Fahrradtour ab Parkplatz Kronsbergheide

Amelinghausen: 7 Heideflächen auf einen Streich!

Wie Du alle sieben Heideflächen der Urlaubsregion Amelinghausen mit dem Fahrrad erkunden kannst, das zeige ich Dir in folgendem Beitrag. Warum 7 Heideflächen? Zu den „Big 5“ zähle ich die Heidefläche „Stille Heide“ bei Oldendorf/Luhe dazu. Ebenso das prähistorische Gräberfeld bei Soderstorf mit einem Hünengrab, welches in einer Heidefläche auf einem kleinen Hügel liegt.

Die „Big 5“ sind: Kronsbergheide, Heidefläche in der Oldendorfer Totenstatt, im Marxener Paradies, die Schwindebecker und Rehrhofer Heide.

Die Radtour wurde aufgezeichnet und am Ende des Beitrages stehen Dir die GPX-Daten zum Herunterladen zur Verfügung. Mit weiteren Details und Fotos zur rund 40 km langen Fahrradstrecke.

Alle Fotoaufnahmen entstanden Mitte Mai 2019.

Wo blüht die Heide um Amelinghausen?

Gestartet hatte ich die Radtour am Parkplatz Kronsbergheide. Ab hier beginne ich auch mit den Radtouren zur Heideblüte um Amelinghausen.

 

Fahrradtour ab Parkplatz Kronsbergheide
Vom Parkplatz Kronsbergheide starten viele Fahrradtouren und Wanderungen

Ein gut befahrbarer Wanderweg führt zur ersten Heidefläche am Kronsberg.

Die Kronsbergheide mit der einmaligen Kulisse zur Heideblüte

Die Kronsbergheide liegt eingebettet von Mischwald und vereinzelten Wacholderbüschen. Leicht ansteigend führen Wege durch das Heidefeld und zum Krönungsplatz. An diesem wählt man im August die neue Heidekönigin.

 

Heidefläche, Kronsbergheide, Heidschnuckenstall und aktuell die braune heidefläche
in der Kronsbergheide liegt der Heidschnuckenstall – weiter rechts oben ist der Krönungsplatz, der Schauplatz im August, wenn die neue Heidekönigin gewählt wird

Anschließend radelte ich leicht bergab am Waldsee zur Oldendorfer Totenstatt. Der Radweg führt herrlich durch den schattigen Wald. Steht die Sonne schräg, werfen die Sonnenstrahlen zauberhafte und fotogene Momente.

Die Heide in der weitläufigen Oldendorfer Totenstatt

Inmitten der Heidefläche der Oldendorfer Totenstatt liegen sechs Hünengräber aus der Jungsteinzeit. Im rund 1,5 km entfernten Oldendorf/Luhe ist das Archäologische Museum mit Grabfunden, Fossilien und sehenswertem Anschauungsmaterial aus der damaligen Zeit.

Spazierwege führen entlang markanter Punkte durch das Heidefeld. Meist beginnt in der Oldendorfer Totenstatt die Heide ihre ersten Anzeichen von kleinen Knospen und Blüten. Ende Juli/Anfang August stehen größere Heideflächen in Blüte.

 

Heidefläche in der Oldendorfer Totenstatt
Heidefläche in der Oldendorfer Totenstatt, einem sehenswerten Gräberfeld von sechs Hünengräbern

Am Parkplatz der Oldendorfer Totenstatt radelte ich über die Landstraße mit Kopfsteinpflaster ins Heidedorf und bog in der Marxener Straße rechts ab. Ein langgezogener Berg zum Dorf Marxen am Berge brachte mich an gelbblühenden Rapsfeldern vorbei, landschaftlich sehr reizvoll! Nach Marxen am Berge weist ein Wegweiser rechts ins Marxener Paradies. Rund 5 Gehminuten und ich stand vor dem schönen Anblick!

Heidefläche im Marxener Paradies

 

Wanderweg ins Marxener Paradies
am Wanderweg ins Marxener Paradies
Heidefläche mit Wanderweg und Waldsee
die Heidefläche im Marxener Paradies mit Ausblick auf den kleinen Waldsee

Ein Rundwanderweg reicht einmal um den idyllischen Ort, mit Ausblicken zum kleinen Waldsee mit Schilf und vielen Libellen. Direkt durch das Heidefeld kommt man zu Fuß auf dem Weg folgend.

Nach dem Besuch des Marxener Paradieses ging ich zurück zur Marxener Straße. Es ist die Verbindungsstraße im weiteren Verlauf nach Drögennindorf und zur B209. Ich bog aber wieder links ab und zurück bis Oldendorf/Luhe. Am Archäologischen Museum in Oldendorf bog ich am Wegweiser „Wohlenbüttel“ ab und kam nach dem Friedhof (rund 200 m) am rechts liegenden Heidefeld „Stille Heide“ an.

Die „Stille Heide“ bei Oldendorf/Luhe

Es ist eine kleine Heidefläche mit Sitzbänken und einer Aussicht über das ganze Tal.

 

heidefläche in der stillen heide
die idyllisch gelegene „Stille Heide“ mit einer Heidefläche nahe Oldendorf/Luhe

Ich folgte anschließend der Landstraße in Richtung Soderstorf. Am Ortseingang sieht man linkerhand einen kleinen Hügel mit dem Hünengrab. Dieses liegt in einer Heidefläche, die Anfang August lila zu blühen beginnt.

Das Prähistorische Gräberfeld bei Soderstorf

Wie man auf den Fotos sehen kann, ist um das Hünengrab die Heidefläche. Grund für mich, diese Nekropole zu den „7 Heideflächen“ zu zählen.

 

heidefläche am prähistorischen gräberfeld Soderstorf
die Heidefläche am prähistorischen Gräberfeld (einem Hünengrab) vor Soderstorf, eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Amelinghausen
Hünengrab in Soderstorf mit Heide
das Prähistorische Gräberfeld mit einem Hünengrab umrahmt von einer Heidefläche

Soderstorf passierte ich in Richtung Bispingen. Das nächste Heidedorf Schwindebeck (Samtgemeinde Amelinghausen) folgt nach rund 3 km. Auch das durchfuhr ich und kam nach einem Kilometer an der Klär- und einer Biogasanlage vorbei. Nun war es zur Schwindebecker Heide nicht mehr weit. Ein Wegweiser führt rechts von der Straße zum Wohnmobil-Parkplatz und dem Beginn zum Wanderweg durch die Heidefläche.

Die Heidefläche in der Schwindebecker Heide

Ein sehr weitläufiges Heidefeld findet man in der Schwindebecker Heide. Sie reicht über einen Hügel hinaus und in ihr findet man mehrere Wander- und Rastmöglichkeiten.

 

Heidefläche in der Schwindebecker Heide
die Heidefläche in der Schwindebecker Heide, im Naturpark Lüneburger Heide

 

 

Nach dem Fotostopp fuhr ich wieder an der Straße weiter. Immer noch in Richtung Bispingen. Kurz vor Steinbeck/Luhe weisen Straßenschilder links ab, zurück zur B209 und nach Munster. Ab hier endete der Radweg und ich fuhr die folgenden rund 4 km direkt auf der Straße. Einmal noch links abgebogen und nach den letzten zwei Kilometern war ich an der B209. Dort bog ich links ab, zurück nach Amelinghausen.

Nach 5 km sieht man linkerhand die Heidefläche der Rehrhofer Heide.

In der Rehrhofer Heide

Die Rehrhofer Heidefläche ist aufgrund des Vorkommens von Wacholderbüschen einmalig. Die Wanderwege sandig, ein Vorwärtskommen mit dem Fahrrad hier nicht empfehlenswert. Daher mein Tipp: Das Fahrrad an einen Baum binden und mit Wanderschuhen, einem Getränk und der Kamera losstiefeln!

 

Heidefläche in der Rehrhofer Heide
in der Rehrhofer Heide sind die Wacholder und der sandige Boden zwei Besonderheiten

Im Video erhältst Du einen näheren Einblick zur Heidefläche der Rehrhofer Heide.

 

 

Die letzten 7 Kilometer zurück nach Amelinghausen fuhr ich am Radweg.

Am Königinnen-Wanderweg vorbei

Fast am Ende der Radtour angekommen, kam ich kurz nach Etzen am Einstieg zum Königinnen-Wanderweg rechterhand vorbei.

 

landschaftsaufnahme im Sonnenschein am königinnen-wanderweg
am Königinnen-Wanderweg um Amelinghausen vorbei geradelt

Amelinghausen – Radtour Ende an der Hippolit-Kirche

Und an der Kirche in Amelinghausen endete meine Radtour von 42 km nach rund 3 Stunden. Unterwegs stoppte ich zum Fotografieren und Videos drehen.

 

Hippolit-Kirche in Amelinghausen
die letzte Station der Radtour war die Hippolit-Kirche in Amelinghausen

Routenverlauf Radtour Amelinghausen 7 Heideflächen auf einen Streich!

Der komplette Routenverlauf dieser Radtour mit GPX-Daten zum Herunterladen hab ich Dir hier verlinkt (nach Klick auf das Bild öffnet sich die Ansicht der komoot-Website im neuen Fenster und ohne Anmeldung ist es möglich, die Tour einzusehen).

 

Radtourenbeschreibung für die Radtour: Amelinghausen mit seinen sieben Heideflächen
Amelinghausen: 7 Heideflächen auf einen Streich! (Klick auf das Bild und Du kommst zu den vollständigen GPX-Daten mit Routenverlauf, Zeit-, Kilometerangabe, etc.)

 

Weitere Linktipps

Übernachtungsmöglichkeiten in der Lüneburger Heide.

Die Naturschönheit in der Oldendorfer Totenstatt zur Heideblüte.

Vor einiger Zeit schrieb ich von der Radtour um die 7 Heidflächen rund um Amelinghausen.

 

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Als Reisebloggerin berichte ich freiberuflich von Reiseregionen in Deutschland. Fahre mit dem Fahrrad und reise umweltfreundlich. Mit Social-Media-Beratung, der Umsetzung für Tourismusregionen, sowie für Selbstständige und Solopreneure, unterstütze ich Menschen im Tourismus. Mit einem eigenen Blog bauen Gründerinnen, Freiberufler und touristische Regionen sich ihre eigene Marke auf und stärken die Vertrauensbildung. Das Blog ist mit der Website ein wesentlicher Pfeiler im Marketing. Mehr über mich und von Social Media | Webdesign | Bloggen lesen.
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