.

Der Duden nahm das Wort, der (oder das) Smiley, im Jahr 2000 das erste Mal auf.

Der Smiley als Marke für Glück

Emojicons Smiley Glueck

(Foto: Alexas_Fotos/Pixabay)

Schnell entdeckte ich die Wirkung des lächelnden Gesichtes und malte es zwischen eigenen persönlichen Notizen an mich oder an andere Personen.Persönlich kann ich mich auch an die etwa zeitgleiche Erscheinung im Internet, vor allem in E-Mails erinnern. Wann hast du ihn zum ersten Mal entdeckt?

Der Smiley ist in sozialen Netzwerken nicht mehr wegzudenken.

Allerdings empfand ich im geschäftlichen Kontext dieses „Glückszeichen“ aus Doppelpunkt-Strich-Klammer eher deplaziert. Beziehungsweise irritierend, wenn ein geschäftlicher Facebook-Post mehrere Smileys, Zeichen und Elemente aufweist. Meiner Meinung erweckte es nicht den erhofften Effekt der Aufmerksamkeit, sondern eine störende Ablenkung. Der Post so nicht gelesen und sofort weitergescrollt wird. Mittlerweile empfinde ich sie akzentuiert gesetzt, an ein oder zwei markanten Stellen, unterstützend. Ja, der kleine Smiley wirkt als Glücks-Marke.

Interessant ist, wie es sich weiterentwickelt. Wenn nun in Medien zu lesen ist, dass ein Smiley, ein Zeichen oder ein Element das Ranking in Suchmaschinen wie Google forciert, wohin die weitere Reise gehen wird.

Wie geht es dir mit den kleinen erheiternden Bildern in einem geschäftlichen Kontext oder in Beiträgen?

 

… zu den 3 letzten „Social Life“ Ausgaben:

Nr. 14 – Digitaler Nomade, Perpetual Traveler und so …

Nr. 13 – Die Gedanken einfach mal umdrehen …

Nr. 12 – Kommunikation „am Fluss“ …

*Mehr über die Geschichte und die Hintergründe zu Harvey Ball in Spiegel Online

 

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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