Bad Bevensen: Kurstadt und Ausflug mit E-Bike

Bad Bevensen: Kurstadt und Ausflug mit E-Bike

Bad Bevensen – die Kurstadt im Radfahrerparadies und Landkreis Uelzen – lockte für einen Fahrradausflug.

Im schönen Sonnenschein führte die Tour frühmorgens mein E-Bike und mich über Drögenindorf, Betzendorf nach Barnstedt. Rund 10 km waren bereits am Tacho.

Anstatt wie tags zuvor in Richtung Velgen rechts abzubiegen, folgte ich geradeaus dem Radweg über Beverbeck, Addenstorf und Seedorf mit Ziel Bad Bevensen.

Wie gerade erwähnt, hatte ich etwa 24-Stunden zuvor bereits die Idee, die Kurstadt mit Rad zu besuchen. Doch bei Velgen war es eine so schöne Landschaft und ein sehr guter Radweg, dass ich trotz guter Beschilderung mich etwas mehr der Stimmung hingab und in Richtung Süden nach Ebstorf fuhr. Da wurde ich überrascht: Ein Ort namens „Klosterflecken Ebstorf“ lag in beschaulicher Ruhe, unter bedecktem Himmel und entpuppte sich als hübsches Heidedorf mit Klosteranlage.

Klosterflecken Ebstorf

Auf dem Weg zwischen Betzendorf und Barnstedt

Nach einem kurzen Kaffeestopp, dank meiner Thermoskanne, und einem Blick auf meine Tourplanung in Komoot, entschied ich mich für die Rückfahrt über Hanstedt I, Wriedel und Rehlingen nach Amelinghausen zurück. Mein Rad wollte nach einer längeren Tour mal wieder den Putzlappen, den Kettenreiniger und das Kettenöl sehen.

So kannte ich mich aufgrund der eben geschilderten 49 km Tour vom Vortag im Fahrradparadies und Landkreis Uelzen etwas aus. Am Tag des Besuches von Bad Bevensen und Bienenbüttel kam ich zeitig und rasch vorwärts. Dem anfangs kühlen Gegenwind trotzte ich und fuhr wieder über Barnstedt. Vor Addenstorf stoppte ich abrupt ab, da standen zwei Rehe im Feld! Ob sie sich schnell fotografieren ließen? Schon sprangen sie davon, während ich meinen Daumen auf den Auslöser an der Handykamera drückte. Schöne und grazile Tiere sind sie, die Rehe! Mögen sie sich immer gut fern halten von schnellen Autos und Motorrädern.

Mich überholt ja niemand so leicht, doch erfuhr ich auf dieser Strecke durch einen abwertenden Kommentar, dass manche Rennradfahrer eine E-Bike-Fahrerin eher belächeln. Über diese Abwertung ärgerte ich mich ein wenig. Aber ließ mir meine gute Laune über den sonnigen Tag und die schönen Ausblicke auf gelbe Butterblumenfelder nicht nehmen.

Kurz vor Seedorf wußte ich noch nicht, dass ich bald an meinem Etappenziel war. Als ich um die Ecke bog stand auf dem Schild, 5 km bis Bad Bevensen. Toll! Das lief einwandfrei und flott dahin.

Nach dem Ortsschild lag rechterhand ein Einkaufsmarkt, geschäftig schoben Käufer Einkaufswagen hin und her. War heute verkaufsoffener Sonntag in Bad Bevensen? Schlau wurde ich erst, als ich auf vorbeifahrenden Schildern von verkaufsoffenen Sonntagen in den Sommermonaten las. Ich nutzte die Gelegenheit für den kleinen Einkauf von frischem Wasser und Bananen. Beides ist mir das allerliebste auf meinen Touren.

Danach radelte ich durch die gepflasterte Innenstadt mit ihren bemerkenswert schönen Backsteinhäusern zum Kurpark.

Nach dem kurzen Abstecher am Elbe-Seitenkanal machte ich mich auf die Weiterfahrt nach Bienenbüttel.

Knapp 30 km zeigte der Tacho bis Bad Bevensen. Weitere 12 km nach Bienenbüttel las ich auf dem Wegweiser für Radfahrer. Über Jelmstorf radelte mein Bike geschwind auf einem angenehmen Radweg.

Bienenbüttel, eher ein verschlafenes Heidedorf, mit wenig besuchten Straßencafés, einer Kirche und der beliebten Zugstrecke Hamburg – Lüneburg – Bienenbüttel – Bad Bevensen gelegen, wirkte ländlich, dennoch gut angebunden im Landkreis Uelzen.

Die 66 km lange Tour beendete ich über die bekannte Rückstrecke. An Barnstedt vorbei, durch Betzendorf und Drögennindorf war ich wieder in der heimischen Samtgemeinde Amelinghausen. Doch so ein Abstecher in die Samtgemeinde Illmenau und dem fahrradfreundlichen Landkreis Uelzen will ich bald wiederholen.

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

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