Ausblick auf den Wilseder Totengrund

Amelinghausen: Radtour zum Totengrund bei Wilsede | Lüneburger Heide

Über Amelinghausen schien die Sonne, die Temperaturen lagen bei über 20 Grad in angenehmen Bereichen und das nützt ein echter Fahrrad-Fan zu einer Ausfahrt.

Der Pfingstsonntag blieb strahlend sonnig, perfekte Bedingungen für einen Besuch im Naturpark Lüneburger Heide. Die ersten 13 km bis Döhle waren geschafft. Im Heideort findet man Anbieter von Pferdekutschfahrten, Hotels, Pensionen und Cafés. Für Tagesgäste und Urlauber ist das ein beliebter Standort, um den direkt angrenzenden Naturpark Lüneburger Heide zu erkunden. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder bequem in einer Pferdekutsche, die drei Arten der Fortbewegung bieten ihre eigenen Reize. Denn ab Ortsende beginnt der autofreie Naturpark.

Im Dorf Döhle starten Ausflüge nach Wilsede, zum Totengrund oder nach Undeloh

Heidedorf Döhle mit Pferdekutschfahrten in den Naturpark Lüneburger Heide
Heidedorf Döhle: Ausgangspunkt für Radtouren, Wanderungen und Pferdekutschfahrten in den Naturpark Lüneburger Heide

Heide-Erlebnis bei Döhle – Wilsede – Undeloh, auch vor der Heideblüte bezaubernd

Nach den ersten hundert Metern ab Döhle im Naturpark Lüneburger Heide passiert man den Pastor-Bode-Weg, der rechts abzweigt. Meine Radtour führte allerdings wie im unteren Bild zu sehen ist links weiter.

 

am Pastor-Bode-Weg
der Pastor-Bode-Weg

Nicht nur zur Heideblüte ist das Wandern und Radwandern in der Lüneburger Heide ein Genuss. Doch wenn man ehrlich ist, wird die Heideblüte 2019 schon mit großer Spannung erwartet. Wie sieht es in diesem Jahr mit den Wetterbedingungen aus? 2018 war es trocken. Eher regnerisch im Vorjahr 2017.

Berühmt ist die Besenheide unter ganz neuen Aspekten seit 8. Oktober 2018: Die Loki Schmidt Stiftung zeichnete das Besenkraut als Blume des Jahres 2019 aus.

Vögel zirpten, es lag in der Luft ein süßer Duft. Aber noch nicht so, wie zur Heideblüte. Links am Weg stand ein Bienenhäuschen.

 

ein Bienenhaus für Lehrzwecke
ein Bienenhaus für Informations- und Lehrzwecke

Ein Blütenzauber stand in der Döhler Heidefläche. Ist sie nicht schön? :)

Später im Wald zum Totengrund entdeckte ich noch mehr.

 

Glockenblume auf sandigem Boden
auch vor der Heideblüte bezaubernd schön …

Nach wenigen Kilometern erreichte ich Wilsede. Die Strecke fuhr ich langsam, stieg ab und an wieder vom Rad, denn die Ausblicke waren so zauberhaft und vielseitig, dass man sie gar nicht wahrnehmen konnte, wenn man mit dem Fahrrad über das Kopfsteinpflaster hoppelte. Aber kein Grund zur Sorge, den gesamten Wegverlauf durch den Naturpark Lüneburger Heide konnte man links oder rechts des Kopfsteinpflasters über festen Boden gut befahren. Ab und an sind sandige Stellen dabei.

Tipp für Radfahrer und Wanderer im Naturpark LüneburgerHeide

Daher empfehle ich eine gute Grundkondition mit Koordinationsfähigkeit am Rad. Denkt bei Sonnenschein auch an Sonnenmilch, Sonnenschutz und etwas zum Trinken.

Apropos Trinken, in Wilsede, einem abgeschiedenen kleinen Weiler im Naturpark Lüneburger Heide, findet man Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten (Affiliate-Link booking.com*). Das ist für Wanderer sicher ein unvergessliches Erlebnis!

 

Pilgerort, Wanderherberge mitten im Naturpark Lüneburger Heide
Pilgerort und Wanderherberge mitten im Naturpark Lüneburger Heide

In Wilsede lud eine Ausstellung ein sich über die Jakobswege zu informieren.

 

Ausstellung in Wilsede zum Jakobsweg
Ausstellung in Wilsede zum Jakobsweg

Am Ende des Weilers Wilsede bog ich links ab und folgte dem Wander- und Forstweg zum berühmten Totengrund. Ein Talkessel durchzogen von einem Heidefeld, untersetzt von Wacholderbüschen, lag tief vor mir. Ein atemberaubender An- und Ausblick.

 

Ausblick auf den Wilseder Totengrund
Ausblick auf den Wilseder Totengrund

Schon da dachte ich, wenn jetzt noch Heidschnucken über den Weg laufen, dann wäre das ein perfektes Bild. :)

Nach rund zwei Kilometern wurde mein Wunsch erhört. Ein Schäfer mit seiner großen Herde stand am Wanderweg. Am Pfingstsonntag war der Verbindungsweg von Wilsede nach Undeloh ohnehin gut mit Wanderern und Radfahrern besucht. Viele blieben stehen, griffen zur Kamera und fotografierten in jede Himmelsrichtung. Mit und ohne Heidschnucke.

Aber Angst hatten die Schnucken nicht. Ganz im Gegenteil, eine schnupperte und knabberte an den Radspeichen, roch an meinem Rucksack und suchte nach Fressen. Das fand man bei mir nicht. Doch die Heidelandschaft bot umso mehr an Ästen zwischen der Besenheide, die ohnehin weg musste. Zur Pflege der Heidelandschaften führen Schäfer die Heidschnucken durch das Besenkraut. Andere Zweige und Gewächse sollen so von den Heidschnucken gefressen werden, um dem Besenkraut mehr Platz zu machen. Ein natürlicher Kreislauf zum Wohle der Heideflächen.

 

Heidschnuckenherde mitten in der Lüneburger Heide
Heidschnuckenherde mitten in der Lüneburger Heide

 

Das Kopfsteinpflaster endete beim Ortseingang Undeloh. Rechterhand lag das Heide-Erlebnis-Zentrum. Angrenzend reihten sich Landgasthöfe, Cafés, Hotels aneinander. Ein Flohmarkt fand am Pfingstsonntag statt und am kleinen Ortsweiher ließen sich Urlauber genüsslich ihr Eis schmecken.

 

das Heide-Erlebnis-Zentrum in Undeloh
das Heide-Erlebnis-Zentrum in Undeloh

Nach Undeloh fuhr ich auf dem Radweg über Egestorf und weitere Heidedörfer nach Amelinghausen zurück. Nach rund 50 km in drei Stunden war es ein gelungener Halbtagesausflug.

 

Für den gesamten Routenverlauf bitte unteres Bild anklicken. Du kommst dann auf die Website von komoot. Dort kannst Du den Streckenverlauf ansehen und die GPX-Daten herunterladen.

Amelinghausen – Döhle – am Pastor-Bode-Weg vorbei – nach Wilsede, mit Abstecher zum Totengrund, weiter nach Undeloh, über Egestorf und Eyendorf nach Amelinghausen zurück.

Routenverlauf von Amelinghausen über Döhle nach Wilsede, zum Totengrund, weiter über Undeloh nach Egestorf zurück nach Amelinghausen
Routenverlauf von Amelinghausen über Döhle nach Wilsede, zum Totengrund, weiter über Undeloh nach Egestorf zurück nach Amelinghausen

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links mit *Stern gekennzeichnet. Der Preis bleibt für Dich gleich. Buchst Du über die booking.com eine Unterkunft, bekomme ich anteilig eine Provision.

Ich bin naturverliebt, kreativ, bunt-zitronig und lache täglich mindestens einmal. Das trainiert herzhaft die Bauchmuskeln, die Gehirnwindungen und erfreut die Gesundheit des Herzens. Als Reisebloggerin berichte ich freiberuflich von Reiseregionen in Deutschland. Fahre mit dem Fahrrad und reise umweltfreundlich. Mit Social-Media-Beratung, der Umsetzung für Tourismusregionen, sowie für Selbstständige und Solopreneure, unterstütze ich Menschen im Tourismus. Mit einem eigenen Blog bauen Gründerinnen, Freiberufler und touristische Regionen sich ihre eigene Marke auf und stärken die Vertrauensbildung. Das Blog ist mit der Website ein wesentlicher Pfeiler im Marketing. Mehr über mich und von Social Media | Webdesign | Bloggen lesen.
Beitrag erstellt 499

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.