Mit E-Bike von Lüneburg nach Zürich – ERGO Award #MeinWeg

Mit E-Bike von Lüneburg nach Zürich – ERGO Award #MeinWeg

Von einem Neubeginn im Doppelpack und der Wunscherfüllung ist mein Weg gekennzeichnet. Rückblickend könnten im Detail noch weitere Neuausrichtungen beschrieben werden. Die sicher jeder in seinem Leben kennt. Ein Umzug, eine neue Arbeitsstelle oder der Start ins Berufsleben.

Mein wichtigster Neustart war der Umzug aus Süddeutschland in den Norden, genauer gesagt in die Lüneburger Heide.

Mit meinem Beitrag – mit E-Bike von Lüneburg nach Zürich – nehme ich am ERGO Award #DeinWeg teil. Hier schreibe ich dir von meinem Vorhaben und vielleicht ist meine Geschichte für dich eine Inspiration, dir auf deinem Weg es tagtäglich so schön im Leben zu machen, dass du erfüllt, zufrieden und glücklich bist. Also los geht’s mit #MeinWeg!

Ein Neubeginn Nr. 1

Als ich am 15. Januar 2016 meine Wohnung in Kelheim verlassen habe, fuhr ich abends mit dem Zug von Saal an der Donau über Ingolstadt nach Lüneburg. Spannend war die Planung und Durchführung dieser großen Aktion, dass am letzten Tag alles minutiös klappt. Da gab es Tage und plötzliche Nachrichten, die mich emotional sehr bewegten.

Aber nichts bereue ich, keinen einzigen Tag. Es begann ein neues Leben.

Schon während der Umzugsphase hatte ich einen Wunsch: Ein E-Bike.

Vom Wunschtraum zum Plan: E-Bike-Tour quer durch Deutschland

Mit diesem wollte ich die Lüneburger Heide erkunden. Mein Traum rutschte gefühlte Kilometer weit in die Ferne, als ich mir meinen linken Arm brach und am rechten Fuß mit einem Bänderriss mehrere Wochen mich in Geduld üben mußte. Eine Zeit, in der ich manchmal nicht wußte, ob der Arm überhaupt wieder „einsatzfähig“ ist.

Beharrlich hielt ich an dem Bild von meinem E-Bike fest. Und als es nach einigen Besichtigungen in Lüneburgern Bike-Geschäften Ende April 2017 endlich soweit war, fühlte ich mich wie eine Schneekönigin, als ich die erste Strecke im Schneegraupel von Lüneburg nach Amelinghausen fuhr.

Einmal E-Bike, immer E-Bike.

Ich liebe diese Art der Bewegung und fahre wesentlich mehr Kilometer, als mit einem herkömmlichen Rad. Und das einfach so mal zwischendurch.

Mit E-Bike von Lüneburg nach Zürich

Während der vergangenen Monate erwachte der Traum zu einer „E-Bike-Tour von Lüneburg nach Zürich“. Eine Strecke von etwa 1000 km. Und wenn ich im Schnitt 50 – 60 km pro Tag fahre, dann schaffe ich das rein rechnerisch in etwa 20 Tagen. Hinzu kommen Zeiten, in denen ich blogge, für meine Kundenprojekte arbeite oder auch mal eine City genauer unter die Lupe nehme. Daher setze ich einen Zeitrahmen von etwa vier Wochen.

Warum Zürich?

Inspiriert zu diesem Vorhaben, und überhaupt seinem Herzensweg zu folgen, sei es noch so verrückt, kam mit Unterstützung einer lieben Freundin aus der Schweiz.

Ich liebe die Schweiz und fahre sehr gerne die Zugstrecke mit dem ICE nonstop Lüneburg – Zürich – Lüneburg. Bei meiner letzten Fahrt im Juli 2017 dachte ich leise in mir, das wäre auch mal schön, mit dem E-Bike hier entlang zu fahren. Im Dezember 2017 ist es wieder soweit, dann geht’s mit dem Nonstop-ICE in die schöne Schweiz!

Konkreter gestaltete sich die Organisation und Verwirklichung meines Vorhabens im November 2017. Einige Wochen zuvor veröffentlichte ich den Hinweis auf meinem Reiseblog Sonnenfernweh.

Den 16.11.2017 vergesse ich nie! Ich verkündete mein Vorhaben auf meiner privaten Facebook-Seite.

Den Tag danach nutzte ich für eine Ausfahrt nach Soltau, die Sonne lachte so herrlich vom Himmel und solche Tage sind gezählt. Da „muss“ man die Arbeit in die frühen Morgen- und späten Abendstunden verlegen. Während der Tour schmiedete ich in Gedanken Pläne zur Umsetzung.

Auch eine wichtige Frage stellte ich mir, wie kann ich etwa vier Wochen finanziell diese Zeit überbrücken. Laufende Kosten für Wohnung und Beruf schlagen monatlich mit einer gewissen Summe zu buche. Die derzeitigen Einnahmen decken diese aktuell etwa zur Hälfte. Es gibt Erspartes aus den anderen Monaten, klar. Um ehrlich zu sein, lebe ich dennoch sehr ruhig. Denn ich weiß, es werden wieder andere Zeiten kommen. So war es schon sehr häufig in meinem Leben.

Ein Neubeginn Nr. 2

Nach meinem Start im Februar 2017 in die volle Selbständigkeit im Bereich Social-Media-Marketing und Webdesign lief es bis Anfang Oktober sehr gut. Und ja, es war mir klar, es gibt als Selbständige auch mal andere Zeiten. Dafür nutze ich die Zeit aktiv für Akquise, zur Weiterentwicklung meines Leistungsangebotes, zur Vorbereitung des E-Bike-Traumes, für Training und nehme mir Zeit zur Zahn-Behandlung. Glücklicherweise bin ich da in sehr guten Händen. So ist es dort immer eine entspannte Zeit. Und wenn man vom Laptop mal weg ist, sich mit angenehmen Menschen umgibt, fliegen neue Ideen und Inspirationen quasi von alleine einem zu.

So war es auch mit dem Hinweis zum ERGO Award, der mir am Abend nach meiner Soltau-Tour bei Arbeiten zu Facebook-Kundenprojekten begegnete.

Gutes Tun für andere

Ein weiterer Herzensgedanke wurde mir während der vergangenen Tage klar, ich möchte mit den erfahrenen Kilometern anderen Menschen etwas geben, denen es gesundheitlich nicht so gut geht. Ich denke an Menschen mit einer Diagnose einer unheilbaren Krankheit. Als nahestehende Angehörige einer am Pankreaskarzinom Erkrankten, habe ich über ein Jahr miterlebt, welche Tiefen und gemeinsam erlebten kleinen Höhepunkte es bei dieser Art der Tumorerkrankung gibt. Es waren emotional tiefgehende Momente!

Es ist über 10 Jahre her. Und ich möchte keine einzige Erfahrung davon missen und bin für vieles dankbar. Für mein Leben, und dass es diesen Menschen in meinem Leben gab.

Aber es hat sich danach vieles verändert. Es gab Tiefen, und diese brachten mich näher zu mir. Danach wandelte sich wieder das Blatt und es ging den Berg nach oben.

Um die weitere Erforschung dieser Tumorart zu unterstützen, gedenke ich eine Kompetenzstelle im Großraum Hamburg finanziell zu unterstützen, nach Abzug meiner Kosten.

Zusätzlich zur Verwirklichung des Traumes will ich den Weg der Selbständigkeit weiter ausbauen, mehr den Fokus auf die Content-Erstellung, der Fotografie, dem Arbeiten von unterwegs mit meinem E-Bike und meiner Blogger-Leidenschaft nachgehen. 

Mit meinem E-Bike erledige ich Fahrten, die jemand anderes beispielsweise per PKW durchführt. Zu Terminen oder Zahnarztbesuchen in Lüneburg nutze ich vorzugsweise das E-Bike (oder bei stürmischem Wetter den öffentlichen Nahverkehr des HVV).

Der Unterschied vom E-Bike zum gewöhnlichen Rad ist enorm. Selbst bei Nutzung der einfachsten Unterstützung, dem „Eco“. Ich schätze mich als sportlich ein, jetzt nicht unbedingt als Rennradfahrerin, aber für Freizeitsport durchwegs gut „tauglich“. Zum anderen würde ich mit einem Rad ohne Akku im November nicht mehr fahren. Genauso wenig bei windigem Wetter.

So ist eine Tour mit dem E-Bike eine nachhaltige, umweltfreundliche und entschleunigende Form des Reisens, zum Vorteil der Gesundheit. Bewegung an der frischen Luft, ist eines der besten Mittel gegen Tiefs und zur Vorbeugung von Krankheiten. Hinzu der positive Effekt für den Umweltschutz.

Mit E-Bike Umwelt nachhaltig schonen

Mit meiner E-Bike-Tour möchte ich die Aufmerksamkeit auf den nachhaltigen und umweltfreundlichen Tourismus in Deutschland lenken. Dazu werden die Blogbeiträge während der Tour und auch im Vorfeld aufmerksam machen. Es werden die Angebote unterwegs getestet und mit Bildern / Beiträgen über die sozialen Netzwerke veröffentlicht. Auch Übernachtungsbetriebe werden je nach verfügbarer Zeit erwähnt.

Ich danke im Voraus für eine breite Unterstützung und freue mich sehr auf diese einmalige Tour mit E-Bike quer durch Deutschland in die schöne Schweiz!

Das Ziel: Der Zürichsee!

Zürich Ziel der E-Bike-Tour von Lüneburg zum Zürichsee

Da stand ich im Juli 2017 mit vielen neuen Impulsen und wußte, im nächsten Sommer komm‘ ich wieder!

Unterdessen wurde der Berufe, Bildung und Karriere-Blog, Berufebilder, auf mich aufmerksam und berichtete zu meinem Vorhaben.

Alle Fotos mit mir fotografierte die ehemalige Amelinghauser Heidekönigin 2015, Victoria Glaser, an einem wunderschönen Ort in der Oldendorfer Totenstatt nahe meinem Wohnort, dem Heidedorf Amelinghausen.

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens.

Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand.

Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de – freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.