Maritimes Flair in außergewöhnlicher Location in Hamburg | IMMH

Maritimes Flair in außergewöhnlicher Location in Hamburg | IMMH

Die Trillerpfeife ertönt, der Schiffsjunge zwängt sich aus seiner Hängematte in der Kajüte und sprintet hoch an Deck zur offiziellen Arbeitseinteilung. Ein Deck höher singen Matrosen beim Ausrollen des Segels, das Abenteuer an Board des Großseglers beginnt …

Einblick in eine Kajüte an Deck

Kaispeicher Hamburg – weltweit einzigartige Privatsammlung von Peter Tamm

Mit dem Begriff „Maritim“ zaubert es Bilder von Hamburg, dem Traumschiff, entspannt wellnessen und wohnen neben dezenter Hafendekoration. Verträumt schweift der Blick von der Elbphilharmonie über den Hamburger Hafen.

Hafen Hamburg - Musicaltheater

Wo findet man sonst so liebevoll nachgebaute Details zur Seefahrt, Navigation und Kommunikation auf See, der Marine, zu Großseglern, dem Leben an Board, den Miniaturmodellen, und vielem mehr? Detaillierte Informationen und anschaulich präsentiert das Internationale Maritime Museum Hamburg (IMMH) eine einzigartige Privatsammlung auf 10 Decks für große und kleine Seefahrer. Das zehnte Deck nutzen Interessierte für eigene Veranstaltungen und dient als außergewöhnliche Location.

Das IMMH vereint die Vielfalt der Transport-, Beförderungs- und Verteidigungsmittel auf hoher See weltweit. Von nostalgischen Dampfern, modernen Kreuzfahrtschiffen, bis Cunard und Queen Mary II.

Bei weiter Aussicht über die Hansestadt Hamburg verweilt man entspannt zu Tagungen oder Seminaren hoch oben auf Deck 10 oder den tiefergelegenen Eventräumlichkeiten (keine Sorge, ein moderner Lift bringt Besucher sicher in jedes Stockwerk!). Das Internationale Maritime Museum Hamburg bietet verschiedene Konferenzräumlichkeiten zu individuellen Servicepaketen.

Tagen in außergewöhnlicher Location

Wenn das Brautpaar zur Hochzeitsfeier einlädt, der Unternehmer seinen Mitarbeitern ein Essen zum erfolgreichen Projektabschluss spendiert oder eine Familienfeier ansteht, das Museumsgebäude bietet ideale Voraussetzungen für gelungene Events, mit kulinarischen Highlights der angeschlossenen Gastronomie im Untergeschoss oder der einzigartigen Möglichkeit für einen Besuch des Museums außerhalb gewöhnlicher Öffnungszeiten (Open House).

Wer lotst geschickt ein Unternehmen sicher durch seinen Hafen?

Eine einmalige Möglichkeit bietet das Maritime Museum allen Liebhabern von großen Containerschiffen an, die jemals davon träumten, selbst als Kapitän oder Schiffsführerin zu navigieren. Zu speziellen Zeiten steht den Museumsbesuchern an der Schiffsbrücke Fachpersonal zur Seite, damit der Schiffsführer sicher das riesige Schiff durch den Hafen lotst. Eine spannendere Attraktion kann kaum ein Unternehmen seinen Geschäftspartnern oder Mitarbeitern zwischen einem Meeting oder Incentive bieten.

Spürst du die salzige Seeluft auf der Haut?

Auch an die Kleinen ist gedacht, so ist aufgrund der unglaublichen Größe des Museums ein mehrstündiger Aufenthalt für Geburtstags-Piraten und Prinzessinnen ein aufregendes Abenteuer. Ausgebildetes Fachpersonal führt die Kindergruppe in Begleitung der Eltern zu spannenden Erlebnissen auf hoher See.

An Mitmachstationen lädt das Internationale Maritime Museum Hamburg zu kindgerechten Aktionen ein, ob Knoten knüpfen, Seemeilen berechnen oder das große Steuerrad drehen.

Als Seemann oder Seepiraten genießen die Kleinen ihren Jubiläumstag und die Geburtstagsfete mit Freunden im Museum. Das bleibt bei den Kindern sicher ein unvergessliches Erlebnis.

Im Juni 2008 wurde der zehnstöckige Bau des Museums nach längerer Sanierungsphase im Kaispeicher B eröffnet. Seitdem zeigt das Museum die weltweit einzigartige Privatsammlung der Stiftung und des Gründers Prof. Peter Tamm. Abwechselnde Ausstellungen erweitern dem Besucher Einblicke in die Geschichte der Seefahrt.

Bei meinem Besuch Mitte Januar 2018 faszinierte mich die hohe Dichte der Themenvielfalt, die großartigen Nachbauten historischer Großsegler und mit jedem Betreten eines neuen Decks war mir, als käme ich nie oben an. Irgendwann auf Deck 8 fragte ich eine Aufsichtsperson etwas aufgelöst, „das Museum ist so fantastisch, aber sagen Sie doch bitte, wie viele Stockwerke gibt es überhaupt?“ Freundlich wurde ich angelächelt und man klärte mich über die 10 Decks auf, wobei Deck 10 ausschließlich für Events genutzt wird. „Puh, dann war ich nun doch schon fast am Ende angekommen“, aber es sah noch nicht ganz danach aus, denn die Decks waren in sich manchmal unterteilt. So dass es nach meinem Ansehen nach ein verwinkeltes Zwischendeck gab.

Das Deck 9 bot mir spannende Einblicke in die Seefahrt aus Miniatursicht. Hier sah ich Miniaturmodelle von großen Kreuzfahrtschiffen und Großseglern.

… erinnerte ein wenig an das in der Nähe gelegene Miniatur-Wunderland Hamburg.

In der großen Ausstellungsfläche verlor sich mein Blick sehr ins Detail. Wie viel Stunden an Arbeit an dieser Miniaturlandschaft wohl gearbeitet wurde?

Knotenkunde im IMMH

Beeindruckt war ich von der Vielfalt an verschiedenen Knoten. Unglaublich, was ein junger Schiffsmatrose lernen darf …

Für Kinder wurde ein eigener Bereich eingerichtet für das Ausprobieren und Knoten.

Woher kommen eigentlich die Materialien für einen Knoten und welchen Knoten nutzt man wofür? Auch dazu las ich interessiert die Herstellung und Verwendung nach.

Immer wenn der weißbärtige Matrose in seinem blauen Matrosenanzug zu sehen war, ist es ein interessant gestalteter Bereich für Kinder, und natürlich auch für die Großen.

Wer misst exakt die Seemeilen? Ein Test für Groß und Klein.

Eines meiner Lieblingsmotive mit Sehnsuchtsgarantie nach Seeluft, langen Strandspaziergängen und Weitblick, ist ein Leuchtturm.

Sehenswert ist die Galerie im Hintergrund. Im übrigen findet der Besucher im gesamten Museum zahlreiche Gemälde.

Liebe Zeichnerin, lieber Maler, wenn du dein Handwerk liebst, lohnt sich mal der Blick ins Maritime Museum. Bin gespannt, wie es dir gefällt.

Damit alles auf hoher See auch seine Ordnung hat und ein Segler in seiner Wasserstraße sicher vorwärts kommt, heißt es für einen Matrosen das 1 x 1 der Seefahrt zu lernen, das Flaggenalphabet.

Mein Samstagmorgen startete ich bereits sehr früh, denn in der kleinen Unterkunft roch es alles andere als nach klarer Seeluft. So zog ich frühmorgens schon los, besuchte die großen Möwen an der Binnenalster und ließ mich von ihnen mit einem heißen Kaffee in der Hand zur Außenalster führen. Über einige Umwege und Abstecher erreichte ich nach 10 Uhr das Museum. Pünktlich nach Öffnung.

Der „Durchschlupf“, um von der Binnenalster zur Außenalster zu Fuß zu kommen.

Nachmittags zog es mich weiter nach Hause. Der Metronom nach Uelzen mit Stopp in Lüneburg fuhr eben ein. Gerade noch Zeit von der Empore ein Foto zu machen. Die Dachkonstruktionen einiger Bahnhöfe fasziniert mich immer wieder aufs Neue …

Fakten

Internationales Maritimes Museum Hamburg
 Kaispeicher B
 Koreastraße 1
 20457 Hamburg

Web Museum: http://www.imm-hamburg.de/
Web Events: http://www.imm-events.de

 

Offenlegung Blogger-Codex: Im Rahmen dieses Blogbeitrages wurde der Eintrittspreis erlassen. Doch mindert es in keinster Weise meine Euphorie. Es ist in der Tat ein einzigartiges Museum, welches ich in solch großer Vielfalt noch nie sah.

Authored by: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald