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Corona: Chance für Wandel

Mit dem neuartigen Coronavirus veränderte sich die Welt. Von verheerenden und schwerwiegenden Vorfällen in den Ländern berichten Medien laufend zu aktuellen Ereignissen.

Neue Schlagzeilen ploppen auf. Sie schüren Sorgen und Ängste. Verschwörungstheorien, Heilversprechen und Falschmeldungen sorgen für noch mehr Verunsicherungen.

Es ist nicht leicht. Ja, es ist ungewiss, wann ein halbwegs normales Leben wieder kommt.

ABER …

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Übrigens, mit dem Beitrag rufe ich zu einer Blogparade auf und erzähle am Ende mehr dazu.

 

Zuerst streiche ich aus dem Vokabular für den weiteren Text die Wörter „Krise“, „Virus“, „Corona“, „Panik“, „Hamsterkauf“, „Toi….“, … ach, du weißt schon was ich meine.

Dafür ersetze ich die Wörter mit Zusammenhalt, Miteinander, Fürsorge, gemeinsame Aktionen ins Leben rufen, existenzbedrohte Einzelhändler unterstützen, einem „Danke, dass ihr für uns da seid, wenn wir zu Hause bleiben“, „Danke allen Helferinnen und Helfern“.

Oder sehen wir uns die berührenden Szenen aus Italien an, wenn Menschen in Quarantäne von Balkonen singen, klatschen zum Dank der Ärzte, Krankenschwestern, Polizist:innen, Rettungskräfte, …

Mein unerschütterlicher Kopf meint, diese Situation hat doch auch irgendetwas Gutes inne, oder? Klingt unbegreiflich, ich weiß, aber ich möchte den Versuch starten, den Blick zu lenken.

Dorthin, was in den letzten Tagen Neues entstand. Natürlich ist mir bewusst, dass die Umstellung viele vor große Herausforderungen stellte. Unternehmen wurden gezwungen von heute auf morgen und wo es machbar war Mitarbeiter:innen ins Homeoffice zu schicken. Nachbarschaftsinitiativen entwickelten sich. Supermärkte stellten über Nacht um, orderten Sicherheitspersonal, damit nur eine bestimmte Anzahl an Personen und mit Einkaufswagen in den Markt gehen. Im Geschäft achtet man auf 2 Meter Abstand und beachtet Hygienevorschrift. Ärzte kämpfen um Menschenleben. Seelsorger unterstützen schwierige Familiensituationen, wenn man auf engem Raum zusammenlebt.

Mir fällt dabei noch etwas auf. Der Fokus verschiebt sich von „im außen sein“, zu sprichwörtlich „im Innen bleiben“.

Das Leben spielt sich neben den eigenen vier Wänden häufig in virtuellen Räumen oder Social Media ab. Wie gut, dass das Internet funktioniert.

Daneben erzählen Freunde von Spieleabenden, von Bastelaktionen oder Handwerkern im Garten. Nähmaschinen holt man vom Dachboden und näht Mundschutz.

Viele Hilfsaktionen und unbürokratisches Handeln startete von heute auf morgen.

Deutschland und viele Länder arbeiten und lernen von zu Hause, ganz ohne Feste und Feiern. Statt Restaurantbesuche, holt man das Restaurant nach Hause.

Achtsames Leben

Geht es dir ähnlich, dass der Tag bewusster wahrgenommen wird und man achtsamer mit sich umgeht?

Dankbar blicke ich am Ende des Tages auf viele kleine Momente zurück.

Unsere Gesellschaft wird erinnert, auf Abstand zu bleiben und im Geiste entsteht trotzdem Nähe.

Unser Blick ändert sich von langen Zukunftsplänen auf den heutigen Tag.

Vogelgezwitscher ist zu hören, wo vorher Kinderlachen war.

Freude über einzelne Begegnungen

Trifft man bei Spaziergängen andere Personen bei ihren Alleingängen, achtet man schon früh darauf, dem anderen ins Gesicht zu sehen und beginnt zu lächeln.

Man macht dem anderen Platz und weicht auf die andere Straßenseite aus. Fremde und unbekannte Menschen nimmt man wahr und sie sind nach der Begegnung ein Stück näher gerückt. Durch Augenkontakt und ein Lächeln.

Ich zähle ab und an die Begegnungen bei einer Runde um den Block. Ich komme häufig auf 0, aber auch schon mal auf 1, 2 oder 3 Situationen, dass ein Gegenüber mich anlächelt. Dank Dorfleben. Am Ende der Runde ist es Freude, die ich spüre und sie ist ein wichtiger Bestandteil des Tages.

Chancen im Internet

Online können wir schöne Momente aus der Vergangenheit hervorholen und posten, zu Umfragen aufrufen oder anfragen, wem man helfen kann. Neben den pragmatischen Dingen des Lebens, stehen die Ampeln auf Grün, um Selbstständigen und Freiberuflern neue Einkommensquellen zu ermöglichen. Jetzt heißt es neu denken, einmal ums Eck schauen und kreativ werden. Ganz analog auf dem Blatt Papier skizzieren, was war das bisherige Angebot und wie gelingt es, dies in Onlinekurse oder digitale Produkte zu wandeln.

Vielleicht scheint es, dass die Zeit still steht, aber ich glaube, in den rauchenden Köpfen entstehen Ideen für Neues.

Herzenswunsch „bleib gesund“

Dem Abschiedsgruß gesellte sich relativ schnell ein „bleib gesund“ hinzu. Das ich nicht mehr missen möchte.

 

Und du?

Was ist dir in den letzten Tagen und Wochen aufgefallen. Wo hat sich deiner Meinung nach die Welt verändert.

Mit diesem Beitrag will ich mit dir auf die Suche gehen, der Suche nach dem Guten im Leben. Vielleicht gesellen sich ein paar mehr Personen hinzu.

Ich lade jeden ein, wer einen Blog hat, seine Gedanken in einem Blogbeitrag festzuhalten und auf diesen Beitrag zu verlinken. Mach mich gerne über soziale Netzwerke oder per E-Mail auf deinen Beitrag aufmerksam. Ich ergänze ihn unterhalb meinen Zeilen.

Hast du keinen eigenen Blog, fühl dich eingeladen mir deine Gedanken zu schreiben, auch diese ergänze ich hier. Informiere mich bitte, ob ich deinen Namen voll ausschreiben darf oder wie ich ihn abkürzen kann.

 

Ich freue mich auf weitere „Gute Gedanken“ zur aktuellen Zeit. In der vieles anders läuft und doch neue Chancen sich offenbaren.

Danke fürs Lesen bis hierher.

… und „bleib bitte gesund“!

 

corona blogparade

 

Die Bloggerkollegin Elke Bitzer schrieb aus ihrer Sicht sehr eindrücklich zu den eigenen Erfahrungen und weshalb Wandern alleine für sie so wichtig ist – besonders jetzt. -> Zum Blogbeitrag „Das Gute in dieser Zeit“.

Auch die Kommunikationslotsin Sabine Brunke-Reubold hat ihre Gedanken zur Blogparade in einem wie ich finde interessanten Blick auf’s Geschehen zusammengefasst.

Im Onlinemeeting von Johannes Mairhofer sprach ich von der Idee einer Blogparade. Eine Möglichkeit, sich als Selbstständiger, Freiberufler oder Wissensvermittler:in auszutauschen. Spontan hat Johannes mitgemacht und berichtet aus seiner kreativen Gedankensammlung zum Thema Chance für den Wandel.

Einen anderen Blick richtet Martin Schienbein in der C-Zeit hin zur Inklusion. Er stellt auch in Frage, ist es eine Krise oder eine Chance? Lies seinen Beitrag zur Blogparade.

Als Radreisebloggerin berichte ich freiberuflich von Radtouren aus Niedersachsen und deutschlandweit. Fahre mit dem Fahrrad und reise umweltfreundlich. Mit Blog- und Social-Media-Beratung, der Umsetzung von Marketingstrategien für Leistungsträger, unterstütze ich Menschen im Online Marketing. Mit einem eigenen Blog bauen Gründerinnen, Freiberufler und touristische Regionen sich Reichweite und Markenbekanntheit auf und stärken die Vertrauensbildung. Das Blog ist mit der Website ein wesentlicher Pfeiler im Marketing. Mehr zum Blog- und Social-Media-Marketing | Webdesign lesen.
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