Raus sind sie, die Weisheitszähne … – Social Life Week No. 24

Raus sind sie, die Weisheitszähne … – Social Life Week No. 24

Das waren sie, die beiden 8er. Einer oben rechts, einer unten rechts. Mit dem Ergebnis: Eine „hübsche“ dicke Backe in leicht gelblichem-bräunlichem Farbton.

Alles in allem dauerte die Behandlung eine knappe Stunde. Der Pluspunkt: Eine prima Fachärztin für Oralchirurgie und ein excellentes Praxisteam in einer wunderschönen Zahnarztpraxis erleichterten meine leicht nervösen Anflüge von Fluchtgedanken. Am Ende ging ich aber mit einem „fast“ Lächeln, einem Dank für die Geduld und dem hervorragenden Hintergrund-Entertainment aus der Praxis.

Etwas überlegt hatte ich schon, ob ich tatsächlich hier berichte und mein komplett Innerstes preisgebe. Doch letztendlich trifft das ja so viele Menschen, also ist es gar kein Geheimnis. Und dass ich seit ein paar Tagen mit einer dicken Backe rumlaufe, kümmerte wenige. Am meisten allerdings mich.

So geschah es …

Zwei Tage vor dem Termin erfolgte der Erinnerungsanruf, dem ich etwas ängstlich zustimmte und am liebsten abgesagt hätte. Aber nein, ich wollte da selbst durch.

Mittwoch morgens 7 Uhr der letzte Kaffee. Nichtsahnend, dass es der letzte für einige viele Stunden war. „Gut, dann mach ich daraus ein kleines Experiment“, sprach ich mir Mut zu. Mal sehen, wie mein Körper reagiert, so ganz ohne …

Pünktlich zum Termin erschienen und mit zitternden Knien stand ich vor der Ärztin. Eigentlich wollte ich fragen, ob ich die Weisheitszähne drinnen lassen könne. Glücklicherweise konnte man mich soweit beruhigen und ich nahm Platz. Es ist ja nicht so, dass ich pure Angst habe. Die früheren Erfahrungen mit den beiden längst herausgenommenen Weisheitszähnen saß plötzlich so präsent vor Augen und im Genick, dass es mir verständlicherweise etwas unangenehm wurde. Schon als Kind wurde jeder Zahn mit Spritze entfernt. Also schaffte ich auch hier die Pickser der Betäubungsspritze.

Das 3D-Bild wurde zum Glück scharf, ich vermutete bei meiner Zitterpartie, dass das unmöglich klappen konnte. Notwendig war das Bild tatsächlich, damit man sieht, wo der Nerv entlangläuft. Den wollten wir ja nicht zerstören. Also alles prima gemacht, ging es ran an die Sache. Doch bevor der Bohrer kam, wurde ich noch gefragt, ob ich eine Lieblingsmusik hätte. Oh, da war plötzlich ein Großteil der Angst hinweggepustet. Und ob, ich konnte mit meiner langsam anschwellenden Backe dann doch noch „Helene Fischer“ aussprechen. Die ruhig arbeitenden und so freundlichen Zahnarzthelferinnen suchten bei YouTube bekannte Videos der Sängerin und da spielte schon die Musik … Atemlos, na was sonst 🙂 Aber nur, weil das neue Album noch nicht auf YouTube zu finden war. Also eine etwas längere Sequenz, man hatte ja schließlich etwas anderes zu tun, als nur von einem Video zum nächsten zu klicken 🙂

Ab jetzt, na das lass ich lieber mal weg, der Bohrer war halt dran für den unteren Weisheitszahn. Augen zu und schön durch die Nase atmen. Beruhigend sprach die Ärztin immer wieder mit mir. Ach, wie gut das tat … Sensible Zahnärzte sind goldwert.

Er war dann irgendwie plötzlich da, nach etwas Ziehen und so, naja, das andere kann man sich vorstellen. Die Nummer 18 oder die 48 wars. Einer davon eben. Schön wurde zusammengenäht, und ich durfte auch mal kurz Pause machen. Das war angenehm.

So ging es gleich weiter, auf zum rechten oberen Weisheitszahn. Wie gut, mit etwas Ruckeln aber ohne Bohren flutschte dieser Zahn heraus. Danach wurde hier sorgsam alles zusammengenäht.

Insgesamt waren da ja ein paar mehr Schritte notwendig und alle Fragen wurden geduldig beantwortet.

Ich finde, sie sehen schick aus 🙂

Weisheitszähne entfernen in Lüneburg, kompetentes Zahnarztteam

 

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.