Netzwerk mit Mehrwert und Nachhaltigkeit – FinV Hamburg

Netzwerk mit Mehrwert und Nachhaltigkeit – FinV Hamburg

Netzwerke sind beliebt. Netzwerke fürs Business, für Frauen oder zum Kontakten. Jede Stadt hat sie. Am Heidedorf ist es der Heideblütenfestverein, der Schützenverein oder die Landfrauen.

Netzwerke unterscheiden sich. In der Ausrichtung, dem Ursprungsgedanken und mit den NetzwerkteilnehmerInnen.

Unter (meinen) den Perlen an Netzwerken lernte ich im Januar 2019 FinV kennen. FinV steht für Frauen in Verantwortung. Frei von mir interpretiert steht Verantwortung für den Einsatz im sozialen Bereich. Gemeinsame Treffen, gegenseitiges Unterstützen, Austauschen und mit Aktionen etwas Bewegen.

Gemeinsam mehr bewegen und Gutes fördern

FinV ist weder ein Verein noch Verband und erhebt keine Mitgliedsgebühren. Mit der Teilnahme an Veranstaltungen fühlt man sich der gelebten Wertekultur verbunden und lebt diese im persönlichen Umfeld. FinV unterstützt Projekte für psychosozial belastete Menschen.

Frauen in Verantwortung Regionalgruppe Hamburg

Gemeinsam engagieren sich bei FinV Frauen, ob selbständig oder angestellt, für einen Mehrwert und eine sinnvolle Veränderung in unserer Gesellschaft.

Die Irena-Sendler-Stadtteilschule backt „Plätzchen für dich“

Der Zusammenschluss der Frauen in und um Hamburg basiert auf Freiwilligkeit. Aber auch an der Freude am Tun. Gemeinsam kann man mehr erreichen und bewegen. So schaffte es die FinV Regionalgruppe Sponsoren für die Aktion „Plätzchen für dich“ zu finden. Konnte auf gute Kontakte zurückgreifen und war für das Drumherum dieser Aktion zuständig.

Der Schwerpunkt und die Koordination lag auf der Irena-Sendler-Stadtteilschule in Hamburg-Wellingsbüttel. Sie organisierte den Hauptakt für die Plätzchen für rund 500 obdachlose Menschen, diesen einen Funken an Freude und Mitgefühl zu schenken.

500 Verkäufer vom Hinz & Kuntz-Verlag, obdachlose und wohnungslose Menschen feierten am 4. Dezember 2018 ihre Weihnachtsfeier und die Keks-Tütchen der Aktion „Plätzchen für dich“ überreichte man als kleine Zugabe.

FinV-Frauen, SchülerInnen und LehrerInnen der Irena Sendler Stadtteilschule kneteten eifrig Keksteig. Rollten den Teig aus, formten mit kleinen und großen Händen liebevoll Kekse. Gezählt hatte man in der Weihnachtsbäckerei rund 2.500 Kekse. FinV Frauen tüteten einen ganzen Tag für 500 Menschen ohne Wohnung die Plätzchen ein. Selbstgebastelte Sterne der Schülerinnen und Schüler durften bei diesen süßen Köstlichkeiten nicht fehlen. Das Hamburger Abendblatt berichtete zu dieser Aktion, die bereits zum fünften Mal stattfand.

Ein Live-Video auf der Facebook-Seite von FinV zeigt interessante Einblicke von der Weihnachtsfeier.

Weitere Aktionen der „Frauen in Verantwortung“

Der Elternkurs „Sicherer Hafen“ der BerndtSteinKinder Stiftung

Wo und wann können wir ansetzen, um Kindern in Hamburg Gutes zu tun? Immer. Zu jeder Zeit. Wichtig ist es von Anfang an. Schon während der Schwangerschaft und in den ersten Monaten nach der Geburt werden die Weichen für das ganze Leben des Kindes gestellt. Damit ein Neugeborenes in einem warmen, nährenden Elternhaus seelisch und körperlich gesund aufwachsen kann.

Vera Berndt initiierte als Stiftungsgründerin und FinV-Frau die BerndtSteinKinder Stiftung in Hamburg. Frauen des Netzwerkes FinV unterstützen und beteiligen sich regelmäßig an Aktionen der BerndtSteinKinder Stiftung. FinV sammelt Spenden, damit der Elternkurs „Sicherer Hafen“ kostenlos in Hamburger Brennpunkten angeboten werden kann. Der „Sichere Hafen“ bietet jungen Eltern Unterstützung in ihrer neuen Rolle und mit ihren Kleinen. Die Kinder in Hamburg können mit dem Elternkurs eine sichere Bindung entwickeln. Die jungen Eltern lernen die Bedürfnisse ihrer Babys zu erkennen, ihre Signale zu verstehen und sie feinfühlig zu versorgen. Die Feinfühligkeit der Eltern und eine sichere Bindung können schützen vor Missbrauch und Gewalt.

Vera Berndt von der BerndtSteinKinder Stiftung – Fotografin © Martina van Kann

Fotoshooting im Altenheim

Zu besonderen Fotoaufnahmen und Momenten lud FinV Hamburg Menschen im Altenheim ein. Liebevoll versorgten Visagistin, Fotografin und Frauen des Netzwerkes die Menschen bei der Begleitung vor der Kamera: Das Fotoshooting im Altenheim.

Gemeinsam feiern

Ein großes Highlight im Jahr 2019 ist das geplante Sommerfest in Berlin. Drei Regionalgruppen feiern gemeinsam einen Tag lang. Die Regionalgruppen aus Hamburg und Hannover bereichern mit ihrer Frauenpower die Energie der Berliner FinV-Frauen Ende August 2019.

Ich überlege beim Tippen der Zeilen, ob ich das nach dem Heideblütenfest in Amelinghausen mit meinem E-Bike zeitlich schaffe, pünktlich bis 31. August 2019 in Berlin einzutreffen. Um mein Vorhaben im Anschluss weiter zu folgen, entlang Flüssen zu fahren. Da bietet sich in Berlin die Spree ausgezeichnet an. Im weiteren Verlauf zur Elbe radeln, um dann gen Norden bis Bleckede dem Elbverlauf zu folgen. Ab Bleckede ist es nur noch ein Tagesritt auf meinem Fahrrad bis Amelinghausen zurück.

Wie kam ich zu FinV?

Von Stephanie Wagner verfolge ich seit geraumer Zeit die Beiträge in Facebook. Mit Sonja Allmaras-Bayerl leitet sie die Regionalgruppe FinV Hamburg.

Steffi Wagner Hamburg

Stephanie Wagner – Positionierung & Markenberatung

Anfang 2019 las ich vom Neujahrslunch in der Villa Heine in Hamburg. Darunter kommentierte Sabine Dinkel, dass es ihr „Tag für Schorle“ ist. Sie schrieb weiter, „dass sie dafür eventuell „schorlefrei“ nimmt“ (zu schorlefrei folgt unten mehr). Ich meldete mich binnen Sekunden an. Bis zuletzt wusste ich nicht, ob sie teilnimmt. Unabhängig davon freute ich mich Steffi und viele unbekannte Gesichter zu treffen.

Der Wunsch wurde wahr

Beim Betreten der Villa entdeckte ich den Blondschopf Sabine. Sie war in ein Gespräch involviert. Als ich näher trat, sah sie zu mir. Diesen Augenblick vergesse ich nie, ihr Gesicht nahm eine Mischung aus Verwunderung, Freude und Lächeln ein. Nach einem freudigen Ausruf lagen wir uns in den Armen und freuten uns, endlich persönlich zu begegnen. Nach der mehrjährigen Facebook, Twitter & Co. Freundschaft sind diese Momente für mich unvergleichlich schön. Es ist ein Zauber der sozialen Netzwerke, virtuell anderen zu begegnen, um später in der persönlichen Begegnung den Kontakt fortzusetzen.

Sabine Dinkel, Autorin von Büchern und Ratgebern

Hier am Blog berichtete ich an verschiedenen Stellen zu Sabines Wirken als Autorin zum Thema Hochsensibilität und als Mutmacherin. Mit ihrer Schnieptröte – das Wort „Krebserkrankung“ auf humorvolle Art – macht sie Betroffenen, Angehörigen und Freunden Mut. Ihr aktuelles Comictagebuch „ Meine Arschbombe in die Untiefen des Lebens“ entstand in den ersten 15 Monaten nach der Diagnose. In Sabines Wortschatz findet man nicht „Chemo“, sondern Schorle. Daher schorlefrei.

Eines meiner Lieblingsbücher zum Thema Hochsensibilität ist aus ihrer Feder. Und der zweite Ratgeber, „Krebs ist, wenn man trotzdem lacht“, hilft, unterstützt und macht Mut, wo andere Ratgeberbücher weniger weiterhelfen, da die humorvolle Seite fehlt.

Vorhang auf für Fotos!

Buch Comic-Tagebuch Meine Arschbombe

ich hab es gelesen, rezensiert und für einen wertvollen Begleiter bei schwerer Erkrankung befunden

 

 

Authored by: Kerstin
Website: Sonnenfernweh

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Beruflich bin ich leidenschaftlich im Web unterwegs, kommuniziere und kommentiere mal hier und mal da, aber immer mit einem Sinn für Positives, für das Herz und den Verstand. Du willst mehr über mich lesen? Google doch mal Kerstin Paar, dann erscheint schon gleich meine Website, die da lautet Kerstin-Paar.de - freu mich von dir zu lesen, schreib mir doch einfach mal ein paar Zeilen. Bis bald