Von Cambio Lüneburg zu Frederick & Piggeldi

Von Cambio Lüneburg zu Frederick & Piggeldi

… und wie die Zwei sich freuten. Das freudige „oink, oink“ war nicht zu überhören 🙂

Doch nun zum Anfang der Geschichte.

Vor einigen Wochen saß ich über der Planung zu einer Reise im Dezember. Mein Lieblingszug mit Heimatbahnhof Lüneburg wurde als Reiseende gebucht. Nachdem leider mein Hostal der ersten Wahl in Lüneburg über die Feiertage nicht geöffnet hat, suchte ich nach Alternativen. Die hätte es ab 55 € aufwärts gegeben, oder bei AirBnB ab 46 €. Allerdings mag ich die sehr unchristliche Ankunftszeit nachts gegen 1 Uhr niemandem zumuten, zum einen mich in eine fremde Wohnung mich aufzunehmen, noch nach Hause zu bringen. Hinzu kommt, dass ich seit einigen Jahren nicht mehr so gern mit Taxi fahre.

So lachte mich eines Tages eine Werbeanzeige bei Facebook von Cambio Carsharing an und ich war dafür dankbar. Bekannt war mir das Angebot, doch übertrug ich es nicht auf meine Situation. Aber dafür passt es perfekt!

Regelmäßig brauche ich kein Auto, da ich im Home-Office arbeite und alles am Wohnort nutzen kann, mit E-Bike fahre oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin. Ausgenommen waren bislang Abendveranstaltungen oder besondere Besuche eines Konzertes, etc. Doch damit ist jetzt Schluss! die Kundenkarte von Cambio Carsharing

Nun habe ich die Cambio Kundenkarte und kann das Angebot der „Cambio Community“ nutzen. Wie mir erst im ausführlichen Gespräch im Kundencenter in Lüneburg noch einmal deutlich wurde, es ist in der Tat eine große Gemeinschaft, bei der man gegenseitig respektvoll darauf achtet, dass das Auto sauber, pünktlich, zum Mindest-Tankstand gefüllt am richtigen Platz steht. Falls dies nicht zutrifft, genügt ein Telefonat mit dem Service-Team von Cambio Carsharing. 24 Stunden an 7 Tagen die Woche.

Nachdem ich alle Formalitäten erledigt hatte, fuhr ich geradewegs von der Wichernstraße in Lüneburg über Rettmer nach Amelinghausen zurück. Spontan hielt ich beim Hofladen auf dem Hof Hartmann an. Heute passte das ganz gut und das sonnige Herbstwetter hielt weiterhin gut an.

Hofladen Rettmer - Hof Hartmann

Die Kürbisse waren dekorativ und schön präsent außen auf dem Wagen angebracht. Sie sind gerade zu Halloween ausgehöhlt in der Dunkelheit mit Kerzen ein faszinierender und beliebter Hingucker. Aber ich wollte auch in den Hofladen hineinsehen, was es momentan zu kaufen gab. Neben Brot, Eier, Kartoffeln und vielem mehr, lagen rotbackige Äpfel auf einer Steige, die mir ins Auge stachen.

zwei rotbackige Äpfel

Es lohnt sich dort vorbeizukommen, auch die Öffnungszeiten (täglich von 6 bis 22 Uhr) sind großartig, um die heimische Küche mit regionalen und saisonalen Zutaten zu bestücken.

Familie Hartmann hat derzeit aber noch ein ganz anderes Highlight zu bieten. Die mobilen Hühner hatte ich ja bereits mal an anderer Stelle erwähnt. Dennoch fand ich es wieder schön und wechselte für die Fotos die Straßenseite. Wie hübsch die Hühnerwagen aussehen! Davor ein großer „Vorgarten“ extra für die Hühner. Weitere Hühnerwagen sah ich auf meiner Weiterfahrt. Kann sie immer schön mitzählen, anhand der Nummern.

mobiler Hühnerstall

mobile Hühner

Es sind auf Hof Hartmann „Mitbewohner“ vor Ort, eine seltene und bedrohte Tierrasse, wie mir Wikipedia erzählt. Die Rede ist vom „Husumer Protestschwein“. Und weil aller guten Dinge Zwei sind, „wohnen“ zwei auf dem Hof, mit den schönen Namen „Frederick und Piggeldi„.

zwei Schweine

Wenn du das Glück hast und sie besuchen kannst, dann hör ihnen mal zu. Sie haben so viel zu erzählen. Anfangs waren sie ganz aufgeregt, als sie mich sahen. Da überschlugen sich die „oinks, oinks“. Nach und nach kehrte Ruhe ein und sie zogen von dannen.

Auf der Rückfahrt kam ich wieder an meiner „Lieblingsstelle“ vorbei vor Drögennindorf. Manchmal mag ich dieses kerzengerade Straßenstück nicht. Ein fotografisches Exemplar stelle ich hier mal ein.

die lange Gerade vor Drögennindorf

Aber irgendwie muss ich da durch und so dachte ich mir etwas aus. Ich beobachtete was rechts und links am Weg lag oder sah. So ignorierte ich den Blick auf die lange Zielgerade, die ab Mitte eine Steigung annimmt. Dabei überlegte ich mir auch einen anderen Nachhauseweg. Statt geradewegs von Drögennindorf nach Amelinghausen zurück, nahm ich den Abstecher über das Marxener Paradies nach Oldendorf/Luhe.

Da gab es am Feuerwehrhaus meinen obligatorisch letzten Becher Kaffee. Es ist ein sehr schön angelegter Platz, der einlädt sich ein wenig auszuruhen und an einem Tisch sich hinzusetzen.

letzter Schluck Kaffee

in Oldendorf Luhe beim Feuerwehrhaus

 

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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