Wohlfühlzeit in SaLü-Salztherme Lüneburg

Wohlfühlzeit in SaLü-Salztherme Lüneburg

Das graue und regnerische Wetter in der zweiten Oktoberhälfte lockte zu einem Besuch in der Sauna. Nicht irgendeine stand in den vergangenen Tagen auf dem Programm, sondern das Familien- und Freizeitbad SaLü-Salztherme Lüneburg.

Familien, Sportler oder Ruhesuchende genießen das vielfältige Angebot. Für Menschen mit Beschwerden der oberen Atemwege wirkt das Salzwasser der SaLü-Salztherme Lüneburg befreiend und wohltuend nach der akuten Erkrankungsphase.

Die Salztherme ist zu Fuß etwa 20 Minuten vom Bahnhof Lüneburg entfernt. Dorthin verkehrt von früh morgens bis spätabends auch der öffentliche Nahverkehr des HVV (Hamburger Verkehrsverbund). Ein guter Orientierungspunkt ist das gegenüberliegende Hotel Seminaris. Hotelgebäude Seminaris in Lüneburg

Im Eingangsbereich der Salztherme befindet sich linkerhand die Kasse und der Eingang in die Therme. Daneben das Tagescafé mit gemütlichem Sitzbereich und Aussicht in den Badebereich, speziell auf das Wellenbecken. Auch im Innenbereich genießen Bade- und Saunagäste das Getränke- und Essensangebot. Am Eingang rechts findet man die Tagesklinik am Kurpark Lüneburg GmbH und das Reha-Zentrum.

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Nach wenigen Schritten durch den Haupteingang entdeckt man einen großen Salzstein, hier war der Ursprungsort der früheren Sole-Gewinnung.

Entspannung, Spaß & Gesundheit in SaLü-Salztherme Lüneburg

Schon gewußt?

Die Wirkung der Lüneburger Natursole ist entgiftend, entschlackend und sorgt für einen ausgleichenden ph-Wert. Das Solewasser enthält einen Salzgehalt von bis zu 4  % und gleicht einem "salzigen" Wasservergnügen wie an der deutschen Nordseeküste.

Nach dem Umkleiden startete ich in der Badewelt. Doch zuvor ein Tipp nach dem Zusperren der Schließfächer: Merk dir die Nummer des Schrankes! Denn auf dem Armband-Chip steht sie leider nicht. (Aber keine Sorge, falls du sie vergisst, frag die freundlichen Fachangestellten der Bad- und Saunawelt im SaLü).

Mit dem ersten Blick in die große Badehalle sah ich das Wellenbecken.

(Bild-Copyright SaLü-Salztherme Lüneburg)

Da ich bei den Ersten war und noch niemand im Wasser seine Runden drehte, war die Wasseroberfläche still und ruhig. Ein Grund für mich, sofort einzutauchen und ein paar Bahnen zu schwimmen. Danach erkundete ich das Warmwasser-Solebecken mit seinem wesentlich höheren Sole-Gehalt. Du glaubst es kaum, es trägt einen wunderbar und man schwebt sanft hinweg. Mütter und Väter waren mit ihren zauberhaften Babies noch geschäftig nach dem Babyschwimmen dabei, ihre Kleinen zu versorgen. Das Babyschwimmen ist ja erst seit einigen Jahren sehr stark im Kommen. Wie wohltuend es für ein Baby wohl sein mag, kann ich jetzt nur noch erahnen.

Kinder- und familienfreundliches Sole-Bad

Die Riesenrutsche auf 90 m Länge ist ein beliebter Treffpunkt für Groß und Klein. Ich hörte begeisterte Rufe von Kindern im Kinderbereich mit Kinderplanschbecken, dass sie einmalig schön ist. Die Black Hole Röhrenrutsche leuchtet innen ganz speziell. Das zeigt das Video recht gut.

Unterdessen drehte ich um und wendete mich dem Ausstieg in das Sole-Außenbecken zu. Das war eine Freude gegen die kräftige Strömung zu schwimmen! Der Strömungskanal zog mich quasi mit sanfter Schubkraft hinauf auf die Unterwasserbänke.

Mein Vorteil war, dass ich mit ein paar Schwimmern dieses große Schwimmbecken teilte. Hat sich eben doch gelohnt, morgens beim Einlass bei den Ersten dabei zu sein!

Während ich so im Wasser lag, spürte ich wie wohltuend angenehm das Solewasser für die Atemwege war. Es sprudelte leicht ins Gesicht und zerstäubte fein die Sole. Nach mehreren tiefen Atemzügen und weiteren Runden im Becken wechselte ich in den Saunabereich.

Eintauchen in die Sauna- und Wellnesslandschaft im SaLü

Nach dem Übergang drang feiner Eukalyptus-Duft in die Nase. In angenehm ruhiger Atmosphäre orientierte ich mich erst im Saunabereich. Hinter dem Bar-Tresen wurden erste Vorbereitungen für die Gäste und deren Getränkewünsche vorbereitet.

Ob Eukalyptus-, Salz-, Giebelsauna, … das Angebot und die unterschiedlichen Temperaturen in den Saunakabinen war vielfältig. Zudem gab es Kalt- und Entspannungsschwimmbecken.

(Bild-Copyright SaLü-Salztherme Lüneburg)

Bevor ich weiter den Saunabereich erkundete war ein erster Saunagang in der Eukalyptus-Sauna dran. Bei 60° Grad fühle ich mich wohl, komm zwar beim ersten Gang nie ins Schwitzen, aber zum Start war das genau das Richtige. Zum Abkühlen spazierte ich im großen Saunagarten. Die wenigen Saunagäste nahm ich kaum war. Ein längerer Saunagang in der Sole-Sauna entspannte mich tiefer.

Nach etwa 15 Minuten ging ich wieder in den Garten, holte tiefe Atemzüge und suchte anschließend den Duschbereich auf. Hier stand ein Topf mit Lüneburger Sole. Freude kam auf. Nach einem Duschgang schöpfte ich eine Handvoll Salz und trug es auf den Körper auf. Ein tolles sanftes Peeling!

(Bild-Copyright SaLü-Salztherme Lüneburg)

Nach einem weiteren Duschgang lockte zum letzten Saunieren das Dampfbad. Dort fällt es mir leichter ins Schwitzen zu kommen. Abschließend drehte ich eine letzte Runde durch die Sauna- und Wellnesslandschaft. Ich entdeckte noch ein gemütliches feines Kaminzimmer, die Kosmetikabteilung, verschiedene Ruhebereiche und den Eingang zum Floatarium, sowie Relaxarium. Mir wurde erzählt, dass das Floating im Wasser mit etwa 25 % Solegehalt unter einem fantastischen Sternenhimmel in der Floatingmuschel stattfindet.

Ein letzter Tipp: Für „Geburtstagskinder“, ob Groß oder Klein gibt es an ihrem Ehrentage freien Eintritt in die Bade- und Saunalandschaft!

Daten des Kurzentrum Lüneburg Kurmittel GmbH
Uelzener Str. 1-5
21335 Lüneburg
Telefon: 04131 7230
Web: SaLü-Salztherme Lüneburg

Öffnungszeiten Bade- & Saunawelt: Montag - Samstag 10 - 23 Uhr, Sonn- & feiertags 8 - 21 Uhr

Nach meinem Besuch spazierte ich über den direkt angrenzenden Kurpark zum Gradierwerk. Wenn ich in dessen Nähe bin, schaue ich immer vorbei. Und sei es nur für ein paar kurze Atemzüge. Wie ich auch bei diesem Besuch wieder feststellte, das machen mehrere 🙂 Es ist bei jedem Besuch auch eine deutliche Wirkung in den oberen Atemwegen zu spüren.

Das Gradierwerk wurde vom Leiter und Direktor Otto Sachse im Jahr 1907 erbaut. 1977 und 2001 erfolgten Sanierungsarbeiten. Schon von Anfang an galt das Gradierwerk als Kureinrichtung in Lüneburg mit dem rund 25 % gewonnenen Soleanteil ohne zusätzliche Solekonzentration.

Gradierwerk Lüneburg

Das Reisig unterstützt das Zersprühen der Sole in feinste Tröpfchen in der Luft. Wohltuend für die oberen Atemwege und für den ganzen Organismus.

Der Kurpark im bunten Herbstkleid.

Wer Lust hat, Lüneburg zu erleben, für den gibt’s Lesestoff über die alte Salzstadt Lüneburg.

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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