Hamburg erleben – Von Elbphilharmonie bis Barclaycard Arena

Hamburg erleben – Von Elbphilharmonie bis Barclaycard Arena

Es war ein Sonntagvormittag in Hamburg. Bis zum großen Erlebnis am Abend in der Barclaycard Arena war genügend Zeit, doch war der Wunsch nach einem Besuch des Hafens, der Elbphilharmonie und der Speicherstadt Hamburgs so groß, dass ich geschwind die S-Bahn (S21) nahm und an der Station „Landungsbrücke“ ausstieg.

Siehst du „sie“ in der Bildmitte? 🙂

Eine mystische Stimmung lag über dem Hafenviertel. Neblig. Zahlreiche Besucher strömten entlang der Kaimauer, dazwischen laute Ausrufe „jetzt geht’s los zur nächsten Hafenrundfahrt, Tickets hier günstig kaufen!“. Unbeirrt des Geschehens ringsum war ich mit meiner Kamera tief versunken und ließ die Stimmung auf mich wirken.

Lächelnde Menschen, ganz in Silber, boten Rosen den Passanten an. Dazu spielte ein kleines Kofferradio. Doch als der Blick zu mir herüber schwenkte und man meine Kamera sah, drehte man mir sofort den Rücken zu. Nein, ich wollte nicht fotografieren. Es war nur ein so berührend schöner Moment, dass ich still da stand und nur beobachtete.

Hamburg erleben – Fotomotiv Elbphilharmonie

Schlendernd ging ich in Richtung Elbphilharmonie. Geschäftig fuhren an der parallel verlaufenden Hafenstraße unzählig Autos, als wäre es ein gewöhnlicher Arbeitstag. Rechts folgte ich dem Kopfsteinpflaster in die Speicherstadt. Es wurde stiller, allerdings nur kurz, denn viele Besucher standen vor dem prächtigen Bau der Elbphilharmonie in Schlangen. Achje, … da verging mir etwas die Lust auf die Auffahrt zum Aussichtsplateau, der Plaza. Aber, so meine innere Stimme, ich komme sicher wieder, und dann einmal unter der Woche. Vermutlich wird es da keine so langen Schlangen geben.

Die verwinkelten Gebäudeteile lockten für verschiedene Fotomotive. Die Bauzeit für dieses Prachtgebäude dauerte ca. neun Jahre (2007 bis 2016). In den oberen Etagen hat das Hotel The Westin Hamburg***** sein Zuhause.

Übrigens: Die Elbphilharmonie sieht im Miniatur-Wunderland ganz bezaubernd aus

Hauptsächlich zu kulturellen und musikalischen Veranstaltungen finden täglich mehrere tausend Besucher den Weg dorthin.

Was einem so links des Weges und vor den Füßen alles „begegnet“ …

Irgendwann musste ich mich nun doch von dem faszinierenden Gebäude wieder trennen und bog in den „Sandtorkai“ und weiter in den Dammtorkai ein. Menschen zauberten mit Seifenwasser riesige Seifenblasen. Lächelnd blieb ich davor stehen, irgendwie lag da ein Zauber in der Luft, der mich an meine Kindheit erinnerte … Die Seifenblasen zogen still und leise durch die Luft, schimmerten in bunten Farben und irgendwann, achje, ja irgendwann stießen sie gegen einen Gegenstand oder zerblatzten von alleine in der Luft … Doch für den Augenblick waren sie unvergesslich schön!

Der Dammtorkai wuchs in den vergangenen Jahren zu einem ansehnlichen und schönen Promenadenweg. Lädt zum Flanieren, Sitzen, Staunen und Entspannen ein.

Von der Speicherstadt an die Binnenalster

Es war Zeit für einen Kaffee. Ein Schluck, und schon lief es wieder besser. Macht auch gleich mehr Spaß, hat man doch ein tolles Fotomotiv 🙂

Über die Willy-Brandt-Straße hinüber, einige Seitengassen und den Rathausplatz querend, dann stand ich da, am Jungfernstieg und der Binnenalster! Wie lange das her war, als ich das letzte Mal im Hotel Europäischer Hof in der Kirchenallee übernachtete und tagsdarauf in den Urlaub flog … es wird Zeit, alte Fotoalben durchzusehen.

Langsam war es an der Zeit, den Stadtbummel zu beenden und zurück zur Unterkunft in den Ortsteil Eidelstedt zu fahren. Zum Event am Abend suchte ich mir eine naheliegende kleine Pension, um nur eine Station mit der S-Bahn nahe der Barclaycard-Arena zu wohnen. Im Gästehaus Picklapp fand ich eine schlichte Übernachtungsmöglichkeit.

So ging’s zum Hauptbahnhof Hamburg und mit der S-Bahn in Richtung Eidelstedt, ca 25 Minuten Fahrzeit.

Show der Superlative in der Barclaycard Arena Hamburg

Der eigentliche Anlass meines Besuches von Hamburg, ja dazu bestellte ich elf Monate zuvor ein Ticket zu einem Konzert. Nicht irgendeines. Zumindest für mich. Ende Oktober 2016 startete der Ticketverkauf für Stadiontournee 2017 / 2018 von Helene Fischer. Bislang war ich noch nie bei einem Konzert von Helene. So war es Zeit, nachdem ich so nah nun an Hamburg wohne, den Traum wahr werden zu lassen. Der 24. September 2017 abends wird mir lange in Erinnerung bleiben.

Die über dreistündige Show bot feinste Akrobatik, ein künstlerisch-exzellentes Bühnenbild, ein gekonnt bunter Mix aus alten und neuen Songs der Ausnahmekünstlerin.

Helene Fischer ist trotz ihrer großen Popularität aus meiner Sicht immer bodenständig geblieben. Sie ist für andere da. Sie singt und spielt für das Publikum. Ein Star, der außergewöhnlich ist, aber genauso ein Mensch wie du und ich.

Und jetzt für alle Fans von Helene Fischer, aus ihrem ‚Official-YouTube-Kanal‘, der aktuellste Song „Achterbahn“.

Die Barclaycard-Arena in Hamburg war ausverkauft laut Medienberichten, sowie sämtliche zuvor und nachfolgenden Konzerte. Das zeigt die Liebe von Helene Fischer zur Musik, zu den Menschen und zu ihren Fans.

Da ich sehr zeitig in der Arena war, konnte ich mitverfolgen, wie hilfsbereit, freundlich und serviceorientiert das Personal der Barclaycard-Arena war. Man hatte den Eindruck, sie freuten sich selbst auch auf den Star des Abends.

Hamburg erleben, vor der Barclaycard Arena in Hamburg zum Helene Fischer Konzert

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

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