im nördlichen Harzvorland mit Rad unterwegs

1. Braunschweiger Landpartie im Landkreis Wolfenbüttel

Der kühle Sonntagmorgen wirkte erfrischend und wohltuend, nach den trockenen Tagen. Der Regen in der Nacht zauberte das Grün an den Bäumen in frisches Blattgrün. Tief einatmend stand ich am Stadtgraben, nachdem der Kaffee beim Frühstück meine müden Glieder aufweckte.

Statt auf die Couch, hüpfte ich auf mein Fahrrad, der Tag machte Lust darauf, das nördliche Harzvorland einmal mit allen Sinnen – im wahrsten Sinne des Wortes – zu er“fahren“.

Mit Fahrrad die Region zwischen Elm und Asse neu entdecken

Von geplanten sechs Stationen, sah ich mir sieben genauer an. Im Angebot waren mehr als 50 Veranstaltungen.

Der Landkreis Wolfenbüttel, der ADFC Wolfenbüttel, der Nördliche Harzvorland e. V. und weitere Partner organisierten die 1. Braunschweiger Landpartie. Daran beteiligten sich das Rittergut Lucklum mit seinem Frühjahrsmarkt. Verwunschene Gartenanlagen in Privatbesitz öffneten die Tore. Mit Kunst am Straßenrand zeigten Künstler mehr von ihren Werken. Fahrradtouren in der Gruppe und unterschiedlicher Streckenanforderung organisierte der ADFC Wolfenbüttel.

Genuss für Augen, Gaumen, Magen, – das versprachen zahlreiche Hofläden, Stände und Verkaufsstellen von Frischem aus der Region.

Ob Ziegenkäse, Äpfel, Wurstdelikatessen, zwischen den beiden Bergrücken Elm und Asse zählt Qualität vor Quantität. Frisches vom Landwirt und direkt ab Hof.

Und das Fahrrad lockte zu neuen Entdeckungstouren.

 

frisch gepresster Apfelsaft
am Rittergut Lucklum der Obststand mit Saftprobe und Verkauf

 

So gab es viel zu kosten, testen und erfahren.

Mobilitätskonzept AUNO DOMO im Landkreis Wolfenbüttel

Mobil sein, das schätze ich mit dem Rad sehr.

Drei Dorfregionen um die Stadt Wolfenbüttel organisieren sich, und sind noch in der Planungs- und Umsetzungsphase mit ihrem Mobilitätskonzept: AUNO DOMO. Ähnlich wie ich es aus dem Heidekreis kenne, möchte man das Mitfahrbänkchen am Dorf etablieren. Zusätzlich kommen Cargo Bikes und der Rufbus mit ins Konzept.

 

Mobilität am Land

 

Aus der Vielzahl an interessanten Punkten fiel mir die Auswahl anhand einer geeigneten Fahrradroute nicht leicht.

Exakt 40 km fuhr ich für die Tour. Übrigens ist sie mit GPX-Daten, Höhenangaben und Streckenverlauf in der komoot App zu finden.

Folge – wenn du magst, – meinem Account „Sonnenfernwehontour“ in der komoot App. Geht ohne Anmeldung, ohne Registrierung, um einfach den Streckenverlauf einzusehen.

 

Erlebnisbauernhof Swantje Bues

1. Station: Erlebnis-Bauernhof Familie Bues in Groß Denkte.

 

Bauernhof erleben

 

Für Groß und Klein schön, Tiere zum Anfassen, fröhliches quirliges Hofleben und eine Bauernhofpädagogin, die das Leben mit Tieren so hautnah vermittelt, dass Kinder nach der Zeit am Bauernhof anders in ihre Familien zurückkehren.

 

2. Station: Tomatenmarkt, Obstmarkt und Flohmarkt im Dorfe von Mönchevahlberg

Ein Dorf, eine Hauptstraße, rechts und links Häuser und Hofeinfahrten. Dort spielt das tägliche Leben und warum nicht auch an der 1. Braunschweiger Landpartie? Zurecht. Das Dorfleben in Mönchevahlberg ist ländlich, herzlich und aufgeschlossen.

 

3. Station: Bockwindmühle in Dettum

 

Windmühle inmitten gelber Rapsfelder

 

Bevor ich dort ankam, trafen mich Millionen Sonnenstrahlen und kitzelten ins Gesicht. Schön war es, die Fahrradregion Elm-Asse auf dieser Landpartie kennenzulernen.

Der Verein zum Erhalt der Mühlen und des Berufsstandes Müller freute sich über vorbei kommende Radfahrer. Der Blick in die Mühle und auf die Landschaft benötigen kaum Worte, einfach nur genießen. Das tat ich an diesem Tag. Nicht schnell und kräftig in die Pedale treten, nein, es geht auch ohne Druck. Genussvoll.

 

4. Station: Am Obsthof Molks in Evessen und dem naheliegenden Steinbruch vorbei

 

Evessen, Rapsfelder und Obsthöfe

 

Gelbes Rapsfeld links, und rechts die Plantage mit Apfel- und Obstbäumen.

 

5. Station: Am Rittergut Lucklum

Der Frühjahrsmarkt zog viele Radfahrer und Besucher an. Zum Einkaufen direkt vom Erzeuger, zum Informieren und Genießen. Im Café lockte der Kaffeeduft mich an. Kurze Kaffeepause bevor ich über Neuerkerode nach Sickte fuhr.

Zum guten Gedeihen von Obst, Gemüse und Vieh gehört neben Sonne auch Regen, dachte sich Petrus. Schon zogen dunkle Wolken über dem Straßenort Neuerkerode auf. Ich suchte nach der Villa Luise. Dort führte man Besucher durch das herrschaftliche Gebäude bis 14.30 Uhr. Mein Blick auf das Smartphone sagte mir 14 Uhr. Zwar noch etwas Zeit. Jedoch begann es zu tröpfeln. Ich fuhr weiter nach Sickte, und sah herrschaftliche Pferdegehöfte. Geschlossen mit Schildern „Videoüberwachung“. Schön waren sie anzusehen, von außen. Sie gehörten leider nicht zum Programm der Landpartie. Nochmal stärker tröpfelte es vom Himmel, dass ich Unterschlupf suchte im Bushäuschen.

In Sickte startete vormittags schon eine mehrstündige Radtour. Am Startpunkt lag ein Herrenhaus, das die Türen zur Galerie öffnete.

 

6. Station: Stahlkunst in Apelnstedt

Ab Sickte fuhr ich ein Teilstück auf der Straße Richtung Salzdahlum. Etwa bei der Hälfte bog ich links ab und hatte wieder einen Radweg bis Apelnstedt. Kleines Dorf, eine Kirche und ansässige Künstler. Kunst aus Stahl bot man den Besuchern.

 

7. Station: Kirche in Ahlum

Nicht mehr offiziell im Programm zur Landpartie, fand ich das Dorf Ahlum saniert und sauber herausgeputzt, wie für einen Besuch zurechtgemacht. Daher nahm ich es als letzte Station mit auf.

Davon gab es auch ein Foto, mein Rad mit Kirchturm der evang.-luth. Kirchengemeinde. Das Bild veröffentliche ich bald an anderer Stelle. Dann mit mehr Text.

 

im nördlichen Harzvorland mit Rad unterwegs
zwischen Groß Denkte und Mönchevahlberg

Freundlich, aufgeschlossen, ländlich, bequem mit Fahrrad erreichbar, mit Lust auf mehr, … so könnte man mit ein paar Schlagwörtern den Tag umreissen. Mein Herz fühlt aber, dass die Worte nur annähernd das Lebensgefühl wiedergeben können. Man muss es erleben …

 

Offenlegung: Der redaktionelle Beitrag entstand in Kooperation mit dem Nördlichen Harzvorland e. V. – meine Erfahrungen und meine geäußerte Meinung bleibt davon unberührt.

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Als Reisebloggerin berichte ich freiberuflich von Reiseregionen in Deutschland. Fahre mit dem Fahrrad und reise umweltfreundlich. Mit Social-Media-Beratung, der Umsetzung für Tourismusregionen und Selbstständige, bin ich leidenschaftlich im Netz unterwegs. Für Gründerinnen und Solopreneure ist eine Website mit Blog ein wesentlicher Pfeiler im Marketing. Mobil lesbar, suchmaschinenoptimiert und mit Online-Buchungsmöglichkeiten versehen, entwickeln sich freundschaftliche Geschäftsbeziehungen. Du willst mehr über mich lesen? Über Social Media | Webdesign | Bloggen erfährst Du die Details.
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