Mach das Fenster auf, die Sonne scheint für dich

Mach das Fenster auf, die Sonne scheint für dich

Sonntagmorgens machte ich es mir mit meinem ersten heißen Kaffee im Bett nochmal gemütlich und entdeckte mit Freude im E-Mail-Posteingang die Wilma Weekly. Diesen frisch-getippten mit Humor gespickten Info-Brief. Der mich durch viele weitere lesenswerte Seiten führte. Zwei Bassets-Damen nahmen mich liebevoll an ihrer Pfote und führten mich hindurch.

 

mut machende geschichten, Bassets

Auch das sind zwei wunderschöne Basset-Hunde, Sabine Dinkels Hunde sind auf ihrem eigenen Blog zu finden (dieses Foto stammt von Fotograf Skeeze/Pixabay)

 

Da meine Social-Life-Week-Ausgabe meist spontan kommt und ich mich in diesem Fall weniger von einem Redaktionsplan motivieren lassen kann, hatte ich mein Thema gefunden, bzw. ich möchte es gerne mit dir teilen. Spontanität ist es in dieser Ausgabe nicht. Planbares erst recht nicht. Denn es tauchen wie aus dem Nichts im Leben Botschaften auf, die einen schlagartig zwingen, neu zu fühlen und wahrzunehmen, was ist. Das Leben tickt neu nach einer anderen Zeitrechnung und Qualität.

Mutmachende Geschichte: Dein Lächeln bewirkt so Vieles

Dumpfe Gefühle tauchen auf, manche in einer Heftigkeit, wie sie nie zuvor jemals auftraten. Wut, Trauer oder Angst vor der Zukunft. Jeder greifbare Strohhalm wird dankbar angenommen. Ideen und Vorschläge von außen überhäufen einen und tragen dazu bei, dass einem der Ernst der Sache erst nach einer Zeit bewusst wird, oder überhäufen einen. Fühlt sich wie „mit Schuhen getreten“ an. Wenige schaffen es, aus der Situation heraus mutig einen neuen Weg zu gehen. Gehen damit an die Öffentlichkeit, reden, schreiben, bloggen darüber.

Während ich diese Zeilen schreibe, löffle ich von meiner warmen Mahlzeit. Eher untypisch, ich weiß, aber mein Innerstes sehnte sich nach etwas Wärmendes im Magen. Da der erste Kaffee mittlerweile alle war und es Zeit für eine Portion Tee wurde, wollte der knurrende Magen auch noch gestillt werden und es entstand kurzerhand ein Mix aus Vanille-Pulver, leicht gedünstetem Apfel, geschnittener Banane, einem Löffel Apfelmus und über allem ein Hauch von Zimt mit Schuss Milch ein Brei. Ja, ich mag ihn, ab und an sehr gerne.

Wie es mit der warmen Mahlzeit weiterging, steht weiter unten, doch verpass nicht das Wichtige gleich hier. Daher einfach lieber weiterlesen 🙂

Wilma, Frieda und ihre Chefin

Den Ton zu treffen für eine neue Melodie braucht Übung und erstmal Mut. Getroffen hat ihn die Autorin des Buches „Hochsensibel durch den Tag“ schon mit diesem Bestseller. Dahinter verbirgt sich der kluge Kopf und Coach für Hochsensible, Sabine Dinkel, Chefin der Co-Autorin Wilma und Azubine Frieda. Die Bassets-Hündinnen, knuddelige Weggefährtinnen mit der wichtigen Aufgabe, der Chefin ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Nicht, weil sie es nicht könnte. Sondern weil dieses Lächeln im Gesicht ein besonderes ist. Weshalb wirst du dich jetzt fragen? Von Sabine erfuhr ich vor einem Tag von der grossartigen Aktion „recover your smile“ von Barbara Stäcker. Sie setzt das Lebenswerk ihrer im Jahr 2012 verstorbenen Tochter Nana fort und gründete damals den gleichnamigen Verein.

Würde, Respekt und Achtung dem Menschen zeigen, der schwerkrank ist, ist so wichtig. „Ein Lächeln einem Menschen schenken, der an Krebs erkrankt ist“, kann dem Gegenüber soviel Lebensmut, Freude und Lebenswille geben. Barbara Stäcker wurde von Goldene Bild der Frau mit vier Frauen nominiert zum gleichnamigen Preis und du kannst bis 20. Oktober 2017 abends abstimmen. Ich habe klar dafür gestimmt. Es fiel nicht leicht, weil weitere gute Projekte zur Auswahl stehen, doch liegt es mir persönlich am Herzen, etwas FÜR das Wohlbefinden eines krebserkrankten Menschen zu tun.

Möchtest du auch anderen Menschen durch ein Lächeln mehr Mut schenken? Es kostet wenig. Du gewinnst. Du erhältst ein ehrliches dankbares, von Herzen kommendes Lächeln zurückgeschenkt.

Jetzt hätte ich noch Etwas. Sabine Dinkel hat einen Wunsch. Stell dir vor, dein Leben und deine Träume werden durchkreuzt von einer Diagnose. Die einen zu anderen Aufgaben ruft. Viele Durchläufe bei Ärzte sind zu überwinden. Mit Ängsten ist zu kämpfen. Man sehnt sich nach einem fröhlichen heiteren und glücklichen Leben. Sabine schafft das Unmögliche und ruft auf zum Projekt, „Freudig durch die Chemotherapie“ zu gehen. Das bedeutet, dass sie während 180 Chemo-Tagen jeden Tag eine Postkarte ziehen möchte, die ihr ein Lächeln ins Gesicht schenkt. Ihren Herzenswunsch möchte ich weitergeben. Auch wenn du sie nicht kennst, denke ich können wir einem Anderen etwas Gutes tun. Unabhängig wie es einem selbst geht.

Ich mag es, mutmachende Geschichten zu verbreiten. Sie helfen vielen anderen weiter, die in ähnlicher Situation sind.

Dem lieben Darm … 2. Mutmachende Geschichte

Eine Schreib- und Zeichenkollegin von Sabine Dinkel ging für mich mit „Lieber Herr Crohn“ in die „Internet“-Geschichte ein. Klar und frei schreibt Michaela Schara über die Problematiken, Beschwerden und Tiefs der Krankheit Morbus Crohn. Eine tückische, fiese und erschöpfende Krankheit. Doch sie schafft es mit einer großen Portion Humor, einer Liebe zu klugen Erzählungen und mit der inneren „Steh-auf-Haltung“ in ihren Blog-Geschichten, den Gesunden und Leser abzuholen und zeigt auf ein anderes Bewusstsein im täglichen Leben. Ja, da schmeckt mir ein „einfacher“ Brei wieder besonders lecker.

Die Bloggerin berichtet auf ihrem Blog von Unmengen Nützlichem und Wissenswertem. Sie toppt das Ganze und macht „LivingwithCrohn“ zweisprachig. Reist in Europa zu Kongressen und informiert das breite Publikum.

Nebenbei tippt sie Geschichten für KultKraftPlätze, ein Blog ihrer Leidenschaft zur Natur und zu Kraftorten ihrer Umgebung.

An dieser Stelle DANKE an beide Frauen, die über ihr Leben mit Tiefen und Höhen schreiben und dem Leser den Blick öffnen, aus der Krankheit heraus, hin zum Leben mit Krebs und Morbus Crohn.

Jetzt zu dir

Kennst du ähnliche mutmachende Geschichten? Versteh es bitte nicht falsch, es geht mir nicht um Sensationsbeiträge und auch nicht um Klickbait-Geschichten, a là „Das hast du so noch nie erlebt ..“, oder ähnlichem. Diese Geschichten gibt es zu Hauf, ohne Mehrwert.

Ich möchte den Sonnenschein dir hereinholen, für ein zartes erstes kleines Lächeln, wenn du dies liest und kraftlos oder traurig über eine Diagnose bist. Oder deine beste Freundin / Freund davon betroffen ist.

Dann nix wie los und schreibe mir bitte in die Kommentare. Ich werde dem nachgehen und vielleicht in einem neuen Beitrag darüber berichten.

Zusätzlich könnte ich zur Blogparade aufrufen und wer mag, kann über ähnliche mutmachende Geschichten schreiben (bezugnehmend auf diesen Beitrag). Ob dies tatsächlich den Begriff „Blogparade“ benötigt oder nicht, ist zweitrangig. Wichtig ist, dass es diese Geschichten gibt. Die einem anderen Menschen helfen, der erst ganz frisch von einer Diagnose „überrumpelt“ und gezwungen wird, sein Leben neu zu sortieren. Allem voran, sein Gefühlsleben.

Wenn du Lust hast, kommentiere unter dem Beitrag und informiere die Leser des Blogs und mich über gefundene Beiträge. Danke dir.

„Mach das Fenster auf, die Sonne scheint für dich“, denn die Sonne wartet auf dich, dein Leben und liebt dich. Liebt dich wie du bist.

Mut-machende-Geschichte, Mach dein Fenster auf, die Sonne scheint für dich

Mach dein Fenster auf, die Sonne scheint für DICH!

 

(Foto Fenster öffnen von KRiemer/Pixabay |Foto Bassets von Skeeze/Pixabay)

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

There are 2 comments for this article
  1. Sabine Dinkel at 20:51

    Ganz herzlichen Dank für die vielen lieben und wärmenden Worte!

    Herzlichst
    Sabine

    • Kerstin Author at 21:19

      Sehr gerne, liebe Sabine, ihr seid so etwas wie zwei Leuchttürme, an denen man sich orientieren kann, wenn es einmal nicht gut geht.
      Alles Liebe und wie immer Däumchen feste gedrückt 🙂

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