Buchempfehlung: 99 Lieblingsorte in der Lüneburger Heide – Petra Reinken

Buchempfehlung: 99 Lieblingsorte in der Lüneburger Heide – Petra Reinken

Die Heideblüte dauert in der Lüneburger Heide normal vom 08.08. bis 09.09. eines jeden Jahres.

Wenn diese besondere „5. Jahreszeit“ beginnt, zieht es viele in die wunderschönen Landschaften zwischen Seevetal und Celle, Walsrode und Bad Bevensen. Landschaftlich abwechslungsreich und reizvoll ist es aber das ganze Jahr. Neben der bezaubernden Heideblüte findet der Interessent historische Kulturgüter, plauschige Ecken für einen Klönschnak im Café ums Eck und ein buntes Leben der Heidjer.

Grund genug, Urlaub und eine Auszeit in der Lüneburger Heide zu machen, um unzählige Orte, verspielte Märchenwanderwege und einzigartige Naturlandschaften kennenzulernen. 99 Lieblingsorte der Lüneburger Heide

Exakt „99 Lieblingsorte der Lüneburger Heide“ kann der Leser im gleichnamigen Buch der Autorin Petra Reinken wiederfinden. Es war das erste und einzige Buch, welches mich auf meiner „Reise“ aus Süddeutschland in die Lüneburger Heide begleitete. Ich nehme es immer wieder, auch nach bereits eineinhalb Jahren, gerne in die Hand, entweder vor oder nach einer Tour.

Im Buch hält die Autorin Tipps für besondere „Orte der Erinnerung“ parat, gibt „Heidjer-Tipps“ und hat jeden Schauplatz anschaulich bebildert.

Das Besondere des Buches „99 Lieblingsorte in der Lüneburger Heide“

Jeder Lieblingsort aus dem Buch enthält liebevoll Zusammengefasstes und -getragenes. Das Einmalige, Besondere oder Exklusive mit dem Blick auf das Kleine, abseits von Hauptattraktionen. Mit Bild, Anschrift und Kontaktmöglichkeit versehen, kann der Leser sich bei Bedarf telefonisch im Vorfeld über aktuelle Öffnungszeiten, Ausstellungen oder Besonderheiten informieren.

Das Inhaltsverzeichnis listet alle Lieblingsorte, Heidjer-Tipps und Orte der Erinnerungen auf, die am Ende in einer Übersichtskarte anschaulich aufgeführt sind.

Aktualisierungshinweis zum Buch

Die Autorin informiert bei Neukauf zu Aktualisierungen über einen kleinen Einleger im Buch. Der Grund, gerade bei kleinen Museen oder beschaulichen Plätzen können sich innerhalb kurzer Zeit Änderungen ergeben und so bleibt der Käufer durch diesen kleinen Spickzettel am Laufenden.

An vielen Stellen werden weiterführende Ausflugsmöglichkeiten, zahlreiche Wander-, Reit- und Fahrradwege erwähnt, unter anderem ist auch von beschaulichen Hofstellen mit altem Baumbestand zu lesen.

Was ist nun ein Heidjer?

Heidjer ist ein plattdeutscher Begriff, der einen Menschen aus der Lüneburger Heide beschreibt.

Oft wird der Begriff in ländlichen Regionen verwendet, wie auch hier in der Samtgemeinde Amelinghausen. Es ist eine liebenswürdige Bezeichnung und manchmal spricht man sogar mit dem Wettergott so, ‚er möge doch ein kluger Heidjer sein und für Sonnenschein sorgen‘. 🙂

Meine persönlichen Tipps aus dem Buch: 99 Lieblingsorte in der Lüneburger Heide

Nun stelle ich dir meine Erkundungstouren vor, die im Buch und hier im Blog zu finden sind.

99 Lieblingsorte in der Lüneburger Heide

Heide-Express und Behringer Heide

Auf meiner Tour mit dem >>Heide-Express von Amelinghausen nach Bispingen entdeckte ich die wunderschöne Behringer Heide. Inmitten diesem herrlichen Flecken befindet sich der Landschaftspflegehof und Hotel Tütsberg, mit Restaurant und Ferienwohnungen.

Im Buch auf S. 50 geht die Autorin auf den Spuren der Pilger, ‚auf dem Jakobsweg am Tütsberg‘. In diesem Tipp beschreibt sie den Wegverlauf des Jakobsweges durch die Lüneburger Heide und die Besonderheiten des Landschaftspflegehofes.

Märchenwanderweg „Der Trickser“ bei Jesteburg

Im Jahr 2016 war der >>Märchenwanderweg „Der Trickser“ bei Jesteburg ein unvergessliches Reiseziel. Da ein „böser Trickser“ sich den Zauberstab von drei Freunden geklaut hat, machten sich diese auf den Weg, einen Neuen zu kreieren. Was sie alles auf ihrer Reise erlebten, was zu diesem einmaligen Zauberstab gehörte und ob sie ein Geheimrezept für ihn mixen konnten, tja, mehr erfährst du erst auf diesem einmalig schönen Wanderweg durch dichten und magischen „Zauberwald“. Buchtipp auf Seite 60 unter „Waldabenteuer – der Märchenwanderweg bei Jesteburg“.

Kunststätte Bossard

Bevor ich den Märchenwanderweg kennenlernte, besuchte ich vormittags die >>Kunststätte Bossard. Ein Kunsttempel inmitten einer weitläufigen architektonisch einzigartigen Gartenanlage.

Dazu findest du im Buch auf Seite 77 auch nähere Details. Ein wirkliches Juwel, wie es ebenso Petra Reinken empfunden hat und in ihrem Buch beschrieb.

Barfußpark Egestorf

Was war das für eine große Freude! >>Barfuß im Barfußpark Egestorf auf einer etwa 2,5 km langen Waldtour den Boden fühlen, spüren und auf ihm zu gehen. Ich hüpfte durch Schlamm, spürte nach, wie sich Torf anfühlte und genoss das feuchte Waldklima an einem heißen Sommertag. Diese Tour begann sportlich mit meinem E-Bike auf der Fahrt von Amelinghausen über Soderstorf nach Egestorf. Auf der Rückfahrt stoppte ich an der Windmühle Eyendorf und dem Archäologischen Museum in Oldendorf/Luhe.

Petra Reinken weiß auf S. 82 in ihrem Tipp noch einiges mehr zu den Erlebnissen der verschiedenen Sinne zu berichten und hat weitere Ausflugstipps rund um Egestorf.

Schwindebachquelle

Auf einer Tour im Jahr 2016 entdeckte ich die >>Schwindequelle in der Samtgemeinde Amelinghausen, unweit von Schwindebeck / Soderstorf gelegen. Diese sehr eisenhaltige Quelle erkennt man an den rostroten Ablagerungen im Flussbett.

Im Buch findest du weitere Hintergründe und Begebenheiten zum Naturschutzgebiet (s. 84).

Lopautal

Als ich das allererste Mal das Buch in der Hand hielt, blickte ich natürlich nach den Sehenswürdigkeiten in und um Amelinghausen. Fündig wurde ich im Abschnitt zum Lopautal. Wodurch der hübsche Fluss, die Lopau, fließt, verbunden mit „meinem“ geliebten Lopausee, setzt die Autorin auf Seite 88 noch ein i-Tüpfelchen drauf und hat eine Mittelalter-Sage parat. Spannend, kann ich nur noch sagen, was es alles zu sehen und zu erleben gibt. Deshalb, „ich wohne hier sehr gerne“.

>>Im Blog finden sich mittlerweile einige Beiträge vom Lopausee.

Oldendorfer Totenstatt

Unweit des Lopausees grenzt die Oldendorfer Totenstatt an das Luhetal an. Ein weiterer kleiner und verträumter Fluss, der sich mit der Lopau durch die Lüneburger Heide schlängelt.

Die Oldendorfer Totenstatt besuchte ich zu jeder Jahreszeit und finde es immer wieder beeindruckend, an den Hügelgräbern zu stehen und den Blick über dieses Gräberfeld schweifen zu lassen. Besonders magisch ist es, alleine oder fast als Einzige den Ort zu besuchen. >>Über diesen magischen Ort findest du hier einiges.

Logisch ist, dass dieser Ort zu den „99 Lieblingsorten der Lüneburger Heide“ gehört. Erwähnt wird auf Seite 88 neben der Oldendorfer Totenstatt das dazugehörige und nur etwa ein Kilometer entfernte Archäologische Museum in Oldendorf an der Luhe. Blätter im Buch auf Seite 88 und du findest auf zwei Seiten mit Bild mehr darüber.

Marxener Paradies

Schon vor zwei Jahren lernte ich auf meiner ersten Tagestour durch die Lüneburger Heide das Marxener Paradies kennen.

Von der Oldendorfer Totenstatt geht man auf einem hübschen Waldweg in Richtung Kronsberg und davor biegt links ein Waldweg in das Marxener Paradies ab.

Der Kronsberg ist einmal im Jahr zum Amelinghausener Heideblütenfest Schauplatz von der Wahl und Krönung der Heidekönigin. Immer wenn die Kronsbergheide blüht, ist es ein einmaliges Schauspiel und lohnenswert zu erleben!

Das Marxener Paradie besuchte ich erneut im Jahr 2017 auf einer E-Biketour. Es ist ein Kleinod, ein sumpfiger kleiner See beherbergt zahlreiche Libellen und bietet vom Rundweg aus hübsche Blicke in das Biotop, dem „Paradies“. >>Lesestoff: Marxener Paradies!

Das Paradies entdeckst du auf Seite 90.

Bardowick – Dom von Bardowick

Im Winter 2016/2017 besuchte ich den Dom in Bardowick nach einem Termin in Lüneburg. Nur ein paar Bahnstationen im HVV-Verkehrsverbund gelegen, steht dieser imposante Backsteinbau. Mystisch stand er in leichtem Nebel vor mir.

Wenn du in das Buch hineinblätterst, findest du ihn schön im Sonnenschein abgebildet auf Seite 92.

Hansestadt Lüneburg mit dem „weißen Gold“

Die Hansestadt Lüneburg mit hübschen Backsteinhäusern und zahlreichen Gassen, den unvergleichlich schönen Giebelseiten, besonders am Platz „Am Sande“, und den weiteren Schauplätzen, wie aus der bekannten TV-Serie „Rote Rosen“, ziehen täglich viele Besucher und Urlauber an.

Am Salzmuseum bekommt der Interessent detaillierte Infos zur Salzgewinnung und der Geschichte Lüneburgs anschaulich erklärt. Das „weiße Gold“ besuchte ich in den Wintermonaten regelmäßig am Gradierwerk im Kurpark Lüneburg. Nach Terminen in der nahegelegenen Physiopraxis und Therme SALÜ waren es erholsame Atemzüge.

Will man von oben einen unvergleichlich schönen Blick auf die Stadt werfen, dann empfehle ich den Aufstieg auf den Wasserturm, um von ganz oben auf Lüneburg zu sehen. Beim Auf- oder Abstieg kannst du im Inneren des Wasserturms viel Wissenswertes rund um Wasser und der Wasserkraft lernen. Keine Sorge, wer nicht so gut zu Fuß unterwegs ist, es fährt auch ein Aufzug bis oben hin.

Eine liebenswürdige Geschichte lernte ich im vergangenen Jahr kennen, als ich durch verträumte Gassen und abseits der Fußgängerzone ging. Die Anekdote ging über >>„mehr Wärme in der Stadt Lüneburg“.

Im Buchbeitrag auf Seite 94 gewinnst du einen Einblick in diese „lässige“ Studentenstadt, wie sie jüngst unter den 10 lässigsten Unistädten Europas aufgelistet wurde. Mit weiteren Tipps zur Salzgewinnung, wo du noch heute ihm begegnest und für dein Wohlbefinden etwas tun kannst.

Bad Bevensen

Dieses Kurstädtchen lernte ich ebenfalls in den Wintermonaten bei einem Kurzbesuch kennen. Feine kleine Cafés, das gemütliche Stadtzentrum mit Kurpark rundete meine Stippvisite ab. Sicher besuche ich den Kurort wieder einmal, dafür ausgiebiger auf einer Fototour. Inspiriert bin ich durch die Seite 104, einem besonderen Blick durch Glas und Wasserspiel im Kurpark.

Hermannsburg

Zu Hermannsburg verbindet mich eine besondere Anekdote. Im Juni 2016 besuchte ich die Veranstaltung in Betzendorf bei Woitun Keramik und dabei sorgte der Hermannsburg Theater e. V. für eine vergnügliche Stunde. Nach meiner Besichtigung der Gartenkunst begann direkt im Anschluss das zauberhafte Bühnenstück inmitten des weitläufigen Gartens.

Hermannsburg bietet aber noch mehr, wie du auf der Seite 146 lesen kannst.

Was gibt es sonst in der Lüneburger Heide?

  • Heidschnucken
  • Heidekraut
  • Heideblütenzeit
  • reetgedeckte Häuser
  • weitläufige Grundstücke
  • Kulinarisches
  • Wellness für Körper, Geist und Seele
  • Luft zum Atmen
  • Pferde mitten im Dorf
  • ländliche Idylle
  • freundliche und liebenswerte Menschen mit ihrem plattdeutschen Akzent.

Und wenn du mal Lust und Zeit hast, dann empfehle ich dir den Besuch des Heideblütenfestes in Amelinghausen.

Infos zum Reise-Führer durch die wunderschöne Lüneburger Heide:

Titel: „99 Lieblingsorte in der Lüneburger Heide und drei Orte der Erinnerung“

Autorin: Petra Reinken

Verlag: CULTURCONMedien

Erscheinungsdatum: 2013 (2. Auflage)

ISBN: 978-3-941092-61-7

Seiten: 166 Seiten, 14 x 19 cm, vierfarbig

Preis: 14,95 Euro

Bestellmöglichkeit bei der Autorin: Über die Seite Wortwolf

Alternativ über Amazon: 99 Lieblingsorte in der Lüneburger Heide (eine Möglichkeit, um mir ein paar Cent zu schenken, ohne dass du mehr dafür bezahlst)

99 Lieblingsorte der Lüneburger Heide

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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