Auf der Suche nach der Luhequelle

Auf der Suche nach der Luhequelle

Schon vergangenes Jahr entdeckte ich bei Radtouren mit meinem E-Bike den Wegweiser zu den Luhequellen. Er steht knapp drei Kilometer vor Bispingen und weist rechts ab, von Amelinghausen kommend in Fahrtrichtung Bispingen.

Da ich für eine Halbtagestour an diesem Tag große Lust hatte die Luhequelle zu entdecken, machte ich mich auf die Suche. Zuerst fuhr ich den Fahrrad-Wegweisern nach. Doch irgendwann außerhalb Bispingen verlor ich die Spur. Rechts blieb in Erinnerung das bekannte Snow Dome Bispingen. Markant ragte das Ganzjahresskizentrum aus blühenden Feldern hervor.

Bevor ich lange nach Wegweisern suchen wollte, nahm ich meine App Komoot zur Hand und folgte dem Flusslauf auf der Karte, bis er endete. Nach Bispingen in Richtung Soltau sah ich auf der Landkarte zwei größere Seen. Das müsste also die Quelle der Luhe sein!

Schnell nahm ich diesen Punkt als Ziel meiner Strecke mit auf und radelte weiter. Einmal quer durch Bispingen und dem Fahrradweg nach Soltau folgend, hörte ich in der Ferne schon die Autobahn.

Mein Ziel kam näher, links bog ich in eine lange kerzengerade Straße. Nach dem Überqueren von Bahngleisen entdeckte ich endlich wieder einen Radwegweiser mit Hinweis „Luhequellen“! Wie schön!

Nur noch wenige hundert Meter zur Luhequelle!

Bog rechts ab und stieg vom Rad. Ein verwunschener Wanderweg führte durch den sehr trockenen Wald. Seit langem hatte es nicht mehr geregnet und alles roch intensiv nach Kiefern. Ich mag den Duft sehr und er weckt angenehme Erinnerungen in mir. Nach etwa 300 m kamen weitere Schilder, „Luhequelle 200 m“.

Eine Tafel erklärte den Ursprung der Quelle. Nach ein paar Schritten über einen Wanderweg lag rechts von mir ein kleiner Tümpel. Da war sie also, die Luhequelle. Nur wenige Schritte oberhalb entdeckte ich noch einmal eine kleine Wasseransammlung, hier das zweite Wasserbecken, das auf meiner Komoot-App auch zu sehen war. Schön, angenehm war es da, mal abgesehen vom Autolärm der nahen Autobahn. So unscheinbar, dass in diesen beiden Wasserstellen der kleine Fluss, die Luhe, entsprang, die durch die Samtgemeinde Amelinghausen bis nördlich in Winsen/Luhe in die Illmenau und danach in die Elbe fliesst.

Als Rückweg entschied ich mich für die Stichstraße in Richtung Steinbeck/Luhe, und weiter für den Radweg entlang der B209 an den Rehrhofer Heideflächen vorbei zurück nach Amelinghausen.

Nach 48 km war die abwechslungsreiche, meist auf asphaltierten Straßen zu Ende.

Autorin: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

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